24. August 2009

 
.::[Microsoft Support Lifecycle Policy]::.
Bei der Erstellung meiner Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server habe ich über die Supportlaufzeiten von Outlook und Exchange gesucht. Sinnvollerweise habe ich hier mal die Zeiten Windows Server, Exchange Server und Outlook in Versionen seit Exchange 5.5 zusammengestellt. Die Laufzeiten des Active Directory entsprechen dabei denen von Windows Server.

Unter Mainstream Support versteht Microsoft die Möglichkeit, Support Cases eröffnen zu können. In dieser Zeit werden Fehler in den Produkten behoben und die Support KB gepflegt. Um darüber hinaus Support zu bekommen, bedarf es eines Extended Support Agreements. Aber auch dieses kann nur über begrenzte Zeiten abgeschlossen werden. Details beschreibt Microsoft in seiner Support Lifecycle Policy.


Support von Microsoft Windows Server

Support Laufzeiten von Windows NT 4.0 Server, Windows 2000 Server, Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 (General Availability, Mainstream Support, Extended Support)


Support von Microsoft Exchange Server

Support Laufzeiten von Exchange Server 5.5, Exchange 2000 Server, Exchange Server 2003, Exchange Server 2007 (General Availability, Mainstream Support, Extended Support)


Support von Microsoft Outlook

Support Laufzeiten von Outlook 97, Outlook 98, Outlook 2000, Outlook 2002, Outlook 2003, Outlook 2007 (General Availability, Mainstream Support, Extended Suppprt)

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.::[Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server]::.
Nachdem ich in Diane Poremsky's Newsletter Exchange Messaging Outlook gelesen habe, dass der kommende Microsoft Outlook 2010 Client nicht mit Exchange 2000 Server funktionieren wird, habe ich mal die mir bekannten Möglichkeiten in einer Support Matrix zusammengestellt:

Outlook Client Support Matrix for Exchange Server (c) by chrischmi.de

In der Matrix unterscheide ich verschiedene Kategorien:

1) Clients, die von Microsoft getestet wurden
2) Clients, die nicht getestet wurden, aber möglicherweise doch funktionieren
3) Clients, von denen bekannt ist, dass sie nicht funktionieren

Einige Clients sind dabei zwar supported, aber laufen nur mit eingeschränkter Funktionalität. Der Cached Mode der aktuelleren Outlook Clients funktioniert zum Beispiel erst mit Exchange Server 2003 vollständig.

Microsoft testet mit der Allgemeinen Verfügbarkeit (General Availability, GA) eines neuen Exchange Servers alle supporteten Outlook Clients. Outlook Versionen, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung (Release To Manufacturing, RTM) von Exchange Server nicht zumindest in der Extended Support Phase sind, werden (logischerweise) nicht mehr getestet.

Ergänzungen und Anmerkungen sind natürlich wie immer in den Kommentaren erwünscht.

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12. August 2009

 
.::[Quota-Anzeige in Outlook 2010]::.
In Outlook 2010 gibt es eine tolle neue Funktion: Die Anzeige von Quotas in der Statusbar. War es dem Anwender früher so gut wie nicht möglich, die Größe seines Postfachs zu ermitteln, sieht er dies im kommenden Outlook bald durchgehend ganz unten links im Outlook-Fenster.

Quota-Anzeige in der Statusbar von Outlook 2010

Der Anwender sieht den freien Platz als Text und kann anhand einer kleinen Grafik den Füllgrad seines Postfachs sehen. Wem das zu klein ist, der klickt auf den Quota-Bereich der Statusleiste und kommt so direkt in den entsprechenden Abschnitt des bildschirmfüllenden Office-Menus von Outlook 2010. Hier sieht man neben einer übersichtlichen Quota-Anzeige auch gleich die Tools zum Aufräumen des Postfachs.

Quota-Anzeige im Office-Menu von Outlook 2010

Wenn man bedenkt, wieviele Calls sich am Helpdesk um das Thema volles Postfach drehen, eine längst überfällige Funktion. Und natürlich lassen sich die Quotas auch pro Account durch Auswahl über das Dropdown ganz oben anzeigen.

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22. Juli 2009

 
.::[Outlook 2010: Multiple Exchange Accounts]::.
Einen Monat war Ruhe hier im Blog, die Redaktion weilte im verdienten Italien-Urlaub. ;-)

Seit dem Erscheinen der Office 2010 Beta für ausgewählte Partner, darf man ja nun auch offiziell über die neue Version bloggen, zumindestens was die Client-Seite angeht. Daher läuft mein Notebook nun auf Windows 7 RC und Office 2010 Beta. Bei der Neuinstallation habe ich ein Killer-Feature gefunden.

Outlook unterstützt nun mehrer Exchange Accounts in einem Outlook Profil. Mehrere Postfächer öffnen geht schon immer, aber nun können auch Postfächer auch aus unterschiedlichen Organisationen verbunden werden oder verschiedene Login-Daten für zwei Postfächer verwendet werden. Klingt schon besser, oder?

Outlook 2010 Multiple Accounts Configuration

Nach einem Test muss ich sagen, das ist der Produktgruppe so richtig gut gelungen. Denn Outlook erkennt nun endlich eine volle Trennung zwischen den Accounts. Mails, die mit dem zweiten Account verschickt werden, landen auch in dessen gesendeten Objekten.

