18. Dezember 2009
.::[ Weihnachtsgeschenke von Microsoft]::.

Traditionell findet der Messaging InnerCircle vor Weihnachten gemeinsam mit dem Infrastructure InnerCircle bei Microsoft Bad Homburg statt. Heute gab es vor allem einen super Vortrag von Helge Schroda, Technologie-Architekt für Security aus dem Microsoft Großkundenbereich EPG. Aber auch Helges Vortrag zu den neuen Serverprodukten Microsoft Forefront Threat Management Gateway (TMG) und Microsoft Forefront Unified Access Gateway (UAG) konnte eins nicht toppen: Es gab für die Messaging-Fraktion schon Weihnachtsgeschenke.

Neben der Exchange-2010-Fahne hinter mir, gab es noch ein richtig gutes Hemd mit eingestickten Logos von Microsoft und des Bereichs Unified Communications. Das passt doch gut zu meinem ExchangeBook. ;-) Und nebenbei ist es viel schöner und seriöser als das Geek Shirt der Exchange Produktgruppe, das ich heute zufällig trage (im Bild nicht erkennbar).
An dieser Stelle ergibt sich eine gute Gelegenheit, Stig Nygaard, Harald Bardenhagen, Andre Kremer und vielen anderen Microsofties DANKE zu sagen für die guten Vorträge an den InnerCircle-Terminen und Infos ohne Ende übers ganze Jahr. Das kommt nicht nur uns, sondern auch unseren Kunden, Projekten und Communities (wie diesem Blog) zugute.
Labels: Chrischmi, Exchange Server, Forefront
16. November 2009
.::[ Artikel in der IT-MITTELSTAND 11/2009: Mandantenfähige Infrastrukturen mit der ptecs GmbH]::.
Der interne IT-Betrieb muss sich dem Wettbewerb durch Hersteller und Provider stellen. Zusätzlich konsolidieren viele Kunden Ihre Systeme und erzielen Skalierungseffekte durch eine engere Bindung von Konzernunternehmen und Auslandsgesellschaften an die zentrale IT. Auf diesen Trend hat die ptecs GmbH schon früh reagiert und ihre Beratungskompetenz in Konsolidierungsprojekten und mandantenfähigen Infrastrukturlösungen ausgebaut.
Was zeichnet eine mandantenfähige Infrastruktur aus?
In ERP-Systemen ist Mandantenfähigkeit längst Normalität. In der Infrastruktur ist dies jedoch noch kein gängiger Standard. Eine mandantenfähige IT-Infrastruktur erlaubt eine Partitionierung der Systeme auf verschiedenen Ebenen. In einer mandantenfähigen IT-Infrastruktur müssen insbesondere folgende Punkte beachtet werden:
- Verhinderung des Querzugriffs zwischen Netzwerken
- Erstellung von expliziten Administrationsbereichen im Verzeichnisdienst
- Bereitstellung von dedizierten Speicherbereichen in den Fileservices
- Administration der Infrastruktur über Self-Service-Portale
- Bereitstellung von individuellen Desktopsystemen
- Abbildung von getrennten Webportalen als eigenständige Intranets
- Individuelle, abgetrennte Systeme zur Zusammenarbeit (Mail, UM)
- Definition von mehreren Adressbüchern im Mailsystem
- Ermittlung der genutzten Ressourcen für die Kostenverrechnung
In welcher Ausprägung die modular aufgebauten Komponenten zum Einsatz kommen, hängt von der konkreten Kundensituation ab. In konzerninternen Infrastrukturen werden darüber hinaus oftmals nur einige Komponenten für einzelne Tochterfirmen abgegrenzt. Andere Systeme werden für das Gesamtunternehmen implementiert (zum Beispiel Mail).

Wann benötigen Sie eine mandantenfähige Infrastruktur?
Eine von verschiedenen Unternehmen genutzte Infrastruktur wird in vielfältigen Situationen benötigt. In unserem Beispielszenario verfügen Ihre europäischen Vertriebstöchter über eigenständige IT-Inseln. Die IT-Verantwortung vor Ort liegt in der Hand von verschiedenen lokalen Dienstleistern. Im Rahmen der Einführung eines konzernweiten ERP-Systems soll auch die Infrastruktur auf eine einheitliche Plattform gebracht werden. Hierzu wird Ihr Active Directory um einzeln abgesicherte Verwaltungsbereiche erweitert. Für jedes Tochterunternehmen wird automatisiert ein eigenes Exchange- Adressbuch erstellt, in dem genau die Mitarbeiter gelistet werden, die in den Auslandsstandorten sichtbar sein sollen. Die Tochterunternehmen bewahren ihre Eigenständigkeit durch die Einführung eines Self-Service-Portals. Ein Zugriff auf zentrale Fileservices wird durch entsprechende Berechtigungen und die Anpassung Ihrer Firewall- Konfiguration gezielt gesteuert.
In welchen Bereichen kann Sie die ptecs GmbH unterstützen?
Die ptecs GmbH unterstützt sowohl Provider als auch Anwenderunternehmen bei den anstehenden Herausforderungen:
- ptecs kalkuliert die Kosten für Ihre zu erbingenden IT-Services und hilft bei der Auswahl eines für Sie geeigneten Providers.
- ptecs übernimmt die Transformation Ihrer Infrastruktur in eine gehostete Infrastruktur und stellt ein Koexistenzszenario her.
- ptecs unterstützt Ihr Unternehmen als zertifizierter Microsoft Online Services Advisor in der Migration auf die Cloud-Services von Microsoft.
- ptecs versetzt Ihre zentrale IT in die Lage, als konzerninterner IT-Provider auch bisher nicht zentral versorgte Insellösungen zu integrieren.
- ptecs baut für Ihre IT oder Ihren Provider eine mandantenfähige Hosting-Infrastruktur auf und kümmert sich auch um die Schnittstellen zu den vorhandenen Abrechnungssystemen.
- ptecs entwickelt eigene Softwarelösungen, um Ihre Microsoft Infrastrukturen mandantenfähig zu machen.
Referenzprojekt: Hosting-Infrastruktur bei der active logistics Gruppe
Die active logistics GmbH in Herdecke ist Europas führendes Dienstleistungsunternehmen und Systemhaus für die Logistikbranche. Michael Otto, Bereichsleiter strategische IT Planung bei active logistics, stand vor einer doppelten Herausforderung: "Zum Einen wollten wir die Infrastrukturen aller Tochterunternehmen vereinheitlichen und zentralisieren. Zudem forderten immer mehr Kunden von uns, dass wir die Gesamtverantwortung für den Betrieb unserer Softwarelösungen vom Managed Desktop bis zum Host übernehmen. Unsere Lösungen bieten große Vorteile, insbesondere da die gesamte IT-Landschaft von uns betrieben werden kann."
Die ptecs GmbH hat im active logistics Rechenzentrum im hessischen Niederaula eine mandantenfähige IT-Infrastruktur für die Kunden der active logistics implementiert. Während active logistics in den ERP-Systemen auf den unterschiedlichsten Plattformen schon seit jeher eine Mandantenfähigkeit liefert, war dies in der Windows-Welt vor dem Projekt nicht möglich. Die Administration der neuen IT-Plattform wurde im Zuge des Projekts weitgehend zentralisiert und durch ptecs automatisiert. "Wir bieten unseren Kunden und Tochterunternehmen nun zusätzliche Dienstleistungen und das bei einem durch die Zentralisierung sogar verringerten Personalaufwand." so Michael Otto. Die einzelnen Unternehmen wurden von ptecs als Mandanten abgebildet. Jeder Mandant verfügt über dedizierte Exchange Adressbücher und Dateiablagebereiche. Es werden je nach Anforderung unterschiedlichste Citrix Desktops inkl. MS Office und Sonderlösungen bereitgestellt, mit denen der Zugriff auf die Serversysteme und den IBM Host ermöglicht wird. Durch die ptecs-Lösung "Sender Based Routing for Exchange Server" (ptecs ExSBR) wird es ermöglicht, die E-Mails je nach Kunde über unterschiedliche Provider ins Internet zu routen.
Software-Lösungen der ptecs GmbH zur Unterstützung von mandantenfähigen Infrastrukturen
Die heutigen Microsoft Applikationen können durch eine entsprechende Anpassung weitestgehend mandantenfähig konfiguriert werden. Die ptecs GmbH hat ergänzende Lösungen entwickelt, um dies zu optimieren. So ermöglicht ptecs mit der Lösung ExSBR durch ein individuelles Mail-Routing den Betrieb von verschiedenen Firmen oder Unternehmensteilen innerhalb einer gemeinsamen Exchange- Infrastruktur. Durch individuelle Portallösungen kann optional die Identitätsverwaltung durch den Mandanten selbst übernommen werden oder auf die Abteilungsebene delegiert werden. Die Lösungen der ptecs GmbH senken bereits bei Kunden jeder Größenordnung in Europa und Amerika die Kosten in der Implementierung und im Betrieb mandantenfähiger Infrastrukturen.
Über die ptecs GmbH
Die ptecs GmbH plant und implementiert seit über zehn Jahren Systeme im Microsoft Mittelstands- und Großkundenumfeld. Lösungen für einen effizienten Betrieb von Windows Client Infrastrukturen von Microsoft, Citrix, enteo und anderen Partnern sind der Ursprung des Unternehmens. Heute führt das Unternehmen Migrationsprojekte auf die Microsoft Plattform durch und ist der Spezialist für den Aufbau von Microsoft Rechenzentren. Lösungen im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit vervollständigen das Portfolio.
Im Geschäftsbereich Business Productivity Solutions hat ptecs drei Themenfelder konzentriert:
- Information Worker Solutions (Exchange Server, SharePoint, Office Servers, Office System, ptecs Office-Solutions)
- Enterprise Infrastructure Solutions (Windows Server, Active Directory, System Center, Forefront, ptecs Infrastructure-Solutions)
- Hosting Infrastructure Solutions (Mandantenfähige Infrastrukturen, IT-Provider, ptecs Hosting-Solutions)
In weiteren Bereichen übernehmen wir die Bereitstellung von IT-Endgeräten und Applikationen am Arbeitsplatz wie auch im Rechenzentrum. Hier werden Microsoft Produkte wie Windows 7 und System Center sowie die aktuellen Virtualisierungstechnologien von Microsoft, Citrix und VMware adressiert.
Download des Artikels als PDF
Labels: Active Directory, Chrischmi, Exchange Server, ExSBR, ptecs
1. September 2009
.::[ Apple Mac OS X Snow Leopard und Microsoft Exchange Server]::.

Im Apple Adressbuch und in Apple iCal ist nun ein direkter Zugriff auf Microsoft Exchange Server 2007 möglich. Wie bereits Microsoft Forefront seit ein paar Wochen, nutzen nun auch die Apple Tools endlich die Exchange Webservices und stellen damit einen zuverlässigen und performanten Zugriff bereit.

Unter Angabe von Server, User, Password und Mail Address verbinden sich die Programme, legen die weiteren Einstellungen fest und synchronisieren die erforderlichen Daten aus dem Postfach. Begeistert hat mich dabei, dass sofort alle Ordner aus dem Postfach zur Verfügung stehen. Mein Kontaktearchiv oder der Abwesenheitskalender meines Teams stehen somit auch nativ auf dem Mac zur Verfügung.

In der Regel werde ich natürlich weiterhin Entourage aufgrund der tieferen Integration nutzen, aber insbesondere Menschen ohne Microsoft Office:Mac bzw. mit der Home and Student Edition (ohne Entourage), werden die neuen Funktionen zu schätzen wissen. Ich hoffe nun, dass zeitnah das bereits für Juli angekündigte SyncPhone auf den Markt kommt, damit ich das Apple Adressbuch auch für die Telefonieintegration mit meiner Siemens SX353 Anlage nutzen kann.
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
24. August 2009
.::[ Microsoft Support Lifecycle Policy]::.
Unter Mainstream Support versteht Microsoft die Möglichkeit, Support Cases eröffnen zu können. In dieser Zeit werden Fehler in den Produkten behoben und die Support KB gepflegt. Um darüber hinaus Support zu bekommen, bedarf es eines Extended Support Agreements. Aber auch dieses kann nur über begrenzte Zeiten abgeschlossen werden. Details beschreibt Microsoft in seiner Support Lifecycle Policy.
Support von Microsoft Windows Server

Support von Microsoft Exchange Server

Support von Microsoft Outlook

Labels: Active Directory, Exchange Server, Office, Outlook, TechTalk
.::[ Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server]::.

In der Matrix unterscheide ich verschiedene Kategorien:
1) Clients, die von Microsoft getestet wurden
2) Clients, die nicht getestet wurden, aber möglicherweise doch funktionieren
3) Clients, von denen bekannt ist, dass sie nicht funktionieren
Einige Clients sind dabei zwar supported, aber laufen nur mit eingeschränkter Funktionalität. Der Cached Mode der aktuelleren Outlook Clients funktioniert zum Beispiel erst mit Exchange Server 2003 vollständig.
Microsoft testet mit der Allgemeinen Verfügbarkeit (General Availability, GA) eines neuen Exchange Servers alle supporteten Outlook Clients. Outlook Versionen, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung (Release To Manufacturing, RTM) von Exchange Server nicht zumindest in der Extended Support Phase sind, werden (logischerweise) nicht mehr getestet.
Ergänzungen und Anmerkungen sind natürlich wie immer in den Kommentaren erwünscht.
Labels: Exchange Server, Outlook, TechTalk
20. August 2009
.::[ Neue Version von ptecs ExSBR - Sender Based Routing for Exchange Server]::.
ptecs ExSBR erlaubt die flexible Nutzung eines Exchange Servers durch mehrere Kunden für Managed Service Provider, Internet Service Provider und Hoster. Ebenso nutzen ptecs-Kunden das Tool zur Unterscheidung des Routing in Enterprise-Umgebungen.
Die Entscheidung über den richtigen Connector nimmt ExSBR standardmäßig anhand der SMTP-Domäne des Absenders vor. Ist eine Ausnahme über einen ExSBR-Connector definiert greift ptecs ExSBR in das Exchange-Routing ein und teilt die Nachricht diesem Connector zu. Andernfalls wird die Nachricht dem Routing von Microsoft Exchange überlassen.
In der neuen Version kann das Routing zusätzlich anhand der Gruppenmitgliedschaften des Absenders erfolgen. Ist er direkt oder indirekt Mitglied einer speziellen ExSBR-Gruppe, wird ebenfalls ein gesonderter Connector verwendet.
Bei den ExSBR-Connectoren handelt es sich um ganz normale SMTP Send Connectors von Exchange Server mit einer speziellen Konfiguration des Adressraums. Daher kann ptecs ExSBR vollständig über die Exchange Management Console und die PowerShell administriert werden. Die Installation und das Erlernen von dedizierten Administrationstools ist nicht erforderlich.
ptecs ExSBR läuft ab Microsoft Exchange Server 2007 mit Service Pack 1. Versionen vor SP1 werden nicht unterstützt. Die ptecs GmbH hat ExSBR bereits auf diversen Betaversionen sowie auf dem aktuellen Release Candidate von Microsoft Exchange Server 2010 erfolgreich getestet und plant einen Support der neuen Exchange Version mit dem finalen RTM-Release.
Weitere Informationen sowie eine Demoversion gibt es unter info at msio dot de.
Labels: Exchange Server, ExSBR, ptecs, TechTalk
12. August 2009
.::[ Quota-Anzeige in Outlook 2010]::.

Der Anwender sieht den freien Platz als Text und kann anhand einer kleinen Grafik den Füllgrad seines Postfachs sehen. Wem das zu klein ist, der klickt auf den Quota-Bereich der Statusleiste und kommt so direkt in den entsprechenden Abschnitt des bildschirmfüllenden Office-Menus von Outlook 2010. Hier sieht man neben einer übersichtlichen Quota-Anzeige auch gleich die Tools zum Aufräumen des Postfachs.

Wenn man bedenkt, wieviele Calls sich am Helpdesk um das Thema volles Postfach drehen, eine längst überfällige Funktion. Und natürlich lassen sich die Quotas auch pro Account durch Auswahl über das Dropdown ganz oben anzeigen.
Labels: Exchange Server, Outlook, TechTalk
22. Juli 2009
.::[ Outlook 2010: Multiple Exchange Accounts]::.
Seit dem Erscheinen der Office 2010 Beta für ausgewählte Partner, darf man ja nun auch offiziell über die neue Version bloggen, zumindestens was die Client-Seite angeht. Daher läuft mein Notebook nun auf Windows 7 RC und Office 2010 Beta. Bei der Neuinstallation habe ich ein Killer-Feature gefunden.
Outlook unterstützt nun mehrer Exchange Accounts in einem Outlook Profil. Mehrere Postfächer öffnen geht schon immer, aber nun können auch Postfächer auch aus unterschiedlichen Organisationen verbunden werden oder verschiedene Login-Daten für zwei Postfächer verwendet werden. Klingt schon besser, oder?

Nach einem Test muss ich sagen, das ist der Produktgruppe so richtig gut gelungen. Denn Outlook erkennt nun endlich eine volle Trennung zwischen den Accounts. Mails, die mit dem zweiten Account verschickt werden, landen auch in dessen gesendeten Objekten.

Und hier wird's jetzt interessant für den Unternehmenseinsatz. Endlich kann man richtig gut gleichzeitig mit dem eigenen (persönlichen) Postfach und mit einem Abteilungspostfach arbeiten. Outlook erkennt automatisch, mit welchem Account grad beantwortet werden soll. Beantworte ich eine Mail aus dem Abteilungspostfach, wird dieses auch als Absender ausgewählt.

Und der Kalender geht standardmässig gleich mal in einen Split-View der beiden Kalender.
Sehr gut, ich seh schon die ersten Kunden schwanken, die sich sicher waren, auch Office 2010 überspringen zu wollen...
Labels: Exchange Server, Outlook, TechTalk
18. Juni 2009
.::[ IBM ThinkPad T60 Exchange 2010 Edition]::.

Labels: Chrischmi, Exchange Server
17. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Self Services zur Verteilergruppenpflege]::.
Exchange 2010 geht hier einen deutlichen Schritt weiter. Der neue Server erlaubt die Abbildung von Genehmigungsworkflows für verschiedene Situationen. So kann ein Benutzer die Aufnahme in einen Verteiler beim Projektleiter beantragen. Hierzu kann der Benutzer sich selbst in den Verteiler aufnehmen. Die Aufnahme wird aber erst umgesetzt, nachdem der oder die Projektleiter dies autorisiert hat. Hierzu bekommt der "Genehmiger" eine Nachricht, aus der er heraus eine direkte Genehmigung oder Ablehnung auslösen kann.
Die neuen Funktion funktionieren schon mit RTM im neuen Outlook Web Access 2010 und natürlich mit dem neuen Outlook.
Labels: Exchange Server, TechTalk
16. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Outlook Web Access in Firefox und Safari]::.

Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
15. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Mailtipps]::.


Labels: Exchange Server, TechTalk
13. Juni 2009
.::[ Exchange und der Mac werden Freunde]::.
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
29. Mai 2009
.::[ Exchange 2010 Exclusive Preview]::.
In Köln wurde der Veranstaltungsort mittlerweile viel zu klein. Das Microsoft Executive Briefing Center (by the way: sehr coole Location mit Dachterasse im Lounge-Stil!) reicht bei weitem nicht aus für den Andrang. Nach einer kurzzeitigen Anmeldesperre sind wir nun für Köln ins Radisson SAS Hotel an der Kölner Messe umgezogen und nehmen wieder Anmeldungen entgegen. Die U-Bahn Köln-Messe ist direkt vor der Tür, der Bahnhof Köln-Messe/Deutz in Laufweite. Und wir haben wieder viel Platz für unsere Roadshow.
Neben Exchange 2010 selbst geben Microsoft und TDMi ptecs auf der Roadshow auch einen Ausblick auf Windows Server 2008 R2, Windows 7 und *trommelwirbel* das neue Office 2010. Also schnellstens anmelden und einen der letzten Plätze in Bad Homburg bei Frankfurt, Köln, Stuttgart, Hamburg, Berlin und München sichern: http://www.tdmi.com. ;-)
Der erste Termin im TDMi becom Veranstaltungszentrum in Schwerte bei Dortmund gestern war ein voller Erfolg. Gute Bewertungen und ein tolles Feedback motivieren das Roadshow-Team von Microsoft und TDMi ptecs für die weiteren Veranstaltungen. Am Donnerstag geht es weiter, bis dahin wird die Show nach den Erfahrungen des ersten Auftritts weiter optimiert. Aber jetzt gehts erstmal in ein verdientes langes Pfingstwochenende.
Labels: Chrischmi, Exchange Server, ptecs, TDMi
23. Mai 2009
.::[ Exchange Server 2010 auf Windows Server 2008 R2]::.
Das hätte ich auch vorher im Netz herausfinden können... Daher an dieser Stelle der Hinweis: Exchange Server 2010 Beta läuft nur auf der RTM von Windows Server 2008 und auf der letzten Beta der R2-Version.
Wir sind nun schweren Herzens auf die 2008er RTM gegangen, denn zeigen werden wir mit mit dem Betriebssystem eh nicht so viel, dafür gibt es zu viel neues im Exchange selbst. Die RTM hat den Vorteil ein eingeführtes Produkt zu sein, dafür will sie aber auch gleich mehrere hundert Megabyte von der Micrososft Update-Website nachziehen. Noch fünf Tage bis zum Start der Show. Wir sind heiß drauf. ;-)
Labels: Exchange Server, ptecs, TDMi, TechTalk
22. Mai 2009
.::[ ExSBR Poduktinformation und Demoversion]::.

Der Sender Based Routing Agent für Exchange Server (ExSBR) ist eine Routing-Erweiterung für Exchange Server. ExSBR erweitert Exchange Server um die Funktion eines sender¬abhängigen Mailrouting. ExSBR greift in das standardmässige Routing von Exchange Server ein. Mails werden abhängig von der Absenderdomäne an unterschiedliche Smarthosts geroutet.

ExSBR spart Investitionen in dedizierte Mailsysteme für jedes Anwen¬dungs-szenario und erlaubt das unabhängige Hosting von mehreren Kunden bzw. SMTP-Domänen innerhalb einer Exchange Organisation.
Weitere Informationen in meinem vorherigen Post zum Thema oder hier im Flyer:
ExSBR Deutsch
ExSBR English
Eine Demoversion gibt es auf Anfrage mit Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten, der Anzahl Ihrer Exchange Server und der Anzahl der Exchange Mailboxen Ihrer Organisation an exsbr dot demo at infrastrukturoptimierung dot de.
EDIT 20.08.2009:
Neue Infos unter http://chrischmi.de/blog/2009/08/neue-version-von-ptecs-exsbr-sender.html
Labels: Exchange Server, ExSBR, ptecs, TechTalk
4. Mai 2009
.::[ Exchange Server 2010 Roadshow]::.
Setzen Sie derzeit Exchange Server ein oder planen den Umstieg von einem Drittanbieter? Informieren Sie sich über die neue Exchange Version. Unsere Consultants haben an den weltweit ersten Exchange 2010 Trainings teilgenommen und freuen sich darauf, ihr Wissen mit Ihnen zu teilen.
Basierend auf der Erfahrung mit dem weltweiten führenden Mailsystem Exchange Server hat Microsoft mit Exchange 2010 einen Meilenstein geschaffen. Die neue Version beinhaltet eine hochverfügbare Datenbankarchitektur, die eine deutliche Kostensenkung erlaubt. Durch neue Funktionen wie Archivierung & Compliance oder Self-Service-Workflows stößt Exchange 2010 in eine neue Dimension vor.
Die TDMi AG ist bundesweit und flächendeckend über zahlreiche Niederlassungen vertreten, vereint 1.300 Mitarbeiter und einen Gesamtjahresumsatz von ca. 500 Millionen Euro zu einem der größten, unabhängigen IT-Systemhäuser in Deutschland. Die TDMi AG baut auf Erfahrung und Wissen der IT-Häuser arxes, becom, COMPAREX und inforsacom, die sich im Dezember 2007 zusammengeschlossen haben. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Microsoft Rechenzentrumslösungen und von unserem zukunftsweisenden Leistungsportfolio.
Ende des Jahres wird Microsoft den neuen Exchange Server 2010 auf den Markt bringen. In unserer Roadshow bieten wir Ihnen bereits heute einen Ausblick auf die neue Version und stellen Ihnen unsere Exchange-Projekterfahrung vor. Nach einem morgendlichen Überblick über die Neuerungen für IT-Entscheider bringen wir am Nachmittag Ihre Mitarbeiter auf den neuesten technischen Stand.
Wir würden uns freuen, Sie bei unserer Exchange-Roadshow zusammen mit unseren Partnerunternehmen EMC² und Microsoft begrüßen zu können.
Folgende Orte und Termine sind geplant:
28.05.09 Schwerte - TDMi becom
04.06.09 Frankfurt - Microsoft Bad Homburg
05.06.09 Köln - Microsoft Executive Briefing Center (EBC)
08.06.09 Stuttgart - Hilton Garden Hotel
09.06.09 Hamburg - Gastwerk Hotel HH-Bahrenfeld
10.06.09 Berlin - NH Hotel Berlin-Mitte
15.06.09 München - Microsoft Executive Briefing Center (EBC)
Die Agenda (PDF) und eine Anmelde-Website sind bei TDMi zu finden. Ich bin gespannt, ob der eine oder andere Blog-Leser kommt. ;-)
Labels: Chrischmi, Exchange Server, ptecs, TDMi
26. Februar 2009
.::[ Interview in der Zeitschrift IT-MITTELSTAND 3/2009 ]::.
Vorgehensmodelle für effiziente Microsoft Migrationsprojekte
Über den Umgang mit Komplexität in Projekten äussert sich Christoph Schmidt, der für Microsoft Lösungen zuständige Bereichsleiter bei der TDMi-Beteiligung ptecs GmbH im Interview.

IT-MITTELSTAND: Herr Schmidt, Sie sind im Bereich Microsoft Infrastrukturlösungen seit rund 12 Jahren als Unternehmensberater und Manager tätig. Wie hat sich das Geschäft gewandelt?
Schmidt: Durch die Architekturänderungen in den Microsoft Serversystemen in den letzten Jahren haben sich die Projekte deutlich verändert. Active Directory und Exchange Server Migrationen beispielweise waren in den ersten Jahren nahezu ausschließlich Ablösungen von Windows NT und Exchange 5.5 Infrastrukturen. Heute stehen dagegen neben Versionswechseln vor allem anspruchsvolle Restrukturierungsprojekte und Wechsel von Drittanbietersystemen im Vordergrund.
IT-MITTELSTAND: Wie reagieren Sie auf diesen Anstieg der Komplexität?
Schmidt: Durch immer komplexere Projekte ist es heute wichtiger denn je, die Projektvorgehensweise in typischen Microsoft Infrastrukturprojekten zu standardisieren und weiterzuentwickeln. Wir haben daher für unsere Unternehmensgruppe standardisierte Vorgehensmodelle entwickelt. Diese erlauben den Microsoft Consultingteams von TDMi und ptecs einen unternehmensweit einheitlichen hohen Qualitätsstandard.
IT-MITTELSTAND: Woher nehmen Sie die Expertise für Ihre Modelle?
Schmidt: In den über viele Jahre kontinuierlich weiterentwickelten Projektmodellen steckt die Projekterfahrung mit Microsoft Infrastrukturlösungen seit den ersten Versionen von Windows NT und Exchange Server.
IT-MITTELSTAND: Wie profitieren Kunden von Ihren Standards?
Schmidt: Unsere Projektvorgehensweisen garantieren Kunden die effiziente Durchführung von Projekten mit bewährten Methoden. Jedes Projektmodell basiert auf unserem 4-Phasen-Modell. Jeder Consultant arbeitet so nach einer einheitlichen, strukturierten Arbeitsweise.
IT-MITTELSTAND: Projektmodelle werden oft als wenig intuitiv empfunden. Was tun Sie dagegen?
Schmidt: Die Projektmodelle werden von ptecs in grafischen Systembildern beschrieben. Ein komplettes Projekt kann so als One-Pager abgebildet werden. Jedes Modell enthält dabei alle wesentlichen Projekttätigkeiten für ein Themengebiet. Kunden behalten so jederzeit den Überblick im Projekt.
IT-MITTELSTAND: Haben Sie alle Projekttypen standardisiert?
Schmidt: Ja. Unser 4-Phasen-Modell gilt für alle Projekte. Für Active Directory und Exchange, sowie Sharepoint und System Center Operations Manager haben wir zudem spezialisierte Modelle. Wir verbessern unsere Modelle ständig. Windows Deployment und Office Desktops werden zum Beispiel momentan überarbeitet.
IT-MITTELSTAND: Wo bringen Sie Ihre Modelle zum Einsatz?
Schmidt: Die Projektmodelle werden bei TDMi konsequent in jedem Projekt eingesetzt. Sie werden bereits in der Angebotserstellung zur Qualitätssicherung verwendet. Und selbstverständlich bauen sämtliche Workshops und Konzepte im Projekt ebenso auf den von ptecs entwickelten Methoden auf.
IT-MITTELSTAND: Herr Schmidt, wir danken für das Gespräch.
Download des Artikels als PDF
Labels: Active Directory, Chrischmi, Exchange Server, ptecs, TDMi
23. Februar 2009
.::[ Automatische Synchronisation der Kalender von NOTes und Outlook]::.
Meine bisherige Vorgehensweise war der Weg über iCal. Mein Outlook publiziert eine ICS-Datei auf Office Online. Diese lade ich dann über eine vorbereiteten Link auf den Desktop meines Notebooks und importiere die Datei dann im Lotus NOTes Client. Das kann man so machen, aber in der Praxis vergisst man den Abgleich schnell. Die Vorgehensweise ergibt spätestens dann ein Problem, wenn die Kollegen zurecht einen gepflegten Kalender erwarten und diesen nicht vorfinden.
Eine automatische Methode habe ich nun über den Umweg des Google Calendar gefunden. Google bietet ein kleines Tool an, mit dem man die Kalender von Outlook und Google synchron halten kann. Google Calendar Sync verwendet hier immer den primären Outlook-Kalender und den ersten Google-Kalender. Es werden ohne Ausnahme ALLE Termine synchronisiert, ein Zeit- oder Kategoriefilter wurde nicht implementiert. Der Abgleich erfolgt in regelmässigen Intervallen ab 10 Minuten. Standard ist 120 Minuten. Zusätzlich kann man einen Synchronisationsdurchlauf auch manuell starten.

Benötigt werden zwei Outlook-Installationen: Ein Outlook verbindet sich mit dem Exchange Server Postfach, das andere geht über 'Domino Access für Outlook' (DAMO) direkt auf das Domino System. Da ich aktuell eh sämtliche Lotus Software in einer VM isoliert habe, kann ich das über meine bestehende Implementierung abbilden. Die Daten von beiden Outlooks werden unabhängig voneinander per Google Calendar Sync Tool mit meinen Google-Kalender abgeglichen. So können meine Windows Mobile Devices ohne Eingriff in deren Konfiguration weiterhin gegen Exchange laufen. Eine zugegeben aufwändige Variante der Synchronisation, aber dennoch sehr galant. Einen Exchange Server & Active Directory Consultant kann eine dreistufige Synchronisationskette so schnell nicht
Ein wichtiger Hinweis: Google Calendar Sync gleicht in der aktuellen Beta nur den Inhalt des Termins ab, nicht aber viele nützliche Eigenschaften:
Kategorien sind in der von Outlook gewohnten Form in Google nicht verfügbar, da Google hier überlappende Kalender einsetzt. Entsprechend gehen beim Umweg Outlook-Google-Outlook leider die Kategorien verloren. Ob Google hier mal eine Zuordnung von Kategorien zu einzelnen Kalendern vornehmen wird, steht noch nicht fest.
Für mich unverständlich ist dagegen, dass Google die Kennzeichnung als privater Termin nicht übernimmt. Hier muss man daher aufpassen, dass der Zugriff auf den eigenen Kalender im Unternehmen entsprechend limitiert wird. An einer Implementierung scheint Google aber zu arbeiten, wie man zwischen den Zeilen der Online-Hilfe lesen kann. Das Wort 'Currently' lässt mich hoffen.
Google Calendar und das Sync Tool tragen derzeit noch wie viele Produkte aus Mountain View den Status BETA. Einen Einsatz in Produktivsystemen sollte daher jeder selbst gut abwägen. Ich habe nicht nur deshalb zunächst auf eine One-Way-Sync von Outlook nach Domino gesetzt.
Labels: Exchange Server, Outlook, TechTalk
18. Dezember 2008
.::[ Sender Based Routing for Exchange Server 2007 (ExSBR)]::.
EDIT 05.09.2009:
Demoversion für Unternehmenskunden und Provider auf Anfrage über info at msio dot de mit Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten, der Anzahl Ihrer Exchange Server und der Anzahl der Exchange Mailboxen Ihrer Organisation.
Labels: Exchange Server, ExSBR, ptecs, TechTalk
13. Mai 2008
.::[ Ermittlung des Outlook-PST-Formats: ANSI oder UNICODE?]::.
Dim rdoSession
Dim rdoStore
Dim strPath
Dim wso
Dim fso
Dim fsoStream
Dim wshNet
Dim strPrint
Set wso = CreateObject("WScript.Shell")
Set wshNet = CreateObject("WScript.Network")
Set rdoSession = CreateObject("Redemption.RDOSession")
Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set fsoStream = fso.OpenTextFile("C:\PST.TXT", 8, True)
rdoSession.Logon
For Each rdoStore in rdoSession.Stores
If rdoStore.StoreKind = 1 or rdoStore.StoreKind = 2 Then
strPrint = wshNet.UserDomain & "\" & wshNet.Username & ", "
strPrint = strPrint & wshNet.Computername & ", "
strPrint = strPrint & rdoStore.StoreKind & ", "
strPrint = strPrint & rdoStore.PSTPath
fsoStream.WriteLine strPrint
End If
Next
fsoStream.Close
Set fsoStream = Nothing
Set fso = Nothing
Set wso = Nothing
Set wshNet = Nothing
Set rdoSession = Nothing
Durch Einbindung ins Logon-Script, kann man so schnell ermitteln, was im Unternehmen vorhanden ist. Die Nutzung des Scripts ist frei und ohne Gewähr. Lediglich ein Post in den Kommentaren ist erwünscht.
Vorraussetzung für das Script ist lediglich die Registrierung von RDO.
Labels: Exchange Server, Outlook, TechTalk
27. März 2008
.::[ Geänderte Ordnernamen in deutschen Exchange Server 2007 Postfächern]::.
Microsoft hat im aktuellen Exchange Server 2007 die deutschen Namen der Ordner für gesendete und gelöschte Nachrichten geändert:
- Englisch alle Versionen: Sent Items und Deleted Items
- Deutsch bis 2003: Gesendete Objekte und Gelöschte Objekte
- Deutsch ab 2007: Gesendete Elemente und Gelöschