3. Januar 2010

 
.::[Was ist eigentlich Twitter?]::.
In den Nachrichten wurde Twitter immer mal wieder erwähnt. Politiker veröffentlichten noch während der Auszählung die Ergebnisse der Bundesversammlung, Barack Obama nutzt Twitter nicht nur im Wahlkampf. Immer öfter werde ich gefragt, was denn eigentlich dieses "Twitter" sei. Hier kommt der Versuch einer Erklärung.

Heute sind Weblogs oder kurz Blogs sehr bekannt. Ein Blog ist eine Website, die aus vielen Artikeln ("Posts") besteht. Es beinhaltet Posts von einem oder mehreren Autoren in der Regel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Man kann hier Texte, Bilder, Links usw. in jeden Artikel aufnehmen. Twitter ist im Grunde nichts anderes. Allerdings beschränkt sich Twitter auf das absolute Minimum. Jeder Post, bei Twitter ein "Tweet" genannt, kann aus maximal 140 Zeichen bestehen. Links sind möglich, aber keine Bilder etc. Will man ein Bild anfügen, muss man dies woanders (Flickr, TwitPic, eigene Website etc.) hochladen und dem Tweet einen Link auf das Bild beifügen. Daher spricht man hier auch von einem Micro-Blog. Twitter verhält sich zu Blog im Grunde wie SMS zu Email.

Twitter-Website

Abonnement über RSS-Feeds

Jedes Blog, naja fast jedes, kann man über einen RSS-Feed abonnieren. Das heißt, man kann über ein standardisiertes, völlig herstellerunabhängiges Dateiformat die Daten eines Blogs in einem Programm der eigenen Wahl lesen. Das geht zum Beispiel mit dem Internet Explorer, Microsoft Outlook, Firefox, der mobilen Website mobilerss.net, vielen Handys, diversen speziellen RSS-Readern usw. Dabei ist es ebenso egal, wo der Blogger seine Texte verfasst und speichert. Die Quelle kann also bei Google Blogger (wie bei mir), WordPress, Joomla usw. sein. Man kann die jeweilige Weboberfläche nutzen oder ein Programm wie Windows Live Writer nutzen. Die Standardisierung macht es möglich.

Feed von Twitter im Internet Explorer

Abonnement innerhalb von Twitter

Auch Twitter erlaubt ein Abo per RSS. Das nutzen aber hier die wenigsten Menschen. Da alle Twitter Microblogs auf einer einzigen Plattform laufen und bis auf ein bisschen Design (Hintergrundbild, Farben) komplett identisch sind, war es Twitter möglich, hier eine direktes Abonnement innerhalb der eigenen Plattform zu ermöglichen. Wenn ich die Tweets von drei Freunden abonniere, dann sehe ich die Tweets von mir und von meinen Freunden - weiterhin in umgekehrt chronologischer Reihenfolge in meiner Twitter "Timeline". Ich bekomme also mit, was meine Freunde schreiben.

Anwendungen für Twitter für PC, Mac und Handy

Da die Twitter-Plattform offen ist für andere Entwickler, gibt es unzählige Anwendungen, mit denen man twittern, also Tweets lesen und schreiben, kann. Beispiele sind Tweetie für iPhone und Mac OS, PockeTwit für Windows Mobile usw. Die jeweiligen Links geben auch einen guten visuellen Eindruck, während ich hier nur einen "kastrierten" Screenshot mit einem einzigen Tweet abbilde:

PockeTwit auf meinem Windows Phone

Diese Anwendungen muss man aber nicht benutzen, denn Twitter kann man auch vollständig aus dem Webbrowser oder über eine gut gemachte mobile Website vom Handy aus bedienen. Und wenn ich nur die Tweets eines Menschen lesen will und selber nie etwas schreiben, dann nutze ich eben nur mal die Twitter-Seite dieser Person (zum Beispiel http://twitter.com/ChrischmiDE/). Gerade die Wahlfreiheit zwischen den Web-Anwendungen des Plattformbetreibers und Anwendungen von Drittanbietern machen Twitter stark.

SMS und Twitter

Über eine SMS an die deutsche Handynummer +49 176 888 50505 kann man die SMS als Tweet veröffentlichen. Dazu wird die eigene Handynummer zuvor in den Twitter-Einstellungen hinterlegt. Die Grenze für SMS sind ja eigentlich 160 Zeichen bzw. durch Verkettung mehrere Nachrichten sogar wesentlich mehr. Bei einer SMS an Twitter sollte man sich aber natürlich an die 140-Zeichen-Grenze von Twitter halten.

In den USA ist es darüber hinaus möglich, Tweets per SMS zu abonnieren. Ich glaube aber nicht, dass mir diese Funktion in Deutschland wirklich fehlt.

Nachrichten an andere

Will man jemanden eine Nachricht zukommen lassen, dann beginnt man den Tweet ganz einfach mit dessen Benutzernamen und einem vorangestellten "@". Bei mir wäre das zum Beispiel "@ChrischmiDE Text". Twitter und alle Anwendungen wandeln diesen Namen automatisch in einen Link auf den Benutzer um und signalisieren durch eine entsprechende Hervorhebung oder auf andere Weise, dass man hier angesprochen wurde. Aber Achtung: Die Nachricht erscheint ganz normal wie alle anderen Nachrichten öffentlich auf der eigenen Twitter-Seite.

Erwähnt man dagegen einen anderen Twitter-Benutzer mitten im Tweet, verwendet man anstelle seines echten Namens einfach seinen Benutzernamen mitten im Text. Ein "Happy Birthyday @ChrischmiDE! Bringe Dir morgen Dein Geschenk vorbei!" würde mich zum Beispiel Ende März sehr freuen, Heiratsanträge per Twitter finde ich dagegen eher unangebracht. ;-)

Will man eine private Nachricht verschicken, nutzt man hier die Funktion Direct Message. Diese wird in einer Art persönlichem Postkorb zugestellt und in der Regel zusätzlich per Mail an den Benutzer übermittelt. Eine Direct Message erstellt man, indem man den Tweet mit einem großen "D" und dem Benutzernamen beginnt, bei mir also "D @ChrischmiDE Text".

Zitate in Twitter

Wenn man einen Tweet eines anderen Benutzers so gut findet, dass man ihn selbst auch nochmal twittern möchte, dann verwendet mal anstelle des "D" ein "RT" für "Retweet". Optional kann man dann vor dem RT einen Kommentar loswerden, zum Beispiel, um den Ursprungsautor ein Feedback zu geben. Das sieht dann zum Beispiel so aus: "Das wünsche ich Dir auch! RT @ChrischmiDE wünscht ein frohes neues Jahr 2010!". Ende 2009 hat Twitter auf der Website eine eigene Retweet-Funktion eingebaut, die allerdings von den meisten Clients noch nicht unterstützt wird.

Tags in Twitter

Die Twitter Community hat irgendwann damit begonnen, Tweets zu katalogisieren. Dies wird mit Hilfe von sogenannten Tags gemacht. Das entspricht den Tags bzw. Labels in Weblogs. Ein Tag in Twitter beginnt immer mit der Raute (Nummernzeichen, Hash, Gartenzaun, für die Badener: 's Derle) gefolgt von dem Tag-Namen. Ein Tweet mit einem "#BVB" würde so zum Beispiel bedeuten, dass es in diesem Tweet um den besten Fußballclub der Welt geht. Dabei ist es egal, an welcher Stelle der Tag steht, üblich ist aber eher das Ende des Tweets. Twitter wandelt diese Tags automatisch in einen Link auf die Twitter-Suche um.

Sinn der Tags ist es, alles zu einem Thema mitbekommen zu können. Daher ist es zum Beispiel auf Konferenzen oder anderen Großveranstaltungen üblich geworden, einen mehr oder minder verbindlichen Tag festzulegen. Hört man einen Vortrag auf der Microsoft TechEd Europe in Berlin und alle verwenden durchgehend den Tag "#TEE09", dann kann jeder mit einfachsten Mitteln alle anderen Meinungen und Kommentare (auch die von ihm völlig unbekannten Menschen) zu dem Vortrag lesen, indem er lediglich nach "#TEE09" sucht.

Links in Twitter

Damit man nicht zu viel Platz in den 140 Zeichen verschwendet für Links, werden diese oft durch spezielle Linkverkürzer, wie zum Beispiel tinyurl.com oder bit.ly ersetzt. Aus http://chrischmi.de/blog/2009/11/artikel-in-der-it-mittelstand-112009.html wird so http://tinyurl.com/yec49y3 oder http://bit.ly/1z7kbj. Während tinyurl.com auch eigene Alias-Namen wie http://tinyurl.com/mit-11-2009 zulässt, kann man bei bit.ly mit dem Hinzufügen eines "+" am Ende eine Statistik zum Link abrufen (Beispiel: http://bit.ly/1z7kbj). Einige Twitter-Clients verkürzen die URLs sogar automatisch für den Benutzer.

Integration mit anderen Plattformen

Aufgrund der Popularität von Twitter, gibt es inzwischen Schnittstellen zu den wesentlichen Online-Netzwerken. Dies bedeutet, dass alle Tweets auf den anderen Plattformen erscheinen und im Gegenzug die Status-Updates aus diesen Netzwerken wiederum bei Twitter als Tweets veröffentlicht werden. Man schreibt also eine einzige Kurznachricht und verbreitet sie auf alle Plattformen. Der Autor hat nur einmal den Aufwand des Schreibens, aber jeder Leser kann den Tweet auf seiner bevorzugten Plattform lesen. Hier ein paar Beispiele:

Tweet auf meiner Facebook-Pinnwand

Twitter-Integration mit Facebook

Facebook veröffentlicht alle Twitter-Stati. In der Neuigkeiten-Liste erkennt man die Einträge nicht als Tweet, aber auf dem jeweiligen Profil des Benutzers kann man dies erkennen. Die Integration erfolgt hier über eine Facebook-Applikation, die man über eine Suche nach Twitter in Facebook findet. Eine genauere Erläuterung Schritt für Schritt gibt es zum Beispiel hier.

Tweet in meinem LinkedIN-Profil

Twitter-Integration mit LinkedIN

LinkedIn erlaubt die Filterung auf Tweets mit dem Tag #in. Alternativ kann man alle Tweets veröffentlichen. Die Konfiguration erfolgt in den Einstellungen von LinkedIn, wie in deren Blog beschrieben wird.

Tweet im Buschfunk von StudiVZ (funktioniert ebenso im MeinVZ und SchülerVZ)

Twitter-Integration mit StudiVZ

Die VZ-Netzwerke veröffentlichen alle Tweets im Buschfunk und erlauben optional die Übernahme der VZ-Stati in Twitter. Die Konfiguration erfolgt in den Optionen des jeweiligen VZs.

Tweets in meinem XING-Profil

Twitter-Integration mit XING

XING veröffentlicht nur Tweets mit dem Tag #xng. So kann man filtern, was auf der Business-Plattform erscheinen soll und was nicht. Die Synchronisation erfolgt über Xwitter, einer neuen XING-Applikation, die sich momentan in der Beta-Phase befindet.

Tweets über RSS-Feed auf Windows Live Spaces

Twitter-Integration mit Windows Live Spaces

Windows Live Spaces hat keine direkte Twitter-Integration, aber durch die Nutzung des RSS-Feeds von Twitter gelingt auch hier die Verknüpfung.

Tweets auf der eigenen Website oder in der Sidebar des Weblogs

Diverse Anbieter, unter anderem Twitter selbst, bieten für Weblogs die Möglichkeit, ein Twitter-Modul einzufügen. In Blogs auf "new" blogger.com oder Wordpress zum Beispiel bindet man Twitter mit wenigen Klicks ein. Auf anderen Plattformen oder normalen Websites kann man ein vorgefertigtes JavaScript ("Twitter-Badge") zur Einbindung zum Beispiel in der Sidebar verwenden. Dies habe ich in einem der letzten Posts in diesem Blog bereits beschrieben.

Twitter-Integration mit chrischmi.de

Nutzung von Twitter

Soweit zum Umgang mit Twitter. Bleibt die Frage: Worüber twittert man und wozu? Dies ist für jeden Benutzer sehr unterschiedlich. Firmen twittern über Neuigkeiten im Unternehmen, viele Menschen informieren ihre Freunde mit einem Tweet inkl. Link auf ein Foto über witzige oder absurde Situationen aus Ihrem Leben, andere weisen auf gute Artikel in diversen News-Plattformen hin, verlinken auf eigene Blog-Posts oder machen eine 140-Zeichen-Kurzkritik jedes gelesenen Buchs. Ich finde es immer wieder toll, wie viel ich von entfernt lebenden, aber twitternden Freunden mitbekomme. Ebenso lese ich immer wieder gern unseren Outside Minister Westerwave.

In anderen Ländern hat Twitter eine viel elementarere Bedeutung. Durch die offene Programmierschnittstelle kann Twitter von den verschiedensten Websites genutzt werden. Daher ist es totalitären Regierungen nicht möglich, Twitter vollständig zu sperren. Die Kommunikation in der Opposition in Ländern wie dem Iran oder China erfolgt heute zu einem großen Teil über Blogs und eben Twitter.

Ich selbst wollte Twitter ursprünglichen einzig zu einem Zweck nutzen: Mein Ziel war dynamischer Inhalt in der Sidebar meines Blogs. Nach kurzer Zeit wurde ich dann allerdings vom Twitter-Virus befallen. 1-2 Tweets pro Tag sind es im Schnitt bei mir, aber da ich die meist mal zwischendrin oder vom Handy erstelle, geht so gut wie keine Zeit dafür drauf.

Und nein, ich nutze die Plattformen oben nicht alle aktiv. Aber wenn man sich beruflich mit unternehmensinternen Produktivitätslösungen auseinandersetzt, dann kann es nicht schaden, sich mit den Möglichkeiten des "Web 2.0" zu beschäftigen. XING ist für mich nach wie vor mindestens ein extrem praktisches (weil selbstpflegendes) Adressbuch, aber auf den anderen Systemen bin ich dann doch eher ein passiver Benutzer.

Womit verdient Twitter Geld?

Die Frage nach dem Geschäftsmodell hat Twitter noch nicht für sich beantwortet. Über kurz oder lang werden wir uns aber wohl an Werbung auf twitter.com gewöhnen müssen, wie in allen anderen Online-Netzwerken auch.

Fazit

Mit Twitter verhält es sich unterm Strich wie mit dem Fahrradfahren oder Fliegen: Letztendlich muss man sich darauf einfach mal einlassen und es testen. Ohne eigene Erfahrung wird es einem immer suspekt bleiben.


PS: Die meisten Screenshots oben habe ich etwas zugeschnitten bzw. über Montagen zusammengebaut, damit das jeweils in einem möglichst kleinen Bild richtig "rüber" kommt.

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29. Dezember 2009

 
.::[Siemens Gigaset SX353 um 3:37 Uhr]::.
Seit einiger Zeit nenne ich ein Siemens Gigaset SX353 mein Eigen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Tischtelefon, das zusätzlich DECT-Basis und a/b-Wandler ist.

Sehr cool am SX353 ist der bekannte 3:37-Bug: JEDE Nacht um Punkt 3:37 Uhr bootet das Tischtelefon mit einem vollständigem Kaltstart und steht wenige Sekunden später wieder zur Verfügung als wäre nichts gewesen. Der Witz ist, dass ALLE jemals produzierten Modelle und nicht nur mein Exemplar um die gleiche Zeit booten. In jahrelanger Forschung in den Archiven der führenden Netzbetreiber hat Siemens Research offensichtlich herausgefunden, dass zwischen 3:37 Uhr und 3:38 Uhr weltweit die wenigsten Telefonate stattfinden und daher diesen Zeitpunkt gewählt. ;-)

Während wohl in zahlreichen Universitäten noch untersucht wird, warum das Telefon überhaupt täglich bootet habe ich einen Workaround entwickelt: Man nehme um 3:36 Uhr den Hörer in die Hand bis 3:38 Uhr. Bei laufendem Gespräch traut sich das Telefon nicht, einen Reset durchzuführen. Empirische Untersuchungen ergeben allerdings, dass das Telefon eine Viertelstunde später "nachbootet".

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20. Dezember 2009

 
.::[Twitter-Filter für die Blogger-Sidebar]::.
Seit heute werden meine zuletzt gelesenen Bücher in der Sidebar des Blogs angezeigt. Das war schon seit langem ein Wunsch von mir. Da ich zu jedem gelesenen Buch eine Twitter-Kurzrezension schreibe, hat es sich angeboten, diese Rezensionen aus meinem Twitter-Einträgen automatisiert rauszusuchen und weiterzuverwenden. Zum Glück habe ich mich von Beginn an streng daran gehalten alle Kurzrezensions-Tweets mit dem Text "Letztes Buch" beginnen zu lassen.



Ich nutze in meinem Blog seit langem das Original Twitter-Badge für Blogger. Die Funktion filterCallback aus dem Original-Script von Twitter habe ich schon vor einiger Zeit ersetzt durch eine Variante, die alle direkten @Replies herausfiltert:


function filterCallback( twitter_json ) {
   var result = [];
   for(var index in twitter_json) {
      if(twitter_json[index].in_reply_to_user_id == null) {
         result[result.length] = twitter_json[index];
         }
      if( result.length==10 ) break; // Edit this to change the maximum tweets shown
      }
   twitterCallback2(result); // Pass tweets onto the original callback. Don't change it!
   }



Das Original Twitter-Badge für Blogger ruft die Funktion twitterCallback2 auf. Stattdessen ruft man nun die obige filterCallback auf, die wiederum am Ende die twitterCallback2 verwendet. Die obige Funktion kommt aus den Weiten des Internet. Details zur Einbindung beschreibt "Lock Farm" aus England in seinem Blog.



Heute habe ich mich nun erstmalig ernsthafter mit JavaScript beschäftigt und die filterCallback
umgeschrieben und zu einer neuen Funktion
filterBooks gemacht:


function filterBooks( twitter_json ) {
   var result = [];
   for(var index in twitter_json) {
      var Twext = twitter_json[index].text;
      if(Twext.substr(0, 12) == "Letztes Buch" ) {
         twitter_json[index].text = Twext.substring(14);
         result[result.length] = twitter_json[index];
         }
      if( result.length==10 ) break; // Edit this to change the maximum tweets shown
      }
   twitterCallback2(result); // Pass tweets onto the original callback. Don't change it!
   }



Die neue filterBooks sucht in den vorhandenen Tweets nach Einträgen, die mit "Letztes Buch" beginnen und verwirft alle anderen Tweets. Zusätzlich wird der Beginn der jeweiligen Tweets gekürzt, damit nicht jeder Eintrag mit dem gleichen String "Letztes Buch" beginnt. Entsprechend muss diese Funktion auch später anstelle der twitterCallback2 bzw. der filterCallback aufgerufen werden.



Da ich weiterhin zusätzlich die letzten zehn Twitter-Einträge mit Ausnahme der direkten @Replies veröffentliche, werden bei mir beide Funktionen, filterCallback und filterBooks benötigt. Da die Original twitterCallback2 den Inhalt in einem DIV-Tag mit der ID twitter_update_list speichert (und damit beim zweiten Aufruf den vorher ausgegebenen Text wieder ersetzt) musste hier eine Lösung her. Mein Versuch, einfach den Inhalt der Originaldatei blogger.js in meine Blogger-Vorlage zu kopieren, war erfolgreich. Hierzu habe ich die twitterCallback2 in eine twitterCallback3 umbenannt und die ID im Bücherteil auf twitter_update_list2 geändert. Damit das entsprechende DIV-Tag auch weiterhin seinen Style behält, wurde dieser im Kopf der Vorlage noch formatiert.


Und endlich geht mein Wunsch in Erfüllung. ;-)

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14. November 2009

 
.::[Samsung Omnia Pro B7610: Ein Tutorial]::.
Seit zwei Wochen habe ich ein neues Windows Mobile Handy. zum Samsung Omnia Pro wurde im Netz schon viel geschrieben, daher werde ich an dieser Stelle keinen vollständigen Test oder Review schreiben, sondern die Dinge sammeln, die mir aufgefallen sind. Der Artikel richtet sich somit eher an andere Omnia Pro Besitzer als an Interessenten. Mein primäres Ziel ist eine Art Doku für den nächsten Hard Reset. ;-) Dieses Tutorial wird laufend erweitert.

Samsung und Vodafone bewerben das Handy als updatefähig auf Windows Mobile 6.5. Neue Geräte ab etwa Dezember 2009 / Januar 2010 werden mit der neuen Version ausgeliefert. Reparaturen kommen seit einiger Zeit ebenfalls mit 6.5 zurück. Da Samsung keine durch Endkunden installierbares ROM auf den Markt gebracht hat, übernehmen entweder Samsung oder Vodafone das Update für den Kunden. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Man kann das Gerät mit Kaufbeleg und Fehlerbeschreibung an das Service-Center von Samsung (ECC ESC International GmbH, Bentheimer Strasse 118b, 48529 Nordhorn, Telefon 05921 877672) senden. Dort wird das Update lt. Hersteller innerhalb von 7-10 Werktagen durchgeführt. Sicherheitshalber empfehle ich, das Update vorab mit Samsung abzuklären.

Alternativ meldet man eines der vorhandenen Probleme des Windows Mobile 6.1 ROM an die Vodafone Hotline (zum Beispiel 1234 bei Business-Kunden). Standardmässig wird auch hier das Handy (an arvato services) eingeschickt. Bei entsprechendem Kundenstatus übernimmt Vodafone aber auch einen kostenlosen Vorab-Austausch in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Hierbei bekommt man zwar ein unter Umständen gebrauchtes Handy per GLS geliefert, aber dieses verfügt über ein neues Display und neues Gehäuse und ist damit quasi neu. Den Weg über Vorabaustausch bin ich gegangen.

Mit Windows Mobile 6.5 gibt es auf dem Samsung Omnia Pro B7610 nicht nur die Neuerungen des neuen Betriebssystems gegenüber der 6.1, sondern auch diverse Verbesserungen in der Samsung Handy-Software. Für mich am wichtigsten hier: Die Tastensperre bleibt nach dem Öffnen und Schließen der Tastatur drin.


Das Omnia Pro kommt mit einem extremen Customizing und ein bisschen Vodafone Branding. Wer Windows Mobile kennt, wird es kaum wiederfinden, weil Samsung eine eigene Oberfläche drüber gesetzt hat. Die muss man erstmal anpassen. Grundsätzlich gibt es zwei Modi: Den Work und den Life Modus. Der Unterschied ist eine andere Oberfläche, allerdings lassen sich beide Varianten komplett umbauen. Ich nutze das Umschalten nicht, schließlich schalte ich auch im Real Life ;-) nicht hart zwischen Arbeit und Privat. Wenn man das Handy auch als MP3-Player und Videobetrachter einsetzen will, OK, dann mag es sinnvoll sein, in den Life-Modus rüberzuschalten. Für mich würde es erst dann zum Einsatz kommen, wenn ich auch meine private SIM-Karte parallel einbauen könnte...

Den Heute-Bildschirm habe ich mit Samsung Today konfiguriert. Dieses Today-Plugin will exklusiv den ganzen Heute-Bildschirm für sich haben und kann die wesentlichen Dinge wie Termine etc anzeigen. Es passt zum Design des Handys und ist soweit funktional, aber sicher kein Muss.

Das Startmenu ersetzt Samsung durch ein Finger-kompatibles Fullscreen-Menu. Dieses sollte man bei Windows Mobile 6.1 auch einsetzen - aber auf die wirklich regelmäßig benötigten Programme reduzieren. Alles aus dem Menu entfernte erscheint dann automatisch in einem dedizierten Punkt "Andere".

Unter Windows Mobile 6.5 ist das Menu von Samsung auch vorhanden, kann aber durch das Standardmenu von Microsoft gut ersetzt werden. Das mit Windows Mobile 6.5 komplett überarbeitete Menu ist zumindest subjektiv deutlich schneller. Ausserdem finde ich es wesentlich schicker. Ich habe hier für einen besseren Überblick einen Ordner \Windows\Startmenü\Programme\Weitere erstellt und alles, was ich nicht ständig im Einsatz habe, in diesen Ordner verschoben. Die Vodafone-Services erstellen sich allerdings immer wieder neu im Hauptmenu. Da hilft es, in den Dateieigenschaften der Vodafone-Services.lnk die Attribute für Read-Only, Hidden und System zu aktivieren. Das geht zum Beispiel mit dem Total Commander für Pocket PC.

Das fingerfreundliche Samsung TouchWiz UI gefällt mir recht gut, allerdings finde ich in den Einstellungen nicht immer alles wieder. Daher habe ich in Windows Mobile 6.1 unter Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Samsung TouchWiz UI das UI ausgeschaltet. Häh? Ja, das kann man machen. Einzige mir bekannte Konsequenz ist, dass dann der Start-Button oben wieder das normale Windows Mobile Menu zeigt und auch andere Dinge aus dem klassischen Windows Mobile, wie dessen Einstellungsmenu, wieder zugänglich werden. Das TouchWiz Menu erreicht man weiterhin übr die Hardware-Taste zwischen Annehmen und Auflegen, weitere Einschränkungen habe ich nicht entdeckt. Unter Windows Mobile 6.5 habe ich allerdings keinen Weg in die standardmäßige Systemkonfiguration gefunden.

Das Handy mag dem Privatanwender Kosten sparen, dazu wählt es gern die Vodafone Live! Verbindung. Für einen Inhaber einer "echten" Internet-Flatrate ist das aber nervig, denn so wechselt das System ständig zwischen dem Internet-Zugang über web.vodafone.de und dem Live-Zugang über wap.vodafone.de. Leider kann man das nicht global ausschalten. Aber für viele Anwendungen gibt es Registry-Keys oder Menupunkte zum Ändern:

- Für Google Maps einfach HKLM > Software > Google > GoogleMaps > Preferred Network und HKLM > Software > Google > GoogleMaps > Supports_Extended_WiFi von 1 auf 0 setzen.
- In Pocket Outlook (E-Mail) kann man für POP3- und IMAP4-Konten in den Erweiterten Servereinstellungen das Netzwerk  auf "My Internet" umstellen. Den Link dorthin der Kontenkonfiguration sieht man oft nicht, weil die Bildschirmtastatur gern drüber liegt...
- Unter HKLM > Comm > ConnMgr > Destinations findet man die Verbindungseinstellungen. Hier steht das Vodafone-Live-Netzwerk "My WAP Networks" auf schreibgeschützt. ReadOnly von 1 auf 0 ändern und schon kann man nach einem Soft Reset des Handys auch diese Einstellung verändern.

Änderungen an der Registry sollte man nur durchführen, wenn man weiß, was man tut. Das geschieht immer auf eigene Gefahr und weder Microsoft, Samsung noch ich können hier für Fehler oder Auswirkungen gerade stehen... ;-)
Google Maps wird in einer veralteten Version vorinstalliert. Auf vielen Windows Mobile Handys (zum Beispiel HP iPAQ Voice Messenger) liegt Google Maps im ROM des Geräts, ein richtiges Update ist nicht möglich. Beim Omnia Pro dagegen einfach auf dem Gerät in Google nach GMM (Google Maps Mobile) suchen, das CAB runterladen und drüber installieren.

Eine coole Funktion ist der Etikette Modus. Diesen einfach unter Einstellungen > Bewegungseinstellungen > Etikette-Modus einschalten. Danach kann man das Handy einfach mit dem Display nach unten auf den Tisch legen und es klingelt nicht mehr. Perfekt fürs Meeting oder Restaurant. Sogar während eines eingehenden Anrufs funktioniert das: Legt man das Handy aufs Display, ist Ruhe, nimmt man es wieder in die Hand, fängt es an zu klingeln. Allerdings "funktioniert" der Modus auch in der Hosentasche und man verpasst unter Umständen den einen oder anderen Anruf.

Stellt man das Omnia Pro so ein, dass es sich über USB gegenüber einem PC als Speichermedium ausgibt, dann gibt es Probleme mit dem Aufladen über das Micro-USB-Kabel. Im Massenspeicher-Modus will das Handy eingeschaltet bleiben, um zum Beispiel mit einem HAMA USB-Ladegerät zu laden. Also besser unter Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > USB-Anschluss auf ActiveSync stellen. Aber auch nach Umstellung auf ActiveSync ist das Laden über USB-Kabel nicht ganz zickenfrei.

Für die Kontrolle des Batteriestatus wäre zumindest eine klare Ladeanzeige mit einer LED hilfreich. Ich habe mir mit der Installation von Batti geholfen. Batti zeigt mit einem kleinen Statusbalken am oberen Bildschirmrand den Ladestand an und gibt auch zuverlässig Feedback, ob eine externe Stromquelle (Ladegerät oder USB-Kabel) erkannt wurde.

Abschliessend empfehle ich den Kauf einer 3M Vikuiti DQC-160 Displayschutzfolie. Ansonsten wird man nicht lange Spaß mit seinem Handy haben.

TomTom Navigator 6 hat auf dem Samsung, wie auf vielen anderen neueren Handys seine Probleme mit der Bildschirmauflösung und dem internen GPS-Device. Bei 480x800 (Hochformat) zeigt TTN nur unscharfe Miniaturbilder, bei 800x480 (Querformat) sieht man gleich zweieinhalb TTN-Bildschirme nebeneinander. Mit WVGAFIX3 lässt sich das Bild auf VGA oder QVGA reduzieren und TTN kommt damit klar. Falls dies andere Applikationen nicht verkraften, hilft denen ein Softreset. Das GPS-Device hat TTN nicht gefunden bzw. keinen Fix bekommen. Hier hat mir GPSGate geholfen. GPSGate hängt sich zwischen Navigationssoftware und dem GPS-COM-Port und sorgt parallel mit Web-Unterstützung für einen extrem schnellen Fix von 2-3 Sekunden. Aber Achtung, GPSGATE saugt den Akku in Nullkommanix leer und sollte nach Beenden der Navigation daher manuell beendet werden. Und das vergisst man schnell. WVGAFIX3 ist kostenlos, GPSGATE ein kostenpflichtiges Produkt.

In einigen Anwendungen gibt es Probleme mit den Standard-Farbeinstellungen des Omnia Pro. Der geniale Pocket Informant und viele andere Programme zeigen schwarzen Text dadurch auf schwarzem Hintergrund. Ich habe hier das "Black Theme" auf "Classic Blue" verändert.

Im Zubehör des Handys liegt ein gutes Headset mit 3,5 mm Klinkenstecker bei, das auch als UKW-Antennen fürs Radio verwendet wird. An der Buchse lassen sich alternativ ein Kopfhöhrerkabel oder ein spezielles TV-Out-Kabel anschließen. Letzteres habe ich nicht getestet.

Samsung bietet optional ein passendes Kfz-Netzteil an. Dieses hat bei mir nur etwa eine Woche gehalten und ist auch im Betrieb nicht weniger zickig als 3rd- Party-Netzteile. Das Hama Piccolino zusammen mit einem Micro-USB-Kabel hat sich hier als gute Kombination erwiesen.

Weitere Tipps, Tricks und Tweaks? Die Kommentarfunktion freut sich. Fragen beantworte ich dort (und nur dort!) gerne, falls ich denn eine Antwort weiß.

Letzte Bearbeitung: 14.02.2010

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1. September 2009

 
.::[Apple Mac OS X Snow Leopard und Microsoft Exchange Server]::.
Mit "nur" drei Tagen Verspätung hat amazon.de es geschafft, das als pünktlich angekündigte neue Mac OS X auszuliefern. Heute Abend habe ich nun das Vergnügen gehabt, Snow Leopard zu installieren. Die Aktualisierung von 10.5.6 auf 10.6 ging dabei gewohnt unspektakulär vonstatten. Aufgrund der Beschränkung auf die Intel-Architektur waren jedoch im Hintergrund große Umbrüche notwendig. Alle Binaries wurden ausgetauscht mit dem Ergebnis einer deutlichen Speicherplatzeinsparung auf der Systemplatte.

Apple Mac OS X 10.6 Snow Leopard

Im Apple Adressbuch und in Apple iCal ist nun ein direkter Zugriff auf Microsoft Exchange Server 2007 möglich. Wie bereits Microsoft Forefront seit ein paar Wochen, nutzen nun auch die Apple Tools endlich die Exchange Webservices und stellen damit einen zuverlässigen und performanten Zugriff bereit.

Kontoeinstellungen im Apple Mac OS X Snow Leopard Adressbuch

Unter Angabe von Server, User, Password und Mail Address verbinden sich die Programme, legen die weiteren Einstellungen fest und synchronisieren die erforderlichen Daten aus dem Postfach. Begeistert hat mich dabei, dass sofort alle Ordner aus dem Postfach zur Verfügung stehen. Mein Kontaktearchiv oder der Abwesenheitskalender meines Teams stehen somit auch nativ auf dem Mac zur Verfügung.

Servereinstellungen in Apple Mac OS X Snow Leopard iCal

In der Regel werde ich natürlich weiterhin Entourage aufgrund der tieferen Integration nutzen, aber insbesondere Menschen ohne Microsoft Office:Mac bzw. mit der Home and Student Edition (ohne Entourage), werden die neuen Funktionen zu schätzen wissen. Ich hoffe nun, dass zeitnah das bereits für Juli angekündigte SyncPhone auf den Markt kommt, damit ich das Apple Adressbuch auch für die Telefonieintegration mit meiner Siemens SX353 Anlage nutzen kann.

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24. August 2009

 
.::[Microsoft Support Lifecycle Policy]::.
Bei der Erstellung meiner Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server habe ich über die Supportlaufzeiten von Outlook und Exchange gesucht. Sinnvollerweise habe ich hier mal die Zeiten Windows Server, Exchange Server und Outlook in Versionen seit Exchange 5.5 zusammengestellt. Die Laufzeiten des Active Directory entsprechen dabei denen von Windows Server.

Unter Mainstream Support versteht Microsoft die Möglichkeit, Support Cases eröffnen zu können. In dieser Zeit werden Fehler in den Produkten behoben und die Support KB gepflegt. Um darüber hinaus Support zu bekommen, bedarf es eines Extended Support Agreements. Aber auch dieses kann nur über begrenzte Zeiten abgeschlossen werden. Details beschreibt Microsoft in seiner Support Lifecycle Policy.


Support von Microsoft Windows Server

Support Laufzeiten von Windows NT 4.0 Server, Windows 2000 Server, Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 (General Availability, Mainstream Support, Extended Support)


Support von Microsoft Exchange Server

Support Laufzeiten von Exchange Server 5.5, Exchange 2000 Server, Exchange Server 2003, Exchange Server 2007 (General Availability, Mainstream Support, Extended Support)


Support von Microsoft Outlook

Support Laufzeiten von Outlook 97, Outlook 98, Outlook 2000, Outlook 2002, Outlook 2003, Outlook 2007 (General Availability, Mainstream Support, Extended Suppprt)

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.::[Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server]::.
Nachdem ich in Diane Poremsky's Newsletter Exchange Messaging Outlook gelesen habe, dass der kommende Microsoft Outlook 2010 Client nicht mit Exchange 2000 Server funktionieren wird, habe ich mal die mir bekannten Möglichkeiten in einer Support Matrix zusammengestellt:

Outlook Client Support Matrix for Exchange Server (c) by chrischmi.de

In der Matrix unterscheide ich verschiedene Kategorien:

1) Clients, die von Microsoft getestet wurden
2) Clients, die nicht getestet wurden, aber möglicherweise doch funktionieren
3) Clients, von denen bekannt ist, dass sie nicht funktionieren

Einige Clients sind dabei zwar supported, aber laufen nur mit eingeschränkter Funktionalität. Der Cached Mode der aktuelleren Outlook Clients funktioniert zum Beispiel erst mit Exchange Server 2003 vollständig.

Microsoft testet mit der Allgemeinen Verfügbarkeit (General Availability, GA) eines neuen Exchange Servers alle supporteten Outlook Clients. Outlook Versionen, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung (Release To Manufacturing, RTM) von Exchange Server nicht zumindest in der Extended Support Phase sind, werden (logischerweise) nicht mehr getestet.

Ergänzungen und Anmerkungen sind natürlich wie immer in den Kommentaren erwünscht.

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20. August 2009

 
.::[Neue Version von ptecs ExSBR - Sender Based Routing for Exchange Server]::.
Eine neue Version von ptecs ExSBR, dem Exchange Hub Transport Agent der ptecs GmbH, ist erschienen. ExSBR erweitert den Microsoft Mailserver um die Funktion des sogenannten Sender Based Routing. In Abhängigkeit vom Absender einer Nachricht wird die Mail über verschiedene Connectoren geroutet. Exchange selbst routet dagegen immer nur empfängerbezogen.

ptecs ExSBR erlaubt die flexible Nutzung eines Exchange Servers durch mehrere Kunden für Managed Service Provider, Internet Service Provider und Hoster. Ebenso nutzen ptecs-Kunden das Tool zur Unterscheidung des Routing in Enterprise-Umgebungen.

Die Entscheidung über den richtigen Connector nimmt ExSBR standardmäßig anhand der SMTP-Domäne des Absenders vor. Ist eine Ausnahme über einen ExSBR-Connector definiert greift ptecs ExSBR in das Exchange-Routing ein und teilt die Nachricht diesem Connector zu. Andernfalls wird die Nachricht dem Routing von Microsoft Exchange überlassen.

In der neuen Version kann das Routing zusätzlich anhand der Gruppenmitgliedschaften des Absenders erfolgen. Ist er direkt oder indirekt Mitglied einer speziellen ExSBR-Gruppe, wird ebenfalls ein gesonderter Connector verwendet.

Bei den ExSBR-Connectoren handelt es sich um ganz normale SMTP Send Connectors von Exchange Server mit einer speziellen Konfiguration des Adressraums. Daher kann ptecs ExSBR vollständig über die Exchange Management Console und die PowerShell administriert werden. Die Installation und das Erlernen von dedizierten Administrationstools ist nicht erforderlich.

ptecs ExSBR läuft ab Microsoft Exchange Server 2007 mit Service Pack 1. Versionen vor SP1 werden nicht unterstützt. Die ptecs GmbH hat ExSBR bereits auf diversen Betaversionen sowie auf dem aktuellen Release Candidate von Microsoft Exchange Server 2010 erfolgreich getestet und plant einen Support der neuen Exchange Version mit dem finalen RTM-Release.

Weitere Informationen sowie eine Demoversion gibt es unter info at msio dot de.

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19. August 2009

 
.::[Aktivierungsprobleme in Office 2010 Technical Preview]::.
Wer zu den glücklichen Beta-Testern von Office 2010 gehört, bekommt nach unter Umständen nach 30 Tagen die Aufforderung, zu aktivieren. Das Problem ist derzeit primär in Word 2010 bekannt. Beim Starten meldet Word, dass das Produkt in x Tagen abläuft. Im Office Menu findet man im Punkt "Word" die Lizenzoptionen. Die Seite sah bei mir so aus:

Office 2010 Activation in Word 2010

Hier sollte man lediglich über die Schaltfläche "Licensing Operations" den Product Key neu eingeben und dann das Produkt neu aktivieren ("Activate Product"). Allerdings kann Word unter Umständen das Ergebnis nicht korrekt zurückschreiben, weil ihm Rechte in der Registry im Bereich "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\OfficeSoftwareProtectionPlatform" fehlen. Der Workaround ist einfach: Word beenden, im Windows Explorer die WINWORD.EXE im Office-Programmverzeichnis lokalisieren und explizit über "Run as Administrator" starten. Dann den Vorgang wiederholen.

Office 2010 Activation in Word 2010

Und schon ist Word erfolgreich aktiviert.

Anmerkung: Dies ist natürlich keine Anleitung zum illegalen Umgehen der Produktaktivierung, sondern funktioniert selbstverständlich nur mir einem gültigen Product Key von Microsoft Connect.

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12. August 2009

 
.::[Quota-Anzeige in Outlook 2010]::.
In Outlook 2010 gibt es eine tolle neue Funktion: Die Anzeige von Quotas in der Statusbar. War es dem Anwender früher so gut wie nicht möglich, die Größe seines Postfachs zu ermitteln, sieht er dies im kommenden Outlook bald durchgehend ganz unten links im Outlook-Fenster.

Quota-Anzeige in der Statusbar von Outlook 2010

Der Anwender sieht den freien Platz als Text und kann anhand einer kleinen Grafik den Füllgrad seines Postfachs sehen. Wem das zu klein ist, der klickt auf den Quota-Bereich der Statusleiste und kommt so direkt in den entsprechenden Abschnitt des bildschirmfüllenden Office-Menus von Outlook 2010. Hier sieht man neben einer übersichtlichen Quota-Anzeige auch gleich die Tools zum Aufräumen des Postfachs.

Quota-Anzeige im Office-Menu von Outlook 2010

Wenn man bedenkt, wieviele Calls sich am Helpdesk um das Thema volles Postfach drehen, eine längst überfällige Funktion. Und natürlich lassen sich die Quotas auch pro Account durch Auswahl über das Dropdown ganz oben anzeigen.

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31. Juli 2009

 
.::[BitLocker unter Windows 7 mit TPM und PIN]::.
In Windows 7 ist wie schon in Vista eine Unterstützung der BitLocker Drive Encryption integriert. So lässt sich die Festeplatte "mit Hausmitteln" verschlüsseln, was insbesondere bei mobilen Notebooks relevant ist. Durch eine Kombination eines im PC integrierten TPM-Chips mit einem weiteren Authentifizierungsmechanismus lässt sich ein rechner hervoragend absichern. Standardmässig unterstützt Windows 7 hier die zusätzliche Authentifizierung über einen External Key, der auf einem Speichermedium, typischerweise einem USB-Stick, gespeichert wird. In der Praxis ist hier aber oftmals der Einsatz einer PIN sinnvoll. Bei der Konfiguration der Kombination aus TPM und PIN gibt das Befehlszeilentool manage-bde.exe folgende Fehlermeldung zurück:

ERROR: An error occurred (code 0x80310060):
Group Policy settings do not permit the use of a PIN at startup. Please choose a different BitLocker startup option.

Daher müssen in der lokalen Group Policy (erreichbar über gpedit.msc) im folgenden Pfad Einstellungen verändert werden:

> Computer Configuration > Administrative Templates > Windows Components > BitLocker Drive Encryption > Operating System Drives

Require Additional Authentication at Startup > Enable

Gruppenrichtlinien-Einstellungen für BitLocker mit TPM und PIN

Diese Einstellung ermöglicht die maximale Flexibilität bei der BitLocker Konfiguration. Nach dem Setzen dieser Einstellung ist eine Konfiguration der Protectors über Manage-BDE problemlos möglich. Die Hilfe des Tools gibt alle weiteren Informationen.

In Unternehmensumgebungen ist ein zentrales Management der Gruppenrichtlinien und der BitLocker-Konfiguration über das Active Directory zu empfehlen. Der Einsatz von BitLocker auf Desktop-PCs und Serversystemen ist in sicherheitskritischen Umgebungen durchaus zu überlegen, denn nicht selten wird ein ganzer Rechner oder gar ein Standortserver entwendet.

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22. Juli 2009

 
.::[Outlook 2010: Multiple Exchange Accounts]::.
Einen Monat war Ruhe hier im Blog, die Redaktion weilte im verdienten Italien-Urlaub. ;-)

Seit dem Erscheinen der Office 2010 Beta für ausgewählte Partner, darf man ja nun auch offiziell über die neue Version bloggen, zumindestens was die Client-Seite angeht. Daher läuft mein Notebook nun auf Windows 7 RC und Office 2010 Beta. Bei der Neuinstallation habe ich ein Killer-Feature gefunden.

Outlook unterstützt nun mehrer Exchange Accounts in einem Outlook Profil. Mehrere Postfächer öffnen geht schon immer, aber nun können auch Postfächer auch aus unterschiedlichen Organisationen verbunden werden oder verschiedene Login-Daten für zwei Postfächer verwendet werden. Klingt schon besser, oder?

Outlook 2010 Multiple Accounts Configuration

Nach einem Test muss ich sagen, das ist der Produktgruppe so richtig gut gelungen. Denn Outlook erkennt nun endlich eine volle Trennung zwischen den Accounts. Mails, die mit dem zweiten Account verschickt werden, landen auch in dessen gesendeten Objekten.

Outlook 2010 Multiple Accounts Selection in a new message

Und hier wird's jetzt interessant für den Unternehmenseinsatz. Endlich kann man richtig gut gleichzeitig mit dem eigenen (persönlichen) Postfach und mit einem Abteilungspostfach arbeiten. Outlook erkennt automatisch, mit welchem Account grad beantwortet werden soll. Beantworte ich eine Mail aus dem Abteilungspostfach, wird dieses auch als Absender ausgewählt.

Outlook 2010 Multiple Accounts calendar view

Und der Kalender geht standardmässig gleich mal in einen Split-View der beiden Kalender.

Sehr gut, ich seh schon die ersten Kunden schwanken, die sich sicher waren, auch Office 2010 überspringen zu wollen...

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17. Juni 2009

 
.::[Exchange 2010: Self Services zur Verteilergruppenpflege]::.
Exchange 2010 hat das erklärte Ziel, die TCO zu senken. Dies wird unter anderem durch integrierte Self Services erreicht. Standardmäßig lag die Benutzerverwaltung bislang in der IT-Abteilung. Eine Delegation in Fachabteilungen war möglich, aber relativ aufwendig. Durch die Berechtigung eines Projektleiters auf einer Verteilergruppe war es schon mit den bisherigen Exchange-Versionen möglich, dass der Projektleiter die Mitgliedschaft in seiner Projektgruppe über das Outlook Adressbuch selbst verwalten kann. Ebenso konnte man den Mitarbeitern erlauben, sich selbst zu einer Gruppe hinzuzufügen.

Exchange 2010 geht hier einen deutlichen Schritt weiter. Der neue Server erlaubt die Abbildung von Genehmigungsworkflows für verschiedene Situationen. So kann ein Benutzer die Aufnahme in einen Verteiler beim Projektleiter beantragen. Hierzu kann der Benutzer sich selbst in den Verteiler aufnehmen. Die Aufnahme wird aber erst umgesetzt, nachdem der oder die Projektleiter dies autorisiert hat. Hierzu bekommt der "Genehmiger" eine Nachricht, aus der er heraus eine direkte Genehmigung oder Ablehnung auslösen kann.

Die neuen Funktion funktionieren schon mit RTM im neuen Outlook Web Access 2010 und natürlich mit dem neuen Outlook.

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16. Juni 2009

 
.::[Exchange 2010: Outlook Web Access in Firefox und Safari]::.
Endlich bringt Microsoft eine auch von mir seit langem vermisste Funktion: Unterstützung für Firefox und Apple Safari in OWA. Und zwar absolut gleichwertig zum Internet Explorer. Unter Windows und auf dem Mac.

Nicht dass ich was gegen den IE habe, nein ich mag den auf meinem Notebook sogar sehr, aber zuhause auf dem iMac ist der bisherige OWA 2007 schon eine sehr nervige Angelegenheit, da OWA ausserhalb eines halbwegs aktuellen IE nur in einer Schmalspurversion angeboten wurde. Ich habe OWA 2010 in Safari und Firefox auf meinem Apfel getestet und bin begeistert. Wirklich kein Unterschied zu finden, alles drin, alles dran.

Outlook Web Access 2010 im Apple Safari auf dem Mac

Ich bin gespannt, ob die in Snow Leopard kommende direkte Unterstützung für Exchange in iCal und Co von mir mehr genutzt werden wird oder der neue OWA. Fest steht: Alles wird gut.

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15. Juni 2009

 
.::[Exchange 2010: Mailtipps]::.
Microsoft Exchange Server 2010 steht vor der Tür. Nach der erfolgreichen Exchange 2010 Roadshow von TDMi und ptecs zeigt chrischmi.de die High Lights der neuen Version. Heute: Mailtipps.

Warnung per Mailtipp von Exchange 2010


Szenario 1: (Zu) große Mails

Wer hat nicht schonmal eine Mail mit großem Anhang versendet und diese wegen einer Größenbeschränkung zurückbekommen. Netterweise hängen aktuelle Mailserver die ursprüngliche Mail dem Unzustellbarkeitsbericht an, damit man sehr einfach neu versenden an. Für den mobilen Benutzer heisst das, dass er die Mail mit dem Anhang gleich zweimal synchronisiert.

Exchange 2010 zeigt dem Anwender in der Nachricht, bevor er sie versendet, dass dies nicht möglich sein wird.


Szenario 2: Mails an (zu) viele Menschen

Man hat eine Rückfrage zu einem internen Unternehmens-Newsletter und drückt aus Versehen auf die Schaltfläche Allen Antworten. Nun bekommen 500 Kollegen die Rückfrage zu lesen.

Exchange 2010 zeigt dem Benutzer vor dem Versenden, dass er gerade eine Nachricht an 500 Menschen sendet. So kann er reagieren und den fraglichen Verteiler aus der Nachricht entfernen.


Szenario 3: Mails an Externe

Der Anwender schreibt eine Nachricht mit eindeutig unternehmensinternem Inhalt. Erst nach dem Senden merkt er, dass der Empfänger "Müller" nicht gegen den Kollegen "Thomas Müller" im Nachbarbüro, sondern gegen den Kunden "Heinz Müller" aufgelöst wurde. Der Kunde freut sich über die ihm zugegangen Einkaufspreise.

Exchange 2010 warnt den Absender, dass er hier eine Nachricht an einen Externen schickt. So kann der Benutzer noch reagieren und den richtigen Müller auswählen.


Szenario 4: Abwesender Empfänger

Man schickt kurz vor Feierabend noch einige Nachrichten und geht mit befreiter Last nach Hause. Erst beim Lesen der Mails am nächsten Nachmittag stellt man fest, dass eine wichtige Nachricht vom Empfänger nicht weiterbearbeitet wurde. Die Frist zur Abgabe des Angebots wurde verpasst.

Exchange 2010 zeigt schon in der noch nicht versendeten Nachricht, dass der Empfänger abwesend ist. Man kann schon vor dem Senden den Abwesenheitstext (Out of Office, OOF) sehen.


Mailtipps in Outlook 2010


Das waren nur einzelne Beispiele für Mailtipps, das finale Produkt wird noch mehr davon enthalten. Natürlich lassen sich die Mailtipps serverseitig konfigurieren, um Schwellwerte etc. angeben zu können.

Mailtipps werden mit RTM im Herbst in OWA 2010 und ab etwa dem Frühjahr nächsten Jahres auch mit dem neuen Outlook funktionieren. Wenn das kein Grund für einen Umstieg ist?

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13. Juni 2009

 
.::[Exchange und der Mac werden Freunde]::.
Ich kann es kaum erwarten: Im September, also kurz vorm finalen Windows 7, kommt das neue Mac OS "Snow Leopard" auf den Markt. Neben weiteren Verbesserungen bringt der Schneeleopard eine Unterstützung für Exchange Server 2007 von Haus aus mit.

Das bedeutet, dass man mit Apple Mail, Adressbuch und iCal auf Exchange zugreifen kann. Und das ohne großartigen Konfigurationsaufwand. Sofern das AutoConfig-Feature vom eigenen Exchange Admin für Outlook 2007 und höher umgesetzt wurde, kann der Zugriff nur mit Mailadresse, Benutzername und Kennwort auch mit der Apple Software einfachst eingerichtet werden.

Exchange Nachrichten werde ich also bald mit Apple Mail schreiben können. Hier wird es spannend, wie Ordnerhierarchien und vielleicht sogar Regeln unterstützt werden.

Derzeit habe ich noch einen Read-Only-Zugriff auf meinen Outlook Kalender über eine Synchronisation meines Outlook Kalenders mit Google Calendar. Mit Snow Leopard werde ich meine Exchange Termine direkt mit Apple iCal planen können. Hier soll der Zugriff auf mehrere Kalender möglich sein, allerdings ist noch nicht bekannt, ob diese Kalender auch in anderen Postfächern liegen können, denn erst das würde es ja interessant machen.

Ausserdem erhoffe ich mir, dass eigentlich selbstverständliche Funktionen, wie die Privatmarkierung von Terminen oder das Verschieben von Terminen möglich sein werden. Das bisherige iPhone hat gezeigt, dass Apple dies noch lange nicht voraussetzt. Die Unterstützung von Kategorien und Farben im Kalender wäre mir auch sehr wichtig, aber das gehört dann wohl schon eher zur Kür als zur Pflicht.

Das Apple Adressbuch kann schon heute (für die meisten Menschen unbekannterweise) auf den Outlook Kontakteordner auf dem Exchange Server zugreifen. Das neue Mac OS wird hier auch einen GAL-Zugriff erlauben und verbessert hoffentlich den Umgang mit Kontakten.

Endlich finden mein iMac und das Produkt, von dem ich seit vielen Jahren lebe, zusammen. ;-)

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23. Mai 2009

 
.::[Exchange Server 2010 auf Windows Server 2008 R2]::.
Bei der Vorbereitung unserer Roadshow hatte ich vor, das Demosystem auf Basis von Windows Server 2008 R2 zu installieren. Nach langem Installieren und Schaffung aller Voraussetzungen (Domäne, Rollen, Funktionen,...) meinte das Exchange Setup beiläufig, dass es nicht auf dem aktuellen Release Candidate (RC mit Build 7100) von Windows Server 2008 R2, sondern nur auf dessen - nicht mehr verfügbaren - Beta (Build 7000) laufen mag.

Das hätte ich auch vorher im Netz herausfinden können... Daher an dieser Stelle der Hinweis: Exchange Server 2010 Beta läuft nur auf der RTM von Windows Server 2008 und auf der letzten Beta der R2-Version.

Wir sind nun schweren Herzens auf die 2008er RTM gegangen, denn zeigen werden wir mit mit dem Betriebssystem eh nicht so viel, dafür gibt es zu viel neues im Exchange selbst. Die RTM hat den Vorteil ein eingeführtes Produkt zu sein, dafür will sie aber auch gleich mehrere hundert Megabyte von der Micrososft Update-Website nachziehen. Noch fünf Tage bis zum Start der Show. Wir sind heiß drauf. ;-)

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22. Mai 2009

 
.::[ExSBR Poduktinformation und Demoversion]::.
Endlich haben wir für ptecs ExSBR, dem Agent für Sender Based Routing in Exchange Server, eine schriftliche Produktinformation und eine Demoversion.

ptecs ExSBR - Sender Based Routing for Exchange Server 2007

Der Sender Based Routing Agent für Exchange Server (ExSBR) ist eine Routing-Erweiterung für Exchange Server. ExSBR erweitert Exchange Server um die Funktion eines sender¬abhängigen Mailrouting. ExSBR greift in das standardmässige Routing von Exchange Server ein. Mails werden abhängig von der Absenderdomäne an unterschiedliche Smarthosts geroutet.

ptecs ExSBR - Sender based Routing for Exchange Server 2007

ExSBR spart Investitionen in dedizierte Mailsysteme für jedes Anwen¬dungs-szenario und erlaubt das unabhängige Hosting von mehreren Kunden bzw. SMTP-Domänen innerhalb einer Exchange Organisation.

Weitere Informationen in meinem vorherigen Post zum Thema oder hier im Flyer:

ExSBR Deutsch
ExSBR English

Eine Demoversion gibt es auf Anfrage mit Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten, der Anzahl Ihrer Exchange Server und der Anzahl der Exchange Mailboxen Ihrer Organisation an exsbr dot demo at infrastrukturoptimierung dot de.

EDIT 20.08.2009:

Neue Infos unter
http://chrischmi.de/blog/2009/08/neue-version-von-ptecs-exsbr-sender.html

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11. Mai 2009

 
.::[Ciao AVM Fritz! Welcome Cisco & Gigaset!]::.
Nach einer wahren Odysse mit der Fritz!Box 7270 habe ich mich von dieser und allem drumherum nun verabschiedet. Die Box ging nach zwei erfolglosen Hardware-Tauschen durch AVM, einem Dutzend Firmware-Updates und über zwanzig Supportmails an AVM nun zurück zu Amazon. Das Konzept hinter der Box finde ich nachwievor genial, aber die Produktreife ist einfach nicht gegeben. DECT und WLAN sind instabil, die Telefonie macht lustige Dinge, wie Anrufe aufs Fax weiterzuleiten. Die letzte Box bootete mehrfach am Tag, das war dann der Auslöser für unsere Trennung nach anderthalb stressigen Jahren.

Neben der 7270 hatte ich noch eine Fritz!Box 7050 und einen Fritz!WLAN Repeater als Repeater laufen, um überhaupt eine vernünftige WLAN-Abdeckung zu haben. Die sehr gute 7050 hat gestern ihren Dienst beim Dortmunder Teil meiner Familie als normaler WLAN-DSL-Router angetreten und der Fritz!WLAN Repeater ging heute bei eBay weg. Der Repeater hat ein interessantes Bedienkonzept, denn er erlaubt auch technischen Laien die Einrichtung eines verzweigten WLAN-Netzes. Aber so richtig überzeugt hat mich das Gerät nicht, da ich technische Schwächen in der Leistung des Geräts sehe. Insbesondere die Audio-Streaming-Funktion war für mich aufgrund von 1-2 Sekunden Versatz nicht nutzbar zum DVD gucken.

Meine Telefone kann ich nach Ablösung der 7270 auch nicht mehr sinnvoll nutzen. Die beiden Fritz!Fon MT-C gingen mit der 7270 zurück. Das Gigaset S45H meines Untermieters funktionierte besser an der 7270 als diese... Und das Fritz!Mini WLAN-Telefon wurde heute auch bei eBay versteigert. Das Mini hat ein interessantes Konzept. Neben einem Telefon kann man auf dem Mini Musik und Podcasts hören sowie RSS-Feeds abonnieren. Für einen normalen Haushalt ein toller Ersatz für Videotext oder einen MP3-Player fürs Wohnzimmer. In meiner Welt (iPods und Handys mit Daten-Flatrate vorhanden) bietet mir das Mini allerdings keine nennenswerten Vorteile.

Damit bin ich nun seit heute 100% AVM-frei. Sehr schade eigentlich, denn von den normalen Fritz!Box-DSL-Produkten bin ich nach wie vor überzeugt. Vielleicht war das System technisch überzüchtet mit DSL-Modem, WLAN-Router, ISDN-Telefonanlage und DECT-Basis in einem Gerät? Nutzt man nicht wie ich jede Funktion mag die Box natürlich sehr gut funktionieren.

Was ist nun als Ersatz im Einsatz?

Ich trenne wieder IT und Telefonie und mache keine Experimente. Da die ansich gute Apple Time Capsule leider nicht für die Sicherung meiner Windows-Welt geeignet ist, kam dieser WLAN-Router mit integriertem Miniatur-NAS für mich leider nicht in Frage. Noch fehlt es einfach an einem Windows-Pendant zur Apple Time Machine.

Mein neuer CISCO Linksys WRT54-GL Router bietet ganz allein ohne Repeater besten Empfang in der ganzen Wohnung. Funktional ist weniger drin im CISCO, aber das lässt sich bei Bedarf durch einen Austausch der Firmware ändern. Der Router ist als offenes System ausgelegt und unterstützt ganz offiziell diverse OSS-Distributionen wie OpenWRT und andere.

In der Telefonie habe ich nun ein Gigaset SX353 im Einsatz. Dies ist ein Tischtelefon fürs ISDN-Netz mit einer integrierten DECT-Basis. An einem a/b-Port lässt sich mein geliebter Samsung CLX-3160FN als Fax anschliessen und ausserdem liefert das Telefon gleich drei Anrufbeantworter (für TDMi/ptecs, Untermieter und mich) mit. In Kombination mit einem neuen Plantronics S12 Headset ein wahrlich komfortables Telefonieren.

Leider kann man nicht aus Outlook unter Vista per USB für das SX353 wählen, weil seinerzeit Siemens Windows Vista verschlafen hat und der Rechtsnachfolger Gigaset Communications keinen CAPI/TAPI-Treiber für Vista liefert. Ein entsprechendes 3rd-Party-Tool für das Mac Adressbuch ist kostenlos verfügbar. Für Windows wird ein leider kostenpflichtiges (bis zu 50 EUR) Programm geliefert. Zwei One-Man-Shows können hier mehr als der Originalhersteller. Traurig aber wahr.

Als DECT-Mobilteil habe ich mich für das Gigaset E49H entschieden. Sehr robustes Telefon mit einer guten Menuführung, die nicht so lähmend langsam ist, wie bei vielen Schwestermodellen. Damit ich ohne viel Aufwand mit privater und geschäftlicher MSN raustelefonieren kann, habe ich mir - wie schon zuvor bei AVM - zwei unterschiedlich konfigurierte Exemplare dieser Spezies gegönnt. An beide kann ich das vorhandene Plantronics M175 Headset anschließen.

Über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle lässt sich ein Handy koppeln. Ein altes Nokia 6310i mit einer Vodafone Ultracard betrachtet das SX353 nun als Freisprecheinrichtung und das das SX353 verwendet das Handy wie eine zusätzliche Telefonleitung. So klingeln die DECT-Telefone bei Handy-Anrufen und auch ausgehende Gespräche können problemlso über die GSM-Leitung getätigt werden. Ein Least-Cost-Routing (+4915 bis +4917 über GSM) und eine Zuordnung von Telefonbucheinträgen zu ISDN- bzw. GSM-Leitungen wären noch wünschenswert.

Es gab viel Ärger aber andererseits bin ich finanziell unterm Strich grad so ohne Verlust aus der Sache rausgekommen, denn die Kosten der neuen Hardware (SX353, 2x E49H, S12) und der Rücksendungen entsprechen ziemlich exakt der Erstattung von Amazon sowie den Einnahmen bei eBay.

Ein großer Dank gilt hier natürlich Amazon. Es ist schon gut, immer zu wissen, dass man einen Artikel problemlos erstattet bekommt. Da gebe ich auch ggf. gern mal ein paar Euro mehr aus, um direkt bei Amazon beziehen zu können, auch wenn ich das Amazon Rücksendezentrum zuvor nicht ein einziges Mal genutzt habe.

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4. April 2009

 
.::[MP3 auf amazon.de]::.
Bei meinem letzten Besuch auf amazon.de war ich überrascht: Es gibt jetzt auch MP3s zum Download. Die Qualität entspricht in etwa iTunes Plus, allerdings werden die Titel nicht als AAC sondern als Standard MP3 angeboten und haben generell kein DRM.

Soweit so gut. Aber warum soll man von iTunes wechseln? Erstens mal ist es für viele von Vorteil normale MP3s zu bekommen, denn die funktionieren auf jedem MP3-Player. AAC, WMA & Co. sind da bekanntlichsehr eingeschränkt.

Finanziell lohnt sich amazon.de für Einzeltitel eher nicht. Hier sind die Preise in etwa gleich, nichtsdestortrotz lohnt oftmals ein direkter Preisvergleich zwischen Apple iTunes und amazon.de. Wenn man aber ganze Alben runterladen will, dann liegt man bei Apple in der Regel bei 9,99 EUR, während amazon.de sehr viele Alben schon für unter 5 EUR anbietet.

Ich habe zum Beispiel kürzlich "Nichts passiert" von "Silbermond" für 9,99 EUR im deutschen iTunes Store erworben. Der derzeitige Preis bei amazon.de liegt mit 4,89 EUR unter der Hälfte für das gleiche Produkt. Im vorliegenden Fall fehlen einzig der Audiokommentar und das Booklet als PDF, aber alle Songs sind drauf. Reamonn 4,89 statt 9,99 EUR, Michael Jackson Essentials 4,89 statt 7,99 EUR usw. Hier lässt sich also bares Geld sparen. Schön, dass iTunes hier Preisdruck aus Seattle bekommt.

Amazon MP3 Downloader auf dem Mac

Technisch betrachtet installiert amazon.de einen kleinen Download-Manager, der sowohl für Windows als auch für den Mac bereitgestellt wird. Die Titel können lt. amazon.de direkt in iTunes oder Windows Media Player importiert werden. Das hat bei mir auf dem Mac allerdings leider nicht funktioniert. Mit dem kurzen Drag&Drop aus dem Finder (Explorer-Ersatz) ins iTunes kann ich aber leben. Und von iTunes aus ist der Song auch schnell auf dem iPod.

Die Songs von meiner Lieblingsband Chapter5 sind derzeit noch nicht online erhältlich. Hier genügt aber weiterhin eine kurze Mail an mich oder ein Kommentar hier im Blog. Für nur 5 EUR gibts dann schnellstmöglich die "Ideas EP" als CD mit 6 genialen Songs. Wir planen aber, das erste richtige Album auch über den iTunes Store und amazon.de zu vertreiben. Hier ist also noch ein wenig Geduld angesagt, die Jungs nehmen derzeit fleissig auf. Mein iPod ist mein Zeuge. ;-)

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.::[SharePoint und Regionaleinstellungen]::.
Seit einiger Zeit habe ich ein interessantes Problem in Windows SharePoint Services V3. SharePoint lasse ich bei einem Provider hosten. Ich habe also keinen Einfluss auf dessen Systemkonfiguration. Ein Support Case bei Microsoft brachte mich daher auch nicht weiter, denn man kriegt den Provider mit dem Rechenrätsel im Namen (1+1=2) nicht dazu, PSS-Tools über seinen SharePoint zu jagen. ;-)

SharePoint Services: Default View / Standardansicht

Listen in SharePoint waren in letzter Zeit nur in der Standardansicht (Default View) zu nutzen. Die Datenblattansicht (Datasheet View) zeigte nur ziemlichen Quatsch an: Alle Zahlen wurden nach rechts (!) mit unzähligen Nullen aufgefüllt. Da alle Zahlen nach dem Auffüllen die gleiche Anzahl Ziffern hatten, wurde aus einer 4, aus einer 40, einer 4.000 und einer 40.000.000 im Ergebnis die gleiche Zahl: 400.000.000.000.000. Während ich mich normalerweise über hohe Tagessätze oder große Projekttagesvolumina freue, fand ich meinen Forecast dann doch tendenziell eher unrealistisch...

SharePoint Services: Datasheet View / Datenblattansicht

Die Ursache des Problems ist nun gefunden: Es liegt an den Regionaleinstellungen meines Clients. Ich setze seit jeher auf englische Windows Betriebssysteme und habe auch jegliche andere Software auf englisch installiert. Damit ich wirklich alle Programme und deren Updates in Englisch bekomme, habe ich alle Regionaleinstellungen des Clients auf Englisch, Englisch (United States) oder United States gestellt. Warum ich das mache, kann man detaillierter in diesem Blogeintrag nachlesen.

Nun wollte ich aber den Punkt als Tausender-Trennzeichen und das in Kontinentaleuropa übliche Komma nach der ganzen Zahl bekommen. Ein Ami würde wohl schon allein den Begriff "Nachkommastelle" nicht verstehen, denn im englischsprachigen Raum werden Punkt und Komma genau umgekehrt verwendet. Durch eine einfache Anpassung des Englisch (US) Formats auf das "Normale" war das schnell umgesetzt. Weather-Plugin in der Sidebar, alle Programme und nicht zuletzt deren Benutzer waren glücklich.

Alle Programme? Nein, wie ich nun rausgefunden habe, gibt es mit SharePoint Services ein kleines gallisches Dorf... Der Austausch von Punkt und Komma verursacht für SharePoint das oben beschriebene Problem. Stellt man das über das "offizielle" deutsche Regionalformat um, ist SharePoint zufrieden, nur manuell eingreifen darf man nicht. Das verstehe wer will.

Danke an Sebi, der sich an den vorherigen Weblog-Artikel erinnert hat. Das war der entscheidende Tipp. Werde nun meinen Case wieder aufmachen und bin mal gespannt, was die vorgeschlagene Vorgehensweise von Microsoft PSS ist. ;-)

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30. März 2009

 
.::[Bluetooth-Modul am Mac wird nicht gefunden]::.
Mir scheint, mein iMac hat ein Problem mit dem internen Bluetooth-Modul. Nach einem Neustart hatte ich es schon mehrfach, dass Maus und Tastatur nicht erkannt werden. Ein Reset hat da meist geholfen.

Aber heute wollte mein Apfel nicht glauben, dass er eingebautes Bluetooth-Modul hat und forderte mich auf, sicherzustelln, dass ich es richtig angeschlossen habe. Da es sich um ein internes Modul handelt, ein sehr witzige Forderung. In zahlreichen Diskussionsrunden in den Mac-Foren werden ähnliche Probleme beschrieben. Oftmals hat ein Hardware-Austausch geholfen. Zwei Hinweise fand ich besonders witzig: Bei einigen Modellen soll es helfen, das Gerät nach links zu kippen, dann geht alles wieder. Und ein anderes Benutzer war fest davon überzeugt, dass es eine Auswirkung hat, wenn man nach dem Ausschalten einmal den Rechner auch physikalisch komplett vom Strom trennt.

Was soll ich sagen? Letzter Hinweis war erfolgreich. Scheinbar lebt ein kleines Stück Mac auch nach dem Ausschalten weiter. Wie auch immer, ein kurzes Stecker ziehen hat mich echt weitergebracht und mein Bluetooth-Desktop funktioniert wieder. Aber diese Erfahrung lehrt mich, dass ich die Kabeltastatur von Apple weiterhin am Rechner lasse. Man weiß ja nie.

Werde das Problem beobachten und ggf. doch mal den Hardware-Service vom Obsthändler in Anspruch nehmen müssen.

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17. März 2009

 
.::[Integrierte Outlook Suche findet Einträge im Kalender nicht]::.
Ich hatte in Outlook ein Problem mit der integrierten Suche. Nutzt man in Outlook die "Instant Search", also eine gleich beim ersten zeichen startende Suche, dann wird in der aktuellen Ansicht des geöffneten Ordners direkt nach Objekten gesucht. Im Kalender schaltet dabei die Ansicht von der Tages/Wochen/Monatsansicht auf eine Listenansicht um. Standardmäßig wird hier die Ansicht "Alle Termine" bzw. "All Appointments" verwendet.

Hat man hier aber eine eigene gefilterte Listenansicht definiert, dann kann es sein, dass diese von Outlook zur Darstellung der Suchergebnisse herangezogen wird. Die Suche erfolgt entsprechend nur noch innerhalb des Filters der Ansicht, alle anderen Elemente werden "unterschlagen". Man erkennt dies nur über den Hinweis "Filter angewandt" bzw. "Filter applied" im Kopf der Suche und in der Statuszeile. Über einen Link in der Ergebnisliste (bei mir in englisch "Try Searching Again in All Calendar Items.") kann man dann die erneute Suche auf alle Kalendereinträge ausweiten.

Try Searching Again in All Calendar Items.

Ich habe etwas gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass mir hier eine Ansicht böse mitspielt. Nachdem eine komplette Neuerstellung des Windows Search Index keine Lösung gebracht hat und ich das Problem eingrenzen konnte (Problem betrifft nur den Kalender und besteht nur in Outlook selbst), habe ich die entsprechende gefilterte Ansicht als Ursache des Problems identifiziert und einfach gelöscht.

Mir ist nicht bekannt, wie man eine Ansicht für die Standard-Such-Ansicht definieren kann. Im Zweifel muss man also die von Outlook hierfür auserkorenen Ansicht löschen und neu erstellen.

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9. März 2009

 
.::[Tastaturbelegung auf dem Mac]::.
Über Tastaturbelegungen und deren Vor- und Nachteilen lässt sich vortrefflich streiten. Letztendlich hat da jeder seine Vorlieben. Ich bin seit über 20 Jahren an das klassische deutsche QWERTZ-Layout mit den Sonderbelegungen unter Windows gewöhnt. Seit einigen Jahren setze ich auf die Variante "Deutsch (IBM)", um bei CAPS-Lock anstelle der über Shift erreichbaren Sonderzeichen weiterhin Punkt, Komma und die Zahlenreihe zu bekommen. Ebenso hat man in all den Jahren natürlich auch viele Sondertasten und Tastenkombinationen lieb gewonnen. In den Blogs thinkin' lisa und erasetotheleft wird eine Möglichkeit beschrieben, Tasten auf dem Mac umzubelegen. Die dort beschriebene DefaultKeyBinding.txt ergänzt die Wiederbelebung von POS1 und ENDE oder der Bildlauftasten für Mac OS. Ich habe diese Grundlage nun bei mir um diverse Einträge ergänzt. Insbesondere fehlte mir das ALTGR+Q auf dem Mac, an das dortige ALT+L zum Erzeugen eines @ werde ich mich nie gewöhnen. Hier meine Ergänzungen zu dem in den Blogs verwendeten Veränderungen:

"$^\UF702" = "moveWordLeftAndModifySelection:"; /* strg+shift+links */
"$^\UF703" = "moveWordRightAndModifySelection:"; /* strg+shift+rechts */
"^\UF702" = "moveWordLeft:"; /* strg+links wird wort nach links */
"^\UF703" = "moveWordRight:"; /* strg+rechts wird wort nach rechts */
"^c" = "copy:"; /* strg+c wird kopieren */
"^v" = "paste:"; /* strg+v wird einfügen */
"^x" = "cut:"; /* strg+x wird ausschneiden */
"^z" = "undo:"; /* strg+z wird rückgängig */
"^s" = "saveDocument:"; /* strg+s wird speichern */
"~q" = ("insertText:", "@"); /* altgr+q wird das @ */


Leider funktionieren nicht alle Tasten in jeder Applikation. Aber das Tastaturlayout hilft sicher immer mal wieder über die eine oder andere Schwierigkeit für neue Mac-Benutzer hinweg. Ebenso werden die Menschen, die sich zwischen beiden Welten bewegen, die eine oder andere Anregung hier oder den anderen beiden Blogs nutzen können.

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25. Februar 2009

 
.::[Migration der WLAN-Profile von Windows Vista]::.
Zum Übernehmen von WLAN-Profilen auf einen anderen PC einfach folgenden NETSH-Befehl zum Exportieren aller Wireless Networks am besten in einem leeren Ordner auf einem USB-Stick ausführen:

netsh wlan export profiles

Ergebnis ist eine Sammlung von XML-Dateien, die jede die Konfiguration eines einzelnen Wireless LANs beinhalten. Auf dem neuen System dann mit folgenden Befehl im gleichen Ordner ein Profil importieren:

netsh wlan add profile filename="Dateiname.XML" interface="WLAN" user=all

Hier den korrekten Dateinamen einsetzen, den Namen der Netzwerkkarte angeben und im Parameter definieren, ob der Import für alle Benutzer oder nur den aktuellen gelten soll. Die Hilfe von NETSH zeigt die verfügbaren Optionen. Will man alle Profile gleichzeitig übernehmen, kann man den obigen Befehl mit Hilfe des guten alten DOS-Befehls FOR in einer Zeile für jede XML-Datei aufrufen:

for %i in (*.xml) do netsh wlan add profile filename="%i" interface="WLAN" user=all

Natürlich kann man diese Funktionen auch zum Sichern und Wiederherstellen der WLAN-Konfigurationen nutzen.

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23. Februar 2009

 
.::[CD kopieren auf dem Mac]::.
Während mit der Windows beiliegenden Software nicht mal eine CD kopiert werden kann, hat Mac OS die entsprechende Software sofort dabei. Leider scheint Microsoft nach den EU-Klagen wegen der integrierten Zusatzprogramme vor weiteren Beigaben zurückzuschrecken. Ich warte noch auf den Tag, an dem MS Paint in der sinnlosen Windows N Version fehlen wird, weil ein Grafikprogramm nicht Teil des Betriebssystem sein darf. Aus meiner Sicht entstehen Microsoft hier klare Wettbewerbsnachteile, da Apple genau dies umsetzen kann. Als jemand, der mit Microsoft-Produkten sein Geld verdient, ist das manchmal unverständlich, im Unternehmenseinsatz aber in der Regel nicht relevant.

Unter Mac OS ist es daher einfach per Doppelklick möglich, ein ISO-Image als Datenträger zu mounten. Das Festplatten-Dienstprogramm (das man wohl besser Datenträger-Dienstprogramm genannt hätte) erlaubt dann das Brennen des Datenträgers auf eine CD oder DVD. Genau funktioniert es mit einer als physikalisches Medium vorhandenen CD oder D VD. Das ganze läuft völlig unspektakulär und ohne den ganzen Schnickschnack gängiger Drittanbieter-Tools ab. Und wie findet man raus, dass das Festplatten-Dienstprogramm zuständig ist? Ganz einfach: In der Hilfe nach 'CD brennen' oder 'CD kopieren' suchen und direkt im Hilfetext mit einem Klick das Tool aufrufen. So soll es sein.

Meine Windows Vista DVD ist im Hintergrund fertig geworden. Jetzt wird das ThinkPad neu installiert.

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.::[Automatische Synchronisation der Kalender von NOTes und Outlook]::.
Wer im Unternehmen Lotus Domino als Mailsystem hat, kann mit Domino Access for Outlook den Lotus NOTes Client vermeiden. So lässt sich komplett mit dem Komfort von Microsoft Outlook arbeiten. Allerdings bleibt eine Lücke bestehen: Der Kalender kann nicht so einfach per Push-Mail auf ein mobiles Device synchronisiert werden, wie per Exchange Server ActiveSync. Da ich privat ein Exchange Postfach nutze und den dortigen Kalender auch mobil mitnehme, suche ich schon länger eine pragmatischen Lösung für den Abgleich der Kalender.

Meine bisherige Vorgehensweise war der Weg über iCal. Mein Outlook publiziert eine ICS-Datei auf Office Online. Diese lade ich dann über eine vorbereiteten Link auf den Desktop meines Notebooks und importiere die Datei dann im Lotus NOTes Client. Das kann man so machen, aber in der Praxis vergisst man den Abgleich schnell. Die Vorgehensweise ergibt spätestens dann ein Problem, wenn die Kollegen zurecht einen gepflegten Kalender erwarten und diesen nicht vorfinden.

Eine automatische Methode habe ich nun über den Umweg des Google Calendar gefunden. Google bietet ein kleines Tool an, mit dem man die Kalender von Outlook und Google synchron halten kann. Google Calendar Sync verwendet hier immer den primären Outlook-Kalender und den ersten Google-Kalender. Es werden ohne Ausnahme ALLE Termine synchronisiert, ein Zeit- oder Kategoriefilter wurde nicht implementiert. Der Abgleich erfolgt in regelmässigen Intervallen ab 10 Minuten. Standard ist 120 Minuten. Zusätzlich kann man einen Synchronisationsdurchlauf auch manuell starten.

Exchange/Domino Calendar Sync via Google Calendar and DAMO

Benötigt werden zwei Outlook-Installationen: Ein Outlook verbindet sich mit dem Exchange Server Postfach, das andere geht über 'Domino Access für Outlook' (DAMO) direkt auf das Domino System. Da ich aktuell eh sämtliche Lotus Software in einer VM isoliert habe, kann ich das über meine bestehende Implementierung abbilden. Die Daten von beiden Outlooks werden unabhängig voneinander per Google Calendar Sync Tool mit meinen Google-Kalender abgeglichen. So können meine Windows Mobile Devices ohne Eingriff in deren Konfiguration weiterhin gegen Exchange laufen. Eine zugegeben aufwändige Variante der Synchronisation, aber dennoch sehr galant. Einen Exchange Server & Active Directory Consultant kann eine dreistufige Synchronisationskette so schnell nicht schocken. ;-)

Ein wichtiger Hinweis: Google Calendar Sync gleicht in der aktuellen Beta nur den Inhalt des Termins ab, nicht aber viele nützliche Eigenschaften:

Kategorien sind in der von Outlook gewohnten Form in Google nicht verfügbar, da Google hier überlappende Kalender einsetzt. Entsprechend gehen beim Umweg Outlook-Google-Outlook leider die Kategorien verloren. Ob Google hier mal eine Zuordnung von Kategorien zu einzelnen Kalendern vornehmen wird, steht noch nicht fest.

Für mich unverständlich ist dagegen, dass Google die Kennzeichnung als privater Termin nicht übernimmt. Hier muss man daher aufpassen, dass der Zugriff auf den eigenen Kalender im Unternehmen entsprechend limitiert wird. An einer Implementierung scheint Google aber zu arbeiten, wie man zwischen den Zeilen der Online-Hilfe lesen kann. Das Wort 'Currently' lässt mich hoffen.

Google Calendar und das Sync Tool tragen derzeit noch wie viele Produkte aus Mountain View den Status BETA. Einen Einsatz in Produktivsystemen sollte daher jeder selbst gut abwägen. Ich habe nicht nur deshalb zunächst auf eine One-Way-Sync von Outlook nach Domino gesetzt.

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22. Februar 2009

 
.::[Windows Anwendungen auf dem Mac mit VMware Fusion]::.
VMware Fusion ist das Mac-Pendant zu VMware Workstation. Fusion liefert zunächst die gleiche Funktionalität wie unter Windows. Man kann also zum Beispiel einen virtuellen Intel-PC mit Windows und Office laufen lassen.

VMware Fusion unter Mac OS mit Outlook als Windows Gast

Mich begeistert hier zusätzlich der sogenannte Unity-Modus. Dieser erlaubt im Wesentlichen zwei Dinge. Die Windows Anwendungen werden dabei nicht innerhalb eines Windows Desktops, sondern als Fenster, wie eine Mac-Anwendung, angezeigt. Natürlichen laufen sie trotzdem weiterhin in der virtuellen Maschine, wie man im Fenster von Fusion auch sehen kann:

Hauptfenster von VMware Fusion

Gut zu erkennen ist hier, dass die VM die volle Bildschirmgröße des Mac hat und dabei Outlook an exakt der Stelle anzeigt, an dem es auf dem Mac im ersten Bild steht. Der Hintergrund wird einfach weggeblendet.

Eine solche Funktion war mir bisher nur von Citrix Published Applications bekannt, soweit man dies vergleichen kann. Die einzelnen Anwendungen lassen sich über den Unity-Modus auch ganz einfach ins Mac OS Dock integrieren. Dies ermöglicht einen direkten Start der Anwendungen als wären sie native Mac-Applikationen.

Übrigens: Der Unity-Modus ist in VMware Workstation für Windows auch verfügbar. Ein Demo-Video des Modus gibts auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=JIApJMzGzDQ. Das erklärt es besser als ich mit viel Text. ;-)

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21. Februar 2009

 
.::[Lotus Domino Access for Microsoft Outlook 2007]::.
Nach zwölf Jahren bei Arbeitgebern mit meinem geliebten Exchange Server, darf ich seit fast zwei Jahren mit einem Mailsystem arbeiten, welches in der Bedienerfreundlichkeit in den 80er Jahren stehen geblieben ist. Die Lösung für das Desaster ist ein Outlook-Plugin vom selben Hersteller. Damit ist es möglich, Microsoft Outlook als Frontend für Lotus Domino an Stelle des Lotus NOTes Clients zu verwenden. Ende letzten Jahres kam endlich eine Version auf den Markt, die mit Outlook 2003 und Outlook 2007 zusammenarbeitet. Nach einer recht schmerzhaften Beta-Phase (Hallo Dr. Watson!) ist das neue DAMO mit Erscheinen der Version 8.02 nun auch recht stabil.

Während frühere Versionen meines Wissens noch einen Lotus NOTes Client vorausgesetzt haben, läut DAMO in der 8er-Version vollkommen autark. Nach Installation von Office 2007 mit aktuellen Updates installiert man also direkt DAMO. Bei der Einrichtung benötigt man die NOTes-ID und das zugehörige Kennwort und schon kanns losgehen. DAMO richtet automatisch ein neues Outlook-Profil ein. Nach dem Start von Outlook wird DAMO und damit die Sychronisation initialisiert. Hierzu wird die Maildatenbank vom Domino-Server repliziert und dann in eine PST-Datei übertragen. Das PST ist somit die Ebene, in der Outlook die Mails, Termine etc. speichert. Nach dem ersten Start sollte man das System zunächst sich selbst überlassen, bis die Initialisierung vollständig abgeschlossen ist.

Probleme gibt es mit dem Plugin, wenn man auf nicht standard-konforme Adressbücher zugreift. Aber dies lässt sich ja leicht vermeiden. Alle Adressbücher, die man für die Namensauflösung verwenden will, konfiguriert man, wie in einer Exchange-Umgebung in den Optionen des Outlook Adressbuchs.

Will man DAMO näher konfigurieren, kann man dies in einer neuen Karteikarte der Outlook-Optionen durchführen. Zusätzliche Optionen lassen sich in der Datei NOTES.INI im DAMO-Verzeichnis einstellen. Für NOTes-Spezialisten sollte das also kein Problem sein. Die Datei NAMES.NSF, die auch einen Teil der NOTes-Konfiguration beinhaltet, kann leider nicht mit DAMO editiert werden. Auch ein Öffnen der NAMES.NSF auf einem NOTes-Client gleicher Version war bei mir nicht erfolgreich... Ein dritter Teil der Konfiguration liegt im Outlook-Profil in der Registry. DAMO speichert seine Einstellungen hier im Key 704808520df8ce11a2e102608cda47ee des entsprechenden Outlook-Profils. Hier existieren diverse Einträge, die man anhand der folgenden Tabelle auch selbst editieren kann:

000b6615 PR_MSP_REMEMBER_PW
000b6620 PR_SINGLE_LOGON
001e3001 PR_DISPLAY_NAME
001e3006 PR_PROVIDER_DISPLAY
001e39fe PR_SMTP_ADDRESS
001e6600 PR_NAB_FILE
001e6610 PR_LOGON_ACCOUNT_NAME
001e6611 PR_MSP_PATH
001e6612 PR_NOTES_DISPLAY_NAME
001e6613 PR_NOTES_EMAIL_ADDR_TYPE
001e6614 PR_NOTES_EMAIL_ADDRESS
001e6619 PR_LOCATION_NAME
001e661a PR_INI_NAME
001e661d PR_LOCAL_MAIL_CACHE_NAME
001e661e PR_MAPI_STORE_NAME
001e661f PR_NOTES_INTERNET_ADDRESS
001e6623 PR_NAB_AB_HIST
001e67f1 PR_ENCRYPTED_DATA
01020ff9 PR_RECORD_KEY
01020fff PR_ENTRY_ID
01023414 PR_MDB_PROVIDER
01023e01 PR_IDENTITY_ENTRYID
01026601 PR_NAB_UID
101e6621 PR_ABSET_NAMES
101e6622 PR_ABSET_TITLES

Ich habe hier zum Beispiel meine SMTP-Adresse im Wert 001e39fe angepasst. Unter NOTes wäre diese Einstellung in der NAMES.NSF gewesen - entsprechend muss man Einstellung für Einstellung schauen, wo man diese findet. Da DAMO aber in der Vorkonfiguration gut funktioniert, ist eine Anpassung der Parameter wohl nur in seltenen Fällen notwendig.

Für eine Indizierung und Suche wird die Windows Search verwendet. Unter Windows XP installiert man diese einfach nach, unter Windows Vista ist sie bereits integriert. Die Windows Suche integriert sich mit Outlook, so dass innerhalb von Outlook das "Search-as-you-type" wunderbar funktioniert. Will man über die Windows Search suchen, muss bei Nutzung von DAMO zur Anzeige einer Mail Outlook vorab gestartet werden. Andernfalls wird der Explorer von der in ihn integrierten Suche zu Fall gebracht.

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20. Februar 2009

 
.::[Lösung für Probleme im Netzwerkzugriff von Mac OS X auf Windows Vista]::.
Will man Apple MacOS Clients mit einem Server Windows Server oder Windows Client (XP/Vista) zugreifen, so ist das über das Netzwerk möglich. Mit den Standardeinstellungen von Windows Vista beispielsweise ist ein Zugriff von SMB-Freigaben jedoch nicht erlaubt, weil der Mac keine NTLM2-Authentifizierung unterstützt. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht lösen.

In der Windows Registry kann man dazu den LmCompatibilityLevel im Zweig HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa auf 0 verringern. Oder man ändert siesen Wert in der lokalen Sicherheitsrichtlinie des Windows Clients. Hier setzt in den 'Security Options' den 'Network Security: LAN Manager Authentication Level' auf 'Send LM & NTLM responses'. Dies führt allerdings zu einer deutlich schlechteren Sicherheit, da Kennwörter zwischen Mac und Windows dann unverschlüsselt im Netzwerk übertragen werden. Das ist im Heimnetz ggf. akzeptabel, aber für den Geschäftseinsatz nicht umsetzbar.

In den 'Security Options' den 'Network Security: LAN Manager Authentication Level' auf 'Send LM & NTLM responses' setzen

Im Unternehmensszenario erfolgt der Zugriff in der Regel nur auf Windows Server und hier kann man den Mac-Clients mit Microsoft Services for Macintosh ein vergleichbares Sicherheitsniveau wie in einer reinen Windows-Umgebung liefern.

Sollte ein Querzugriff zwischen Clients in einem Active Directory Netzwerk erforderlich sein, dann lässt sich die alte LanManager-Authentifizierung wie oben beschrieben ebenfalls zuschalten. Hierzu verwendet man dann allerdings eine Gruppenrichtlinie im Active Directory. Das entsprechende GPO sollte man dann aber selbstverständlich sehr sparsam Windows Clients zuordnen, um zumindest ein gewisses Mindestmaß an Sicherheit im Unternehmensnetz gewährleisten zu können. Zusätzlich hilft hier eine filigrane Konfiguration der Windows Firewall über das GPO.

Weitere Informationen zum Thema:
http://support.microsoft.com/kb/555652/en-us
http://support.microsoft.com/kb/823659/en-us

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.::[Apple iLife: Fotos, Musik und Filme auf dem Mac]::.
Apple iLife ist ein eigenständiges Produkt, das aber oft vorinstalliert mit dem Mac ausgeliefert wird. iLife besteht unter anderem aus:


iTunes kennt man von Windows schon. Auch unter MacOS ist dies mein bevorzugter Musikspieler.

Was mir neu war: Man kann den iPod zwar 1:1 weiter betreiben, aber wenn man auch iPod Software-Updates einspielen will, dann will der Zwerg vom Mac neu formatiert werden. Kein Problem, die "Daten" kommen über die Bibliothek ja wieder drauf. iTunes funktioniert im Wesentlichen genauso wie unter Windows.

Was mir positiv aufgefallen ist: Auf dem Mac kann man jede Datei manuell von Musik auf Hörbuch und zurück umschalten. Das unter Windows recht nervige Importieren von Hörbüchern wird damit vereinfacht.


iPhoto ist eine Fotoverwaltung, die eine Art Kombination aus Windows Explorer und Office Picture Manager ist. Fotos werden allerdings ähnlich wie in iTunes organisiert und können Ereignissen, Orten und Personen zugeordnet werden.

Die Übernahme von vorhandenen Ordnerstrukturen ist ohne weiteres nicht möglich. iPhoto kennt keine Ordner und Unterordner sondern organisiert seine Datenablage nach Jahren und Ereignissen innerhalb eines ZIP-ähnlichen Pakets. Import man den Ordner "Eigene Bilder" erhält man EIN Ereignis, welches sich ggf. über mehrere Jahre streckt und alle Bilder aus allen Unterordnern befinden sich in einem einzigen Chaos.

Ich habe aber ein nettes Script auf scriptbuilders.net gefunden. welches die Ordnerstruktur weitgehend erhält. Es werden einfach Ereignisse für jeden Ordner erstellt. Aus dem Ordner "\Privat\Konzerte\Gröneymeyer 2006" wird dann das Ereignis "Privat-Konzerte-Gröneymeyer 2006". Dieses auf dem Mac runterladen und dann den Foto-Ordner einfach per Drag & Drop auf das Script ziehen.

Man sollte - egal ob mit oder ohne Script-Einsatz - vor dem Import am Besten alle Nicht-Bilder aus dem Ordner entfernen, denn diese belohnt iPhoto mit einzelnen, den Importvorgang aufhaltenden Popups. Mich hat es mit dem einen oder anderen Word-Dokument "getroffen".


Von mir noch ungetestet, aber auch dabei: iMovie ist das Pendant zu Windows Movie Maker. Und iDVD erlaubt eine Erstellung von DVDs. Zuguterletzt kann man mit Garageband selber Musik machen.

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.::[Dateiverwaltung auf dem Mac: Finder statt Windows Explorer]::.
Der Finder ist im Mac das Gegenstück zum Windows Explorer. Nunja, ich vermisse die Ordnerstruktur. Der Finder arbeitet ähnlich wie der Explorer im "Arbeitsplatz-Modus". Es gibt also keine "Explorer-Strukur".

Derzeit weine ich daher dem Explorer noch nach. Wenn ich aber bedenke, dass mir das mit dem Dateimanager von Windows 3.1 und Windows NT 3.51 nach dem Wechsel auf Windows 95 und NT 4.0 auch mal so ging, bin ich zuversichtlich, dass ich mich umgewöhne. Naja, und den einen oder anderen Norton Commander Clone gibts ja auch für den Mac.

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13. Januar 2009

 
.::[Pocket Internet Explorer funktioniert nicht nach BlackBerry Connect Installation]::.
Für Pocket PC mit Windows Mobile gibt es von RIM eine BlackBerry Connect Software zur "Emulation" der BB Funktionalität auf der Microsoft Plattform. So ist es möglich, mit dem Pocket PC gegen jeden BlackBerry Enterprise Server zu synchronisieren. Ich nutze dies, um mein unsägliches Lotus Notes/Domino Postfach zu synchroniseren, welches ich im Job leider nutzen muss. BB Connect nutzt dabei den BB Zugangspunkt des jeweiligen Netzbetreibers.

Leider verstellt BlackBerry Connect das eine oder andere auf dem Device, so dass unter anderem der Pocket Internet Explorer nicht mehr funktioniert. Der Pocket Internet Explorer zeigt nur noch leere Seiten an und versucht nicht einmal über eine normale UMTS- oder GPRS-Verbindung ins Internet zu kommen. Andere Programme, die über einen Internet-Zugangspunkt gehen, funktionieren jedoch weiter. So ist Exchange Server ActiveSync zum Beispiel durchgehend möglich. Es liegt also nahe, dass es an den IE-Einstellungen liegt. Konkret wird eine Proxy-Einstellung des IE verdreht:

HKCU\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Internet Settings

Hier den Wert EnableAutoDetect löschen oder von 0 auf 1 setzen. Das geht zum Beispiel mit dem PHM Registry Editor. Und schon funktioniert der Pocket Internet Explorer wieder. Und das ohne den von sämtlichen Hotlines empfohlenen Hard Reset. ;-)

Danke an diverse Posts bei XDA Developers, Modaco & Co. Hier nochmals in Deutsch dokumentiert...

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