10. Januar 2010

 
.::[blyndfold.com - powered bei Microsoft Office Live Small Business]::.
Ende letzten Jahres hat sich die Dortmund Rock-Band Chapter5 neue formiert. Mit neuem Sänger und Bassisten wurde der Stil etwas härter: Es wird nun Progressive Metal gespielt. Dazu musste mit Blyndfold ein neuer Name her, sowie eine neue Homepage gestaltet werden. Ziel war es, dynamischen Inhalt auf die Homepage zu bekommen. Ein richtiges Content-Management-System war der Traum des Bandmanagements, kein Budget die Aussage der Band. Die Lösung wurde mit Microsoft Office Live Small Business (MOLSB) gefunden. Microsoft Office Live Small Business erlaubt kleinen und mittelständischen Unternehmen ein Webhosting durch Microsoft auf zwei grundlegenden Windows Server Technologien: Internet Information Services und Windows SharePoint Services 3.0.

Blyndfold Homepage

Die Webseiten werden mit einem flexiblen Online-HTML-Designer gestaltet. Navigationselemente wie Menus gelingen im Handumdrehen. Das Ergebnis sind ASP.NET Seiten mit durchgehend einheitlicher Gestaltung. Einen umfangreichen Browsertest mit Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Apple Safari und Google Chrome bestand die neue Website. Dabei wurden alle Browser (mit Ausnahme des IE) unter Windows und auf dem Mac getestet. Selbst mobile Browser wie Pocket Internet Explorer und Opera Mobile auf einem Windows Phone und Safari auf einem iPhone präsentieren die Seiten akzeptabel.

Reichen die Möglichkeiten des Online-Designers von Microsoft Office Live Small Business selbst nicht aus, können auch Offline-Tools verwendet werden. Eine Anpassung der Formatierungen über CSS ist selbstverständlich möglich. Allerdings kann ein Baukastensystem wie dieses natürlich nicht mit einer individuell entwickelten Homepage einer professionellen Agentur verglichen werden.

Für das Befüllen des Inhalts sind zahlreiche Module vorhanden, die mit wenigen Klicks eingebunden werden können. Reicht dies nicht aus, kann auch ein HTML-Modul eingebunden werden, um Inhalte anderer Anbieter, wie zum Beispiel YouTube, zu integrieren. Die besondere Stärke liegt jedoch in der Kombination mit dern Windows SharePoint Services. SharePoint erlaubt das Füllen von Listen, wie zum Beispiel Pressemitteilungen oder Unternehmensnachrichten über Standard-SharePoint-Formulare, die natürlich vollumfänglich angepasst werden können. Ebenso kann man das Feedback aus dem Netz wiederum in SharePoint-Listen aufgenommen werden.

Nutzung von SharePoint Listen auf der Blyndfold Website

Blyndfold nutzt beispielsweise eine Kombination aus einem Formular- und einem Listenmodul zur Abbildung eines Gästebuchs. Die einzelnen Einträge können zuvor in SharePoint moderiert werden. Desweiteren werden Konzertankündigen und Neuigkeiten sowohl auf der Homepage als auch über RSS-Feeds bereitgestellt. Die Möglichkeiten von SharePoint (Formulare, Listen, Versionierung, Moderation, Filterung,...) sind nahezu unbegrenzt und werden von Blyndfold intensiv genutzt. So erscheinen und verschwinden News zu vorbestimmten Terminen oder ein bespieltes Konzert wird automatisch archiviert. Der klare Vorteil für die junge, aber aufstrebende Band: Alle Bandmitglieder können nun dank Microsoft Office Live Small Business ohne IT-Kenntnisse Inhalte auf die Homepage stellen.

Homepagepflege in SharePoint

Microsoft Office Live Small Business wird direkt vom Hersteller mit 500 MB Speicherplatz und bis zu 5 Benutzerkonten zur Pflege der Homepage kostenlos angeboten. Für eine Registrierung einer Domäne bei der DENIC oder anderen Registraren fallen Gebühren in üblicher Höhe an, alternativ kann aber auch eine vorhandene Domäne zusammen mit Microsoft Office Live Small Business eingesetzt werden. Die optional mit der Lösung verbundenen E-Mail-Konten basieren auf der Mail-Technologie von Windows Live Hotmail. Erweiterungen des Speicherplatzes sowie der Benutzeranzahl werden angeboten. Da jedoch in den meisten Unternehmen nur wenige Personen Änderungen an der Homepage vornehmen, ist die Lösung durchaus nicht nur für Kleinunternehmen interessant.

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3. Januar 2010

 
.::[Was ist eigentlich Twitter?]::.
In den Nachrichten wurde Twitter immer mal wieder erwähnt. Politiker veröffentlichten noch während der Auszählung die Ergebnisse der Bundesversammlung, Barack Obama nutzt Twitter nicht nur im Wahlkampf. Immer öfter werde ich gefragt, was denn eigentlich dieses "Twitter" sei. Hier kommt der Versuch einer Erklärung.

Heute sind Weblogs oder kurz Blogs sehr bekannt. Ein Blog ist eine Website, die aus vielen Artikeln ("Posts") besteht. Es beinhaltet Posts von einem oder mehreren Autoren in der Regel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Man kann hier Texte, Bilder, Links usw. in jeden Artikel aufnehmen. Twitter ist im Grunde nichts anderes. Allerdings beschränkt sich Twitter auf das absolute Minimum. Jeder Post, bei Twitter ein "Tweet" genannt, kann aus maximal 140 Zeichen bestehen. Links sind möglich, aber keine Bilder etc. Will man ein Bild anfügen, muss man dies woanders (Flickr, TwitPic, eigene Website etc.) hochladen und dem Tweet einen Link auf das Bild beifügen. Daher spricht man hier auch von einem Micro-Blog. Twitter verhält sich zu Blog im Grunde wie SMS zu Email.

Twitter-Website

Abonnement über RSS-Feeds

Jedes Blog, naja fast jedes, kann man über einen RSS-Feed abonnieren. Das heißt, man kann über ein standardisiertes, völlig herstellerunabhängiges Dateiformat die Daten eines Blogs in einem Programm der eigenen Wahl lesen. Das geht zum Beispiel mit dem Internet Explorer, Microsoft Outlook, Firefox, der mobilen Website mobilerss.net, vielen Handys, diversen speziellen RSS-Readern usw. Dabei ist es ebenso egal, wo der Blogger seine Texte verfasst und speichert. Die Quelle kann also bei Google Blogger (wie bei mir), WordPress, Joomla usw. sein. Man kann die jeweilige Weboberfläche nutzen oder ein Programm wie Windows Live Writer nutzen. Die Standardisierung macht es möglich.

Feed von Twitter im Internet Explorer

Abonnement innerhalb von Twitter

Auch Twitter erlaubt ein Abo per RSS. Das nutzen aber hier die wenigsten Menschen. Da alle Twitter Microblogs auf einer einzigen Plattform laufen und bis auf ein bisschen Design (Hintergrundbild, Farben) komplett identisch sind, war es Twitter möglich, hier eine direktes Abonnement innerhalb der eigenen Plattform zu ermöglichen. Wenn ich die Tweets von drei Freunden abonniere, dann sehe ich die Tweets von mir und von meinen Freunden - weiterhin in umgekehrt chronologischer Reihenfolge in meiner Twitter "Timeline". Ich bekomme also mit, was meine Freunde schreiben.

Anwendungen für Twitter für PC, Mac und Handy

Da die Twitter-Plattform offen ist für andere Entwickler, gibt es unzählige Anwendungen, mit denen man twittern, also Tweets lesen und schreiben, kann. Beispiele sind Tweetie für iPhone und Mac OS, PockeTwit für Windows Mobile usw. Die jeweiligen Links geben auch einen guten visuellen Eindruck, während ich hier nur einen "kastrierten" Screenshot mit einem einzigen Tweet abbilde:

PockeTwit auf meinem Windows Phone

Diese Anwendungen muss man aber nicht benutzen, denn Twitter kann man auch vollständig aus dem Webbrowser oder über eine gut gemachte mobile Website vom Handy aus bedienen. Und wenn ich nur die Tweets eines Menschen lesen will und selber nie etwas schreiben, dann nutze ich eben nur mal die Twitter-Seite dieser Person (zum Beispiel http://twitter.com/ChrischmiDE/). Gerade die Wahlfreiheit zwischen den Web-Anwendungen des Plattformbetreibers und Anwendungen von Drittanbietern machen Twitter stark.

SMS und Twitter

Über eine SMS an die deutsche Handynummer +49 176 888 50505 kann man die SMS als Tweet veröffentlichen. Dazu wird die eigene Handynummer zuvor in den Twitter-Einstellungen hinterlegt. Die Grenze für SMS sind ja eigentlich 160 Zeichen bzw. durch Verkettung mehrere Nachrichten sogar wesentlich mehr. Bei einer SMS an Twitter sollte man sich aber natürlich an die 140-Zeichen-Grenze von Twitter halten.

In den USA ist es darüber hinaus möglich, Tweets per SMS zu abonnieren. Ich glaube aber nicht, dass mir diese Funktion in Deutschland wirklich fehlt.

Nachrichten an andere

Will man jemanden eine Nachricht zukommen lassen, dann beginnt man den Tweet ganz einfach mit dessen Benutzernamen und einem vorangestellten "@". Bei mir wäre das zum Beispiel "@ChrischmiDE Text". Twitter und alle Anwendungen wandeln diesen Namen automatisch in einen Link auf den Benutzer um und signalisieren durch eine entsprechende Hervorhebung oder auf andere Weise, dass man hier angesprochen wurde. Aber Achtung: Die Nachricht erscheint ganz normal wie alle anderen Nachrichten öffentlich auf der eigenen Twitter-Seite.

Erwähnt man dagegen einen anderen Twitter-Benutzer mitten im Tweet, verwendet man anstelle seines echten Namens einfach seinen Benutzernamen mitten im Text. Ein "Happy Birthyday @ChrischmiDE! Bringe Dir morgen Dein Geschenk vorbei!" würde mich zum Beispiel Ende März sehr freuen, Heiratsanträge per Twitter finde ich dagegen eher unangebracht. ;-)

Will man eine private Nachricht verschicken, nutzt man hier die Funktion Direct Message. Diese wird in einer Art persönlichem Postkorb zugestellt und in der Regel zusätzlich per Mail an den Benutzer übermittelt. Eine Direct Message erstellt man, indem man den Tweet mit einem großen "D" und dem Benutzernamen beginnt, bei mir also "D @ChrischmiDE Text".

Zitate in Twitter

Wenn man einen Tweet eines anderen Benutzers so gut findet, dass man ihn selbst auch nochmal twittern möchte, dann verwendet mal anstelle des "D" ein "RT" für "Retweet". Optional kann man dann vor dem RT einen Kommentar loswerden, zum Beispiel, um den Ursprungsautor ein Feedback zu geben. Das sieht dann zum Beispiel so aus: "Das wünsche ich Dir auch! RT @ChrischmiDE wünscht ein frohes neues Jahr 2010!". Ende 2009 hat Twitter auf der Website eine eigene Retweet-Funktion eingebaut, die allerdings von den meisten Clients noch nicht unterstützt wird.

Tags in Twitter

Die Twitter Community hat irgendwann damit begonnen, Tweets zu katalogisieren. Dies wird mit Hilfe von sogenannten Tags gemacht. Das entspricht den Tags bzw. Labels in Weblogs. Ein Tag in Twitter beginnt immer mit der Raute (Nummernzeichen, Hash, Gartenzaun, für die Badener: 's Derle) gefolgt von dem Tag-Namen. Ein Tweet mit einem "#BVB" würde so zum Beispiel bedeuten, dass es in diesem Tweet um den besten Fußballclub der Welt geht. Dabei ist es egal, an welcher Stelle der Tag steht, üblich ist aber eher das Ende des Tweets. Twitter wandelt diese Tags automatisch in einen Link auf die Twitter-Suche um.

Sinn der Tags ist es, alles zu einem Thema mitbekommen zu können. Daher ist es zum Beispiel auf Konferenzen oder anderen Großveranstaltungen üblich geworden, einen mehr oder minder verbindlichen Tag festzulegen. Hört man einen Vortrag auf der Microsoft TechEd Europe in Berlin und alle verwenden durchgehend den Tag "#TEE09", dann kann jeder mit einfachsten Mitteln alle anderen Meinungen und Kommentare (auch die von ihm völlig unbekannten Menschen) zu dem Vortrag lesen, indem er lediglich nach "#TEE09" sucht.

Links in Twitter

Damit man nicht zu viel Platz in den 140 Zeichen verschwendet für Links, werden diese oft durch spezielle Linkverkürzer, wie zum Beispiel tinyurl.com oder bit.ly ersetzt. Aus http://chrischmi.de/blog/2009/11/artikel-in-der-it-mittelstand-112009.html wird so http://tinyurl.com/yec49y3 oder http://bit.ly/1z7kbj. Während tinyurl.com auch eigene Alias-Namen wie http://tinyurl.com/mit-11-2009 zulässt, kann man bei bit.ly mit dem Hinzufügen eines "+" am Ende eine Statistik zum Link abrufen (Beispiel: http://bit.ly/1z7kbj). Einige Twitter-Clients verkürzen die URLs sogar automatisch für den Benutzer.

Integration mit anderen Plattformen

Aufgrund der Popularität von Twitter, gibt es inzwischen Schnittstellen zu den wesentlichen Online-Netzwerken. Dies bedeutet, dass alle Tweets auf den anderen Plattformen erscheinen und im Gegenzug die Status-Updates aus diesen Netzwerken wiederum bei Twitter als Tweets veröffentlicht werden. Man schreibt also eine einzige Kurznachricht und verbreitet sie auf alle Plattformen. Der Autor hat nur einmal den Aufwand des Schreibens, aber jeder Leser kann den Tweet auf seiner bevorzugten Plattform lesen. Hier ein paar Beispiele:

Tweet auf meiner Facebook-Pinnwand

Twitter-Integration mit Facebook

Facebook veröffentlicht alle Twitter-Stati. In der Neuigkeiten-Liste erkennt man die Einträge nicht als Tweet, aber auf dem jeweiligen Profil des Benutzers kann man dies erkennen. Die Integration erfolgt hier über eine Facebook-Applikation, die man über eine Suche nach Twitter in Facebook findet. Eine genauere Erläuterung Schritt für Schritt gibt es zum Beispiel hier.

Tweet in meinem LinkedIN-Profil

Twitter-Integration mit LinkedIN

LinkedIn erlaubt die Filterung auf Tweets mit dem Tag #in. Alternativ kann man alle Tweets veröffentlichen. Die Konfiguration erfolgt in den Einstellungen von LinkedIn, wie in deren Blog beschrieben wird.

Tweet im Buschfunk von StudiVZ (funktioniert ebenso im MeinVZ und SchülerVZ)

Twitter-Integration mit StudiVZ

Die VZ-Netzwerke veröffentlichen alle Tweets im Buschfunk und erlauben optional die Übernahme der VZ-Stati in Twitter. Die Konfiguration erfolgt in den Optionen des jeweiligen VZs.

Tweets in meinem XING-Profil

Twitter-Integration mit XING

XING veröffentlicht nur Tweets mit dem Tag #xng. So kann man filtern, was auf der Business-Plattform erscheinen soll und was nicht. Die Synchronisation erfolgt über Xwitter, einer neuen XING-Applikation, die sich momentan in der Beta-Phase befindet.

Tweets über RSS-Feed auf Windows Live Spaces

Twitter-Integration mit Windows Live Spaces

Windows Live Spaces hat keine direkte Twitter-Integration, aber durch die Nutzung des RSS-Feeds von Twitter gelingt auch hier die Verknüpfung.

Tweets auf der eigenen Website oder in der Sidebar des Weblogs

Diverse Anbieter, unter anderem Twitter selbst, bieten für Weblogs die Möglichkeit, ein Twitter-Modul einzufügen. In Blogs auf "new" blogger.com oder Wordpress zum Beispiel bindet man Twitter mit wenigen Klicks ein. Auf anderen Plattformen oder normalen Websites kann man ein vorgefertigtes JavaScript ("Twitter-Badge") zur Einbindung zum Beispiel in der Sidebar verwenden. Dies habe ich in einem der letzten Posts in diesem Blog bereits beschrieben.

Twitter-Integration mit chrischmi.de

Nutzung von Twitter

Soweit zum Umgang mit Twitter. Bleibt die Frage: Worüber twittert man und wozu? Dies ist für jeden Benutzer sehr unterschiedlich. Firmen twittern über Neuigkeiten im Unternehmen, viele Menschen informieren ihre Freunde mit einem Tweet inkl. Link auf ein Foto über witzige oder absurde Situationen aus Ihrem Leben, andere weisen auf gute Artikel in diversen News-Plattformen hin, verlinken auf eigene Blog-Posts oder machen eine 140-Zeichen-Kurzkritik jedes gelesenen Buchs. Ich finde es immer wieder toll, wie viel ich von entfernt lebenden, aber twitternden Freunden mitbekomme. Ebenso lese ich immer wieder gern unseren Outside Minister Westerwave.

In anderen Ländern hat Twitter eine viel elementarere Bedeutung. Durch die offene Programmierschnittstelle kann Twitter von den verschiedensten Websites genutzt werden. Daher ist es totalitären Regierungen nicht möglich, Twitter vollständig zu sperren. Die Kommunikation in der Opposition in Ländern wie dem Iran oder China erfolgt heute zu einem großen Teil über Blogs und eben Twitter.

Ich selbst wollte Twitter ursprünglichen einzig zu einem Zweck nutzen: Mein Ziel war dynamischer Inhalt in der Sidebar meines Blogs. Nach kurzer Zeit wurde ich dann allerdings vom Twitter-Virus befallen. 1-2 Tweets pro Tag sind es im Schnitt bei mir, aber da ich die meist mal zwischendrin oder vom Handy erstelle, geht so gut wie keine Zeit dafür drauf.

Und nein, ich nutze die Plattformen oben nicht alle aktiv. Aber wenn man sich beruflich mit unternehmensinternen Produktivitätslösungen auseinandersetzt, dann kann es nicht schaden, sich mit den Möglichkeiten des "Web 2.0" zu beschäftigen. XING ist für mich nach wie vor mindestens ein extrem praktisches (weil selbstpflegendes) Adressbuch, aber auf den anderen Systemen bin ich dann doch eher ein passiver Benutzer.

Womit verdient Twitter Geld?

Die Frage nach dem Geschäftsmodell hat Twitter noch nicht für sich beantwortet. Über kurz oder lang werden wir uns aber wohl an Werbung auf twitter.com gewöhnen müssen, wie in allen anderen Online-Netzwerken auch.

Fazit

Mit Twitter verhält es sich unterm Strich wie mit dem Fahrradfahren oder Fliegen: Letztendlich muss man sich darauf einfach mal einlassen und es testen. Ohne eigene Erfahrung wird es einem immer suspekt bleiben.


PS: Die meisten Screenshots oben habe ich etwas zugeschnitten bzw. über Montagen zusammengebaut, damit das jeweils in einem möglichst kleinen Bild richtig "rüber" kommt.

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20. Dezember 2009

 
.::[Twitter-Filter für die Blogger-Sidebar]::.
Seit heute werden meine zuletzt gelesenen Bücher in der Sidebar des Blogs angezeigt. Das war schon seit langem ein Wunsch von mir. Da ich zu jedem gelesenen Buch eine Twitter-Kurzrezension schreibe, hat es sich angeboten, diese Rezensionen aus meinem Twitter-Einträgen automatisiert rauszusuchen und weiterzuverwenden. Zum Glück habe ich mich von Beginn an streng daran gehalten alle Kurzrezensions-Tweets mit dem Text "Letztes Buch" beginnen zu lassen.



Ich nutze in meinem Blog seit langem das Original Twitter-Badge für Blogger. Die Funktion filterCallback aus dem Original-Script von Twitter habe ich schon vor einiger Zeit ersetzt durch eine Variante, die alle direkten @Replies herausfiltert:


function filterCallback( twitter_json ) {
   var result = [];
   for(var index in twitter_json) {
      if(twitter_json[index].in_reply_to_user_id == null) {
         result[result.length] = twitter_json[index];
         }
      if( result.length==10 ) break; // Edit this to change the maximum tweets shown
      }
   twitterCallback2(result); // Pass tweets onto the original callback. Don't change it!
   }



Das Original Twitter-Badge für Blogger ruft die Funktion twitterCallback2 auf. Stattdessen ruft man nun die obige filterCallback auf, die wiederum am Ende die twitterCallback2 verwendet. Die obige Funktion kommt aus den Weiten des Internet. Details zur Einbindung beschreibt "Lock Farm" aus England in seinem Blog.



Heute habe ich mich nun erstmalig ernsthafter mit JavaScript beschäftigt und die filterCallback
umgeschrieben und zu einer neuen Funktion
filterBooks gemacht:


function filterBooks( twitter_json ) {
   var result = [];
   for(var index in twitter_json) {
      var Twext = twitter_json[index].text;
      if(Twext.substr(0, 12) == "Letztes Buch" ) {
         twitter_json[index].text = Twext.substring(14);
         result[result.length] = twitter_json[index];
         }
      if( result.length==10 ) break; // Edit this to change the maximum tweets shown
      }
   twitterCallback2(result); // Pass tweets onto the original callback. Don't change it!
   }



Die neue filterBooks sucht in den vorhandenen Tweets nach Einträgen, die mit "Letztes Buch" beginnen und verwirft alle anderen Tweets. Zusätzlich wird der Beginn der jeweiligen Tweets gekürzt, damit nicht jeder Eintrag mit dem gleichen String "Letztes Buch" beginnt. Entsprechend muss diese Funktion auch später anstelle der twitterCallback2 bzw. der filterCallback aufgerufen werden.



Da ich weiterhin zusätzlich die letzten zehn Twitter-Einträge mit Ausnahme der direkten @Replies veröffentliche, werden bei mir beide Funktionen, filterCallback und filterBooks benötigt. Da die Original twitterCallback2 den Inhalt in einem DIV-Tag mit der ID twitter_update_list speichert (und damit beim zweiten Aufruf den vorher ausgegebenen Text wieder ersetzt) musste hier eine Lösung her. Mein Versuch, einfach den Inhalt der Originaldatei blogger.js in meine Blogger-Vorlage zu kopieren, war erfolgreich. Hierzu habe ich die twitterCallback2 in eine twitterCallback3 umbenannt und die ID im Bücherteil auf twitter_update_list2 geändert. Damit das entsprechende DIV-Tag auch weiterhin seinen Style behält, wurde dieser im Kopf der Vorlage noch formatiert.


Und endlich geht mein Wunsch in Erfüllung. ;-)

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2. Februar 2009

 
.::[Chrischmi twittert]::.
Dem einen oder anderen mag es schon aufgefallen sein: Chrischmi twittert seit Jahresbeginn. Leider war ich wenige Wochen zu spät dran, so dass nurmehr ChrischmiDE als Name frei war. Chrischmi wurde im Dezember von jemanden anderes angemeldet und dann nicht ein einziges mal benutzt. Also: Unter http://twitter.com/ChrischmiDE kann man mitlesen oder im Blog in der linken Spalte die Rubrik 'Aktuelles' anschauen, hier ist das Micro-Blog von Twitter ebenso eingebunden. Mein Ziel ist es, neben den üblichen Belanglosigkeiten zumindest meine gelesenen Bücher kurz zu kommentieren und zu bewerten. CU on Twitter?

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29. Januar 2007

 
.::[Neue Blogger Version]::.
Blogger hat eine neue Version herausgebracht. Endlich kann man mit Labels arbeiten (siehe manuell eingebaut am linken Rand) und das Layout dynamisch anpassen. Dazu muss man seine Blog-Vorlage auf ein Blog-Layout aktualisieren. Soweit so gut.

Was Blogger nicht auf seinen Seiten oder in der Hilfe schreibt ist, dass die neuen Funktionen nur funktionieren, wenn das Blog auch bei Blogger gehostet wird. Ein Kobination von Layout und einem Upload via FTP ist nicht möglich. Blogger erwartet hier also, dass man seine URL auf eine *.blogspot.com Adresse verändert. Alternativ lässt sich noch ein CNAME der eigenen Domain auf einen Google-Server setzen, was mein Provider leider nicht unterstützt. Hintergrund des Problems ist die nicht dokumentierte Umstellung von statischen HTML-Seiten, die vom alten Blogger generiert wurden auf dynamische Seiten. Da ich meine URL nicht verändern werde, bleibt mir nur noch der Ausweg nach langen Jahren Blogger-Treue mein Blog zu migrieren auf eine andere Software. Dies hätte ich schon lange gemacht, wenn nicht genau die von mir vermissten Features von Blogger angekündigt worden wären...

Neues Layout mit hierarchischem Archiv und Themen


Ein bisschen mehr Dokumentation und mir wäre viel Arbeit erspart worden. Ich habe heute viel Zeit investiert in den Layout-Umbau und das Lesen der Blogger-Hilfe. Erst nach Fertigstellung wurde klar, dass dies alles umsonst war. Danke Blogger!

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8. Januar 2007

 
.::[Exchange Team Blog verweist auf chrischmi.de]::.
chrischmi.de/blog wurde vom Microsoft Exchange Server Product Team verlinkt. Man findet mein Blog etwa seit Jahresbeginn in der Linkliste des Exchange Team Blog You had me at EHLO unter der Kategorie Internationale Exchange Blogger. Dort ist chrischmi.de nun das zweite deutsche Exchange Weblog neben Bernd Kruczeks Deep Space 9. Dann sollte ich mich mal anstrengen auch wirklich noch mehr zu Exchange zu schreiben...

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24. November 2006

 
.::[Windows Live Writer]::.

Microsoft hat ein Tool zur Weblog-Pflege entwickelt. Der WYSIWYG Editor kann neue Einträge in Weblogs erstellen und bestehende verändern. Er arbeitet mit den gängisten Weblog Plattformen problemlos zusammen. Ich habe ihn derzeit noch mit Blogger im Einsatz, aber auch mit ASP.NET Weblogs wie DasBlog soll er gut funktionieren.

Der Windows Live Writer ist derzeit noch Beta, kann aber auf der live.com Seite von Microsoft schon runtergeladen werden.

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14. Mai 2004

 
.::[You Had Me At EHLO...]::.
Die Microsoft Exchange Produktgruppe hat ein eigenes großes und extrem gutes MSDN Weblog. Unter dem Namen You Had Me At EHLO... publizieren dort vor allem Product Manager und Entwickler auch mal den einen oder anderen Insider Tipp. Außerdem verweist die Seite auf sehr viele andere Weblogs zum Thema.

Die Mutter aller Weblogs...! ;-)

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