Outlook 2010 Multiple Accounts Selection in a new message

Und hier wird's jetzt interessant für den Unternehmenseinsatz. Endlich kann man richtig gut gleichzeitig mit dem eigenen (persönlichen) Postfach und mit einem Abteilungspostfach arbeiten. Outlook erkennt automatisch, mit welchem Account grad beantwortet werden soll. Beantworte ich eine Mail aus dem Abteilungspostfach, wird dieses auch als Absender ausgewählt.

Outlook 2010 Multiple Accounts calendar view

Und der Kalender geht standardmässig gleich mal in einen Split-View der beiden Kalender.

Sehr gut, ich seh schon die ersten Kunden schwanken, die sich sicher waren, auch Office 2010 überspringen zu wollen...

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17. März 2009

 
.::[Integrierte Outlook Suche findet Einträge im Kalender nicht]::.
Ich hatte in Outlook ein Problem mit der integrierten Suche. Nutzt man in Outlook die "Instant Search", also eine gleich beim ersten zeichen startende Suche, dann wird in der aktuellen Ansicht des geöffneten Ordners direkt nach Objekten gesucht. Im Kalender schaltet dabei die Ansicht von der Tages/Wochen/Monatsansicht auf eine Listenansicht um. Standardmäßig wird hier die Ansicht "Alle Termine" bzw. "All Appointments" verwendet.

Hat man hier aber eine eigene gefilterte Listenansicht definiert, dann kann es sein, dass diese von Outlook zur Darstellung der Suchergebnisse herangezogen wird. Die Suche erfolgt entsprechend nur noch innerhalb des Filters der Ansicht, alle anderen Elemente werden "unterschlagen". Man erkennt dies nur über den Hinweis "Filter angewandt" bzw. "Filter applied" im Kopf der Suche und in der Statuszeile. Über einen Link in der Ergebnisliste (bei mir in englisch "Try Searching Again in All Calendar Items.") kann man dann die erneute Suche auf alle Kalendereinträge ausweiten.

Try Searching Again in All Calendar Items.

Ich habe etwas gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass mir hier eine Ansicht böse mitspielt. Nachdem eine komplette Neuerstellung des Windows Search Index keine Lösung gebracht hat und ich das Problem eingrenzen konnte (Problem betrifft nur den Kalender und besteht nur in Outlook selbst), habe ich die entsprechende gefilterte Ansicht als Ursache des Problems identifiziert und einfach gelöscht.

Mir ist nicht bekannt, wie man eine Ansicht für die Standard-Such-Ansicht definieren kann. Im Zweifel muss man also die von Outlook hierfür auserkorenen Ansicht löschen und neu erstellen.

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23. Februar 2009

 
.::[Automatische Synchronisation der Kalender von NOTes und Outlook]::.
Wer im Unternehmen Lotus Domino als Mailsystem hat, kann mit Domino Access for Outlook den Lotus NOTes Client vermeiden. So lässt sich komplett mit dem Komfort von Microsoft Outlook arbeiten. Allerdings bleibt eine Lücke bestehen: Der Kalender kann nicht so einfach per Push-Mail auf ein mobiles Device synchronisiert werden, wie per Exchange Server ActiveSync. Da ich privat ein Exchange Postfach nutze und den dortigen Kalender auch mobil mitnehme, suche ich schon länger eine pragmatischen Lösung für den Abgleich der Kalender.

Meine bisherige Vorgehensweise war der Weg über iCal. Mein Outlook publiziert eine ICS-Datei auf Office Online. Diese lade ich dann über eine vorbereiteten Link auf den Desktop meines Notebooks und importiere die Datei dann im Lotus NOTes Client. Das kann man so machen, aber in der Praxis vergisst man den Abgleich schnell. Die Vorgehensweise ergibt spätestens dann ein Problem, wenn die Kollegen zurecht einen gepflegten Kalender erwarten und diesen nicht vorfinden.

Eine automatische Methode habe ich nun über den Umweg des Google Calendar gefunden. Google bietet ein kleines Tool an, mit dem man die Kalender von Outlook und Google synchron halten kann. Google Calendar Sync verwendet hier immer den primären Outlook-Kalender und den ersten Google-Kalender. Es werden ohne Ausnahme ALLE Termine synchronisiert, ein Zeit- oder Kategoriefilter wurde nicht implementiert. Der Abgleich erfolgt in regelmässigen Intervallen ab 10 Minuten. Standard ist 120 Minuten. Zusätzlich kann man einen Synchronisationsdurchlauf auch manuell starten.

Exchange/Domino Calendar Sync via Google Calendar and DAMO

Benötigt werden zwei Outlook-Installationen: Ein Outlook verbindet sich mit dem Exchange Server Postfach, das andere geht über 'Domino Access für Outlook' (DAMO) direkt auf das Domino System. Da ich aktuell eh sämtliche Lotus Software in einer VM isoliert habe, kann ich das über meine bestehende Implementierung abbilden. Die Daten von beiden Outlooks werden unabhängig voneinander per Google Calendar Sync Tool mit meinen Google-Kalender abgeglichen. So können meine Windows Mobile Devices ohne Eingriff in deren Konfiguration weiterhin gegen Exchange laufen. Eine zugegeben aufwändige Variante der Synchronisation, aber dennoch sehr galant. Einen Exchange Server & Active Directory Consultant kann eine dreistufige Synchronisationskette so schnell nicht schocken. ;-)

Ein wichtiger Hinweis: Google Calendar Sync gleicht in der aktuellen Beta nur den Inhalt des Termins ab, nicht aber viele nützliche Eigenschaften:

Kategorien sind in der von Outlook gewohnten Form in Google nicht verfügbar, da Google hier überlappende Kalender einsetzt. Entsprechend gehen beim Umweg Outlook-Google-Outlook leider die Kategorien verloren. Ob Google hier mal eine Zuordnung von Kategorien zu einzelnen Kalendern vornehmen wird, steht noch nicht fest.

Für mich unverständlich ist dagegen, dass Google die Kennzeichnung als privater Termin nicht übernimmt. Hier muss man daher aufpassen, dass der Zugriff auf den eigenen Kalender im Unternehmen entsprechend limitiert wird. An einer Implementierung scheint Google aber zu arbeiten, wie man zwischen den Zeilen der Online-Hilfe lesen kann. Das Wort 'Currently' lässt mich hoffen.

Google Calendar und das Sync Tool tragen derzeit noch wie viele Produkte aus Mountain View den Status BETA. Einen Einsatz in Produktivsystemen sollte daher jeder selbst gut abwägen. Ich habe nicht nur deshalb zunächst auf eine One-Way-Sync von Outlook nach Domino gesetzt.

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21. Februar 2009

 
.::[Lotus Domino Access for Microsoft Outlook 2007]::.
Nach zwölf Jahren bei Arbeitgebern mit meinem geliebten Exchange Server, darf ich seit fast zwei Jahren mit einem Mailsystem arbeiten, welches in der Bedienerfreundlichkeit in den 80er Jahren stehen geblieben ist. Die Lösung für das Desaster ist ein Outlook-Plugin vom selben Hersteller. Damit ist es möglich, Microsoft Outlook als Frontend für Lotus Domino an Stelle des Lotus NOTes Clients zu verwenden. Ende letzten Jahres kam endlich eine Version auf den Markt, die mit Outlook 2003 und Outlook 2007 zusammenarbeitet. Nach einer recht schmerzhaften Beta-Phase (Hallo Dr. Watson!) ist das neue DAMO mit Erscheinen der Version 8.02 nun auch recht stabil.

Während frühere Versionen meines Wissens noch einen Lotus NOTes Client vorausgesetzt haben, läut DAMO in der 8er-Version vollkommen autark. Nach Installation von Office 2007 mit aktuellen Updates installiert man also direkt DAMO. Bei der Einrichtung benötigt man die NOTes-ID und das zugehörige Kennwort und schon kanns losgehen. DAMO richtet automatisch ein neues Outlook-Profil ein. Nach dem Start von Outlook wird DAMO und damit die Sychronisation initialisiert. Hierzu wird die Maildatenbank vom Domino-Server repliziert und dann in eine PST-Datei übertragen. Das PST ist somit die Ebene, in der Outlook die Mails, Termine etc. speichert. Nach dem ersten Start sollte man das System zunächst sich selbst überlassen, bis die Initialisierung vollständig abgeschlossen ist.

Probleme gibt es mit dem Plugin, wenn man auf nicht standard-konforme Adressbücher zugreift. Aber dies lässt sich ja leicht vermeiden. Alle Adressbücher, die man für die Namensauflösung verwenden will, konfiguriert man, wie in einer Exchange-Umgebung in den Optionen des Outlook Adressbuchs.

Will man DAMO näher konfigurieren, kann man dies in einer neuen Karteikarte der Outlook-Optionen durchführen. Zusätzliche Optionen lassen sich in der Datei NOTES.INI im DAMO-Verzeichnis einstellen. Für NOTes-Spezialisten sollte das also kein Problem sein. Die Datei NAMES.NSF, die auch einen Teil der NOTes-Konfiguration beinhaltet, kann leider nicht mit DAMO editiert werden. Auch ein Öffnen der NAMES.NSF auf einem NOTes-Client gleicher Version war bei mir nicht erfolgreich... Ein dritter Teil der Konfiguration liegt im Outlook-Profil in der Registry. DAMO speichert seine Einstellungen hier im Key 704808520df8ce11a2e102608cda47ee des entsprechenden Outlook-Profils. Hier existieren diverse Einträge, die man anhand der folgenden Tabelle auch selbst editieren kann:

000b6615 PR_MSP_REMEMBER_PW
000b6620 PR_SINGLE_LOGON
001e3001 PR_DISPLAY_NAME
001e3006 PR_PROVIDER_DISPLAY
001e39fe PR_SMTP_ADDRESS
001e6600 PR_NAB_FILE
001e6610 PR_LOGON_ACCOUNT_NAME
001e6611 PR_MSP_PATH
001e6612 PR_NOTES_DISPLAY_NAME
001e6613 PR_NOTES_EMAIL_ADDR_TYPE
001e6614 PR_NOTES_EMAIL_ADDRESS
001e6619 PR_LOCATION_NAME
001e661a PR_INI_NAME
001e661d PR_LOCAL_MAIL_CACHE_NAME
001e661e PR_MAPI_STORE_NAME
001e661f PR_NOTES_INTERNET_ADDRESS
001e6623 PR_NAB_AB_HIST
001e67f1 PR_ENCRYPTED_DATA
01020ff9 PR_RECORD_KEY
01020fff PR_ENTRY_ID
01023414 PR_MDB_PROVIDER
01023e01 PR_IDENTITY_ENTRYID
01026601 PR_NAB_UID
101e6621 PR_ABSET_NAMES
101e6622 PR_ABSET_TITLES

Ich habe hier zum Beispiel meine SMTP-Adresse im Wert 001e39fe angepasst. Unter NOTes wäre diese Einstellung in der NAMES.NSF gewesen - entsprechend muss man Einstellung für Einstellung schauen, wo man diese findet. Da DAMO aber in der Vorkonfiguration gut funktioniert, ist eine Anpassung der Parameter wohl nur in seltenen Fällen notwendig.

Für eine Indizierung und Suche wird die Windows Search verwendet. Unter Windows XP installiert man diese einfach nach, unter Windows Vista ist sie bereits integriert. Die Windows Suche integriert sich mit Outlook, so dass innerhalb von Outlook das "Search-as-you-type" wunderbar funktioniert. Will man über die Windows Search suchen, muss bei Nutzung von DAMO zur Anzeige einer Mail Outlook vorab gestartet werden. Andernfalls wird der Explorer von der in ihn integrierten Suche zu Fall gebracht.

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13. Mai 2008

 
.::[Ermittlung des Outlook-PST-Formats: ANSI oder UNICODE?]::.
In Exchange Migrationsprojekten kommt es immer wieder zu der Frage, ob ein PST im Format ANSI oder UNICODE ist. ExMerge und ältere Outlook-Versionen können mit UNICODE nicht umgehen. Der PowerShell-Befehl ImportMailbox konnte in den ersten Versionen nicht mit ANSI usw. Das folgende Script ermittelt, welche PST-Formate auf einem Client vorhanden sind:

Dim rdoSession
Dim rdoStore
Dim strPath
Dim wso
Dim fso
Dim fsoStream
Dim wshNet
Dim strPrint

Set wso = CreateObject("WScript.Shell")
Set wshNet = CreateObject("WScript.Network")
Set rdoSession = CreateObject("Redemption.RDOSession")
Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set fsoStream = fso.OpenTextFile("C:\PST.TXT", 8, True)

rdoSession.Logon


For Each rdoStore in rdoSession.Stores
If rdoStore.StoreKind = 1 or rdoStore.StoreKind = 2 Then
strPrint = wshNet.UserDomain & "\" & wshNet.Username & ", "
strPrint = strPrint & wshNet.Computername & ", "
strPrint = strPrint & rdoStore.StoreKind & ", "
strPrint = strPrint & rdoStore.PSTPath
fsoStream.WriteLine strPrint
End If
Next

fsoStream.Close

Set fsoStream = Nothing
Set fso = Nothing
Set wso = Nothing
Set wshNet = Nothing
Set rdoSession = Nothing

Durch Einbindung ins Logon-Script, kann man so schnell ermitteln, was im Unternehmen vorhanden ist. Die Nutzung des Scripts ist frei und ohne Gewähr. Lediglich ein Post in den Kommentaren ist erwünscht. ;-)

Vorraussetzung für das Script ist lediglich die Registrierung von RDO.

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28. Dezember 2006

 
.::[Unified Communications and Collaboration | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.

Wir entwickeln uns in Richtung einer einheitlichen Geschäftswelt ? zu einem diversifizierten und doch vereinigten weltweiten Markt, in dem Kunden, Partner und Zulieferer über verschiedene Kulturen und Kontinente hinweg zusammenarbeiten. Ein globales Team ist immer aktiv und immer verbunden. Das erfordert neue Tools, damit Mitarbeiter ihre Arbeit und ihr Privatleben organisieren und Prioritäten setzen können. Unternehmerische Tätigkeit wird zunehmend transparenter, und die Gewährleistung von Verantwortlichkeit, Sicherheit und Datenschutz innerhalb und außerhalb des Unternehmens ist in immer höherem Maße notwendig.

Moderne Unternehmen stehen unter einem starken Druck der Mitbewerber, noch schneller und noch präziser zu arbeiten. IT-Abteilungen müssen optimierte Zusammenarbeits- und Kommunikationsdienste erbringen, und das mit weniger Kosten und weniger Ressourcen. Um diesem Druck zu begegnen, müssen Ihre Mitarbeiter in der Lage sein, jederzeit und überall auf die richtigen Daten und die richtigen Kontakte zuzugreifen. Vertraute, unkomplizierte Tools sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Lösungen für die einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit von Microsoft bieten informationsabhängigen Mitarbeitern leistungsfähige Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation, und das auf der Grundlage vertrauter Microsoft Office-Programme. Die IT-Abteilungen erhalten dabei robuste, skalierbare sowie servergestützte Funktionen, mit denen sich die vorhandenen Investitionen in das Windows Server System, den Active Directory-Verzeichnisdienst und die Verwaltungs- und Berichterstellungstools schützen lassen. Darüber hinaus umfassen die Microsoft Lösungen verschiedene Tools für die Integration von Anwendungen für Ihren Geschäftsbereich, mit denen Sie die Daten aus diesen Anwendungen in Dokumente, Aufgaben, Termine und andere wichtige Datentypen einbinden können. Alle diese Funktionen stehen über die vertrauten Windows Server-Verwaltungstools zur Verfügung, was sich äußerst positiv auf die Produktivität der Administratoren auswirkt.

Einstmals getrennte Kommunikationsverfahren werden nunmehr zusammengeführt. Beispielsweise lassen sich Voicemails und Faxnachrichten jetzt über den E-Mail-Posteingang abrufen. Arbeitsschritte und Terminpläne sind nicht länger durch nicht integrierte Kommunikationstools behindert. Mitarbeiter können rasch auf Nachrichten jeglicher Art über nur einen Posteingang und nur einen Satz von Kommunikations- und Zusammenarbeitstools zugreifen. So bleiben sie stets auf dem Laufenden, und ihre Produktivität leidet nicht.

E-Mail, Instant Messaging und Webkonferenzen stehen den Mitarbeitern nunmehr über die Anwendungen und Workflows zur Verfügung, mit denen sie längst arbeiten: in dem Messaging- und Collaboration-Client Microsoft Office Outlook 2007, einem Produktivitätsprogramm wie Microsoft Office Word 2007, einem Teamarbeitsbereich oder einer Geschäftsbereichsanwendung. Daten zur Verfügbarkeit und zum Aufenthaltsort anderer Personen (die Anwesenheitsinformationen) sind immer und überall verfügbar, unabhängig davon, welche Programme oder Geräte diese Mitarbeiter nutzen.

Informationsabhängige Mitarbeiter, Kunden und Partner verwenden in der Regel unterschiedliche Geräte und Einrichtungen für die Kommunikation, beispielsweise Nebenstellenanlagen, Telefonanlagen mit mehreren externen Leitungen, Mobiltelefone, PDAs, unternehmensinterne und öffentliche Instant-Messaging-Systeme sowie Computer innerhalb und außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Diese Vielfalt von Geräten und Kommunikationsarten stellt die IT-Abteilungen vor eine echte Herausforderung, wenn es darum geht, die Zusammenarbeit auf rasche, zuverlässige und obendrein sicherere Weise zu fördern.

Die Technologien von Microsoft zur einheitlichen Kommunikation und Zusammenarbeit vereinen Tools zur Zusammenarbeit und Kommunikation mit vertrauten Microsoft-Geschäftsanwendungen. Die Lösungen bieten eine breite Funktionalitätspalette, beispielsweise Anwesenheitsdaten, E-Mail mit Formatierungen oder Unified Messaging, und das sogar auf mobilen Geräten. Darüber hinaus erhalten Sie leistungsfähige Tools für die Suche, für das Workflowmanagement und für die Erstellung von Teamarbeitsbereichen.

Voice over Paper AG

Durch eine Integration von Microsoft Infrastrukturen mit Voice over IP Lösungen (VoIP) und anderen innovativen Technologien kann die Produktivität im Unternehmen bei gleichzeitiger Kostensenkung gesteigert werden. Mit dem Microsoft Office System 2007 und einem integrierten Ansatz für einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit lassen sich die Anforderungen der modernen Arbeitswelt erfüllen. VoIP-Lösungen können dabei direkt mit den Microsoft Produkten kommunizieren, Gateways von Drittanbietern gewährleisten die reibungslose Kommunikation mit klassischen Telefonanlagen. Eine Analyse der Produktivitätsinfrastruktur in einem Workshop der COMLINE AG stellt hier die Weichen für die Einführung von VoIP und innovativen Microsoft Technologien.

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23. August 2006

 
.::[Mobiler Zugriff auf Outlook Informationen | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
BLANCO Gruppe und COMLINE AG setzen auf Windows Mobile

Die Möglichkeit, jederzeit auf Termine, Kontakte und E-Mails im Unternehmensnetz zugreifen zu können ist für den Information Worker heute Alltag. Der Homo Mobilis fordert aber nun verstärkt auch eine Möglichkeit unterwegs Mails zu senden, Termine zu planen oder Kontakte zu verwalten. Windows Mobile Pocket PCs und SmartPhones lösen im Team mit Exchange Server 2003 diese Aufgabe.

Exchange Server 2003 erlaubt heute einen Zugriff über verschiedenste Technologien:

- Outlook Web Access
- Outlook Anywhere
- Outlook Mobile Access
- Exchange Server ActiveSync

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Technologien anhand der Implementierungen bei der BLANCO Gruppe und in unserem eigenen Hause vor.

Outlook Web Access

Unternehmen nutzen schon seit einiger Zeit Technologien wie Microsoft Outlook Web Access (OWA), um mobil auf Outlook Daten zugreifen zu können. OWA erlaubt einen Zugriff auf den Exchange Server aus dem Webbrowser heraus. Da es sich jedoch immer um einen Online-Zugriff handelt, kann mit OWA keine Offline-Synchronisation von Daten vorgenommen werden.

Die BLANCO Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von Systemlösungen für Arbeitsplätze in der Haushaltsküche, der Gemeinschaftsverpflegung und in medizinischen Funktionsbereichen, hat diesen Trend frühzeitig erkannt. BLANCO setzt im Vertrieb auf ein bundesweites Netz von Außendienstmitarbeitern. Gemeinsam mit der COMLINE AG hat die BLANCO IT-Abteilung BITS daher in den vergangenen Jahren ihre Infrastruktur erfolgreich auf den Homo Mobilis eingestellt. Zunächst wurden die vorhandenen Windows NT Domänen auf einen unternehmensweiten Verzeichnisdienst auf Basis des Windows Server 2003 Active Directory konsolidiert. Dies erlaubte besonders den Pendlern zwischen BLANCO Standorten eine vereinfachte Benutzeranmeldung. Durch die anschließende Exchange Server 2003 Migration wurden die Hälfte der Exchange Systeme eingespart. Die meisten europäischen Postfächer wurden auf einem zentralen Exchange Server in der Oberderdinger Unternehmenszentrale zentriert. Heute sind lediglich noch in den größeren Standorten in das Gesamtsystem eingebundene Exchange Server vorhanden. OWA wurde bei BLANCO schon in der Version von Exchange Server 5.5 vereinzelt genutzt, mit Office Outlook Web Access 2003 stieg jedoch die Akzeptanz der Anwender. Die sichere Veröffentlichung von OWA erfolgte über einen auf Linux basierenden Apache Server.

Outlook Anywhere

Die Lücke der Offline Synchronisation von Outlook Daten wurde mit Exchange Server 2003 geschlossen. Die in der kommenden Version Outlook Anywhere genannte Technologie (heute "RPC over HTTPS") gibt dem Homo Mobilis die Möglichkeit, Microsoft Outlook 2003 über HTTPS zu synchronisieren. Wie OWA ist Outlook Anywhere auch aus anderen Unternehmensnetzen, also durch fremde Firewalls und Proxyserver hindurch, nutzbar.

Von den etwa 200 System Engineers der COMLINE AG arbeitet ein sehr großer Anteil überwiegend bei Kunden vor Ort. Die Mitarbeiter sind daher vor allem unterwegs auf Outlook Informationen angewiesen. Neben OWA hat die COMLINE AG daher bereits vor zwei Jahren Outlook Anywhere auf Basis von Exchange Server 2003 eingeführt. Zusätzlich zu einem Clustersystem, das die Exchange Datenbanken verwaltet, wurde dazu ein Exchange Frontend-Server aufgebaut. Der Frontend-Server ist dabei für die Bereitstellung von OWA und Outlook Anywhere verantwortlich. Die Sicherheit des Zugangs wird über einen Microsoft Internet Security and Acceleration Server sichergestellt. Die INFOLINE berichtete hier über den Einsatz von Client Zertifikaten in der letzten Ausgabe. Diese Technologie arbeitet für den Anwender verborgen im Hintergrund. Nach einer einmaligen Konfiguration des Outlook Clients arbeitet Outlook 2003 auch über einen Wireless LAN Hotspot im Hotel oder aus einem Kundennetz online wie im eigenen Unternehmensnetz.

Outlook Mobile

Mobile Endgeräte wie PDAs und SmartPhones werden heute immer stärker von den Anwendern nachgefragt. Wird hier keine zentrale Richtlinie für den Einkauf gesetzt, sind die Kosten im Betrieb der Endgeräte nicht tragbar. Während OWA und Outlook Anywhere auf Notebook-Benutzer ausgerichtet sind, geht Exchange Server 2003 heute noch einen Schritt weiter und unterstützt Windows Mobile Endgeräte ohne Zusatzsoftware. Über das bereits vorhandene ActiveSync Protokoll wird eine direkte Synchronisation gegen den Server über Wireless LAN, GPRS oder UMTS durchgeführt. Seit diesem Jahr ist dabei sogar eine Push-Mail-Funktionalität möglich. Hier schickt der Exchange Server als aktiver Part neue E-Mails oder Termine auf das SmartPhone. Das Endgerät verfügt damit immer über den gleichen Datenbestand wie das Outlook Postfach, die mühsame manuelle Übertragung von Kontaktinformationen oder Termin-Erinnerungen entfällt. Selbst eine Löschung der mobilen Daten im Falle eines Diebstahls wird dabei unterstützt, um sensible Unternehmensdaten zu schützen.

Unternehmen wie die BLANCO Gruppe oder die COMLINE AG setzen daher schon heute strategisch beim Einkauf neuer Endgeräte auf das Betriebssystem Windows Mobile 5. In subventionierten Mobilfunkverträgen sind Windows Mobile SmartPhones und Pocket PCs bereits sehr kostengünstig zu erhalten. Da die serverseitige Technologie kostenlos im Server enthalten ist, halten sich die Investitionskosten also im Rahmen. Die Veröffentlichung von Exchange Server ActiveSync kann dabei wie bei BLANCO über Linux-Systeme oder wie bei der COMLINE AG über reine Microsoft Technologie erfolgen. Um in der Übergangszeit auch mit Bestandsgeräten, wie Symbian SmartPhones von SonyEricsson oder Nokia, auf Exchange zugreifen zu können, haben die COMLINE Berater auf dem BLANCO Frontend-Server Outlook Mobile Access (OMA) implementiert. Outlook Mobile Access stellt einen sehr einfachen Zugriff auf den Exchange Server zur Verfügung, der auch mit schmalen Bandbreiten einen performanten Zugriff ermöglicht.

Ausblick in die Zukunft

Mobile Technologien sind auf dem Vormarsch. Microsoft unterstützt den Homo Mobilis in Microsoft Office 2003 und Exchange Server 2003 durch innovative Lösungen. Die Nutzung der reinen Technik wird dabei für den Endanwender immer einfacher. Die Betriebskosten können durch serverseitige Verwaltung und ein hohes Maß an Standardisierung gesenkt werden. Und bald lernt der Exchange Server über Outlook Voice Access sprechen?

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6. Februar 2006

 
.::[Goodbye LookOut, Welcome Windows Desktop Search]::.

Gut, ich gebe zu, ich habe mich lange geweigert. Ich hatte LookOut sehr lieb gewonnen. Aber nachdem ich heute mal endlich meinen OST neu generiert habe, war ein Re-Index fällig und das habe ich gleich mit einem Wechsel meiner Desktop-Suche verbunden.

War bisher eine Kombination aus Microsoft LookOut in Outlook (für Mails und Co.) und der MSN Desktop Suche (für das Dateisystem) aktiv, bin ich nun vollständig auf die Windows Desktop Search Enterprise umgestiegen. Im Gegensatz zur MSN Desktop Suche ist die WDS pfeilschnell und die Outlook integration sehr gelungen. Wie bisher werden IFilter für das indizieren von PDF, ZIP etc. unterstützt.

Ziemlich cool ist die Integration der Desktop Search mit anderen Suchmaschinen. Per Default sucht sie bei mit Webseiten in Google, hier wurde also meine alte Standard-Suche übernommen. Zusätzlich lassen sich beliebige Websuchen über sogenannte Deskbar Shortcuts einbinden. Meine WDS Deskbar durchsucht daher neben Outlook, Dateisystem und Internet auch dict.leo.org, Microsoft KB, Wikipedia und unsere Firmenwebsite.

Beispiel: Der Befehl @kbid,http://support.microsoft.com/kb/$w/en-us ergänzt eine Suche über die englische Microsoft Knowledgebase. $w steht dabei für den Suchstring, hier die Artikel-ID. Die Suche erfolgt dann über kbid 123456. Die Desktop Search macht dabei aus dem Suchstring kbid 123456 die URL http://support.microsoft.com/kb/123456/en-us. Analog lassen sich fast alle anderen Websuchen einbinden.

In Outlook wird die Suche über eine Toolbar und eine Folder Homepage elegant eingebunden. Besonders gut ist die Suche nach Email-Threads gelungen. Achtung: Zum Aufbau des Index muss Outlook laufen.

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21. Januar 2006

 
.::[Outlook Abstürze durch Buffer Overflow Detection]::.

In den letzten Wochen gab es regelmässige Abstürze von Outlook. Es kam nicht mal eine Fehlermeldung. Die Outlook.exe war einfach nicht mehr im Speicher. Insbesondere (aber nicht nur) beim Zugriff auf den Kalender gab es das Problem. Besonders begeistert dann das minutenlange Recovery der OST-Datei beim Outlook Neustart den Anwender...

Ich habe mal ein wenig gesucht. Hier mögliche Ursachen eines Outlook Absturzes:

1) Defekte Ansicht

Oftmals ist eine defekte Ansicht für den Absturz verantwortlich. allerdings gibt es hier meist wenigstens noch eine Abschiedsmeldung. Eine defekte Ansicht ist meist dann die Schuldige, wenn der Absturz reproduzierbar beim Zugriff auf einen bestimmten Ordner passiert. In diesem Fall einfach die Ansicht löschen und schon ist alles wieder gut.

2) Fehlerhaftes COM-Addin

COM-Addins bieten Drittanbietern die Möglichkeit, Outlook um zusätzliche Funktionen zu erweitern. Microsoft selbst nutzt das zum Beispiel für den Microsoft CRM Client oder die MapPoint-Schnittstelle. Zum Test einfach alle COM-Addins im Menu Extras Optionen - Karte Weitere - Schaltfläche Erweiterte Optionen - Schaltfläche COM-Addins abschalten und Zug um Zug wieder hinzufügen.

Diese beiden Ursachen sind wohl altbekannt, aber die hier war mir völlig neu (und natürlich der Grund im aktuellen Fall):

3) McAfee Buffer Overflow Detection

Der Virenscanner McAfee VirusScan Enterprise bringt seit der Version 8.0i eine Buffer Overflow Detection mit. Leider gibt es hier wohl eine Inkompatibilität zur Outlook-Ergänzung LookOut und evtl. auch zum CRM-Client. VirusScan haut die LookOut-DLL aus dem Speicher, weil sich diese aus seiner Sicht verdächtig verhält, und zieht damit Outlook mit in den Abgrund. Seit der Deaktivierung der Buffer Overflow Detection läuft alles wieder stabil.

Nach der Lokalisierung des Fehlers geht es nun an die Reaktivierung aller COM-Addins und die Neuerstellung der gelöschten Ansichten... ;-)

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15. Januar 2006

 
.::[Outlook Nickname Cache]::.

Hintergrund

Outlook speichert im Nickname Cache bereits verwendete Mailadressen, so dass diese beim Tippen vorgeschlagen werden. Der Cache wird in einer Datei mit dem Namen Profilname.NK2 im Benutzerprofil im Ordner Application Data\Microsoft\Outlook gespeichert. Im Unternehmenseinsatz ist dies zwar einerseits sehr praktisch, aber bringt auch ein Problem mit sich: Anwender verwenden den Cache als vollständigen Adressbuchersatz und mailen alte nicht mehr existierende Benutzer oder Verteiler an. Das Aufkommen an NDRs steigt immens.

Tool von Microsoft

Microsoft stellt zum Editieren der NK2 Dateien ein kleines Tool bereit. Dieses stellt ein GUI zum Entfernen einzelner oder aller Einträge bereit. Außerdem lässt sch die Cache Funktion abschalten und der Default-Wert für die max. Anzahl Cache-Einträge (1.000) zu verändern.

COMLINE Outlook Nickname Eraser Tool

Ich habe mir das Tool CLONE geschrieben. Dieses löscht die NK2-Datei des aktuellen Outlook Profils automatisiert und merkt sich diese Löschung in der Registry. Über einen Parameter muss man lediglich den Namen des Registrywerts angeben. Dieser wird als DWORD im Pfad HKCU\Software\COMLINE AG\CLONE gespeichert. So wird verhindert, dass bei jedem Logon der Cache gelöscht wird. Der Aufruf erfolgt zum Beispiel über CLONE.EXE VerteilerReorg2005. Das Tool stelle ich zum Download bereit, übernehme aber natürlich keinerlei Gewährleistung oder Garantie. Falls Änderungen gewünscht sind, bitte diese in die Kommentare hier eintragen. Wenn diese auch für uns Sinn machen, werde ich das ggf. ergänzen.

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8. Januar 2006

 
.::[Martin Stolz ist MVP für Outlook]::.
Martin Stolz von der Kommunalen Informationsvorbereitung Baden-Franken (KIVBF) ist Anfang des Jahres endlich von Microsoft zum Microsoft Valuable Professional (MVP) für Microsoft Outlook ernannt worden.

Microsoft MVP für Outlook

Ich hatte ihn dazu bereits letztes Jahr vorgeschlagen und freue mich sehr für ihn. Wir kennen uns von mehreren Exchange Trainings aus den alten Prodacta-Zeiten. Unter anderem durfte er mein erstes Exchange 2000 Seminar geniessen. ;-)

MSOutlookFAQ.DE

Auf seiner Website stellt Martin ausführliche Infos zu Outlook und Exchange bereit. Außerdem engagiert er sich unermüdlich in den deutschen Outlook Newsgroups.

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5. Januar 2006

 
.::[Lästige Fehlermeldungen in Outlook]::.
Problem

Seit einiger Zeit bekomme ich zwei nervige Fehlermeldungen in Outlook 2003. Beim Klicken auf einen MAILTO: Link kommt die Meldung "Can't create the item.". Beim Öffnen eines Outlook Attachments vom Typ MSG (Eine Mail als Attachment in einer Mail usw.) kommt der Fehler "The form requested to view this message cannot be displayed. Contact your administrator."

Lösung

Ich bin bei KC Lemson aus dem Exchange Product Team fündig geworden. In Ihrem Weblog beschreibt Sie die Lösung:

1) Outlook beenden

2) Forms Cache leeren

C:\Documents and Settings\USERNAME\Local Settings\Application Data\Microsoft\FORMS

3) CFG File löschen

Unter C:\Program Files\Microsoft Office\OFFICE11\FORMS\1033 liegen die Formulardefinitionen. Diese werden nach Reset der Forms-Cache neu eingelesen. Bei mir war es wie bei KC das SCL.CFG für die Erstellung des SCL-Felds vom IMF in Outlook. Man kann die Datei gefahrlos löschen, sollte dies aber nur für eigene Formulare tun und nicht für Default Formulare.

4) Outlook starten

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20. Oktober 2005

 
.::[Wo speichert Outlook seine Einstellungen zu Signaturen?]::.
Dateien

Es werden je drei Dateien erzeugt:
- TXT für Plain-Text-Mails
- HTM für HTML-Mails
- RTF für Outlook Rich Text Mails

Die Dateien werden in folgendem Pfad gespeichert
C:\Documents and Settings\USERNAME\Application Data\Microsoft\Signatures


Registry Outlook 2000, 2002/XP

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Common\MailSettings]
"NewSignature"="Name1"
"ReplySignature"="Name2"

Der Name ist der Dateiname der drei Signaturdateien ohne Endung. Also

Name1 = Name1.rtf, Name1.htm, Name1.txt
Name2 = Name2.rtf, Name2.htm, Name2.txt


Registry Outlook 2003

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook\9375CFF0413111d3B88A00104B2A6676\00000002]
"New Signature"=hex:4e,00,61,00,6d,00,65,00,31,00,00,00"
"Reply-Forward Signature"=hex:4e,00,61,00,6d,00,65,00,32,00,00,00

Für die Bildung des Namens gilt das gleiche wie früher, aber er wird (leider) als HEX gespeichert. Er muss dazu immer als zweiten Buchstaben eine Doppelnull 00 haben und am Ende soweit mit Nullen aufgefüllt werden, dass die Anzahl der Datenblöcke durch vier teilbar ist.

Im Beispiel: Name1 = 5 Zeichen a 1 Datenblock = 9 Datenblöcke
Also: 12 Datenblöcke sind durch vier teilbar => 2 Doppelnullen anfügen

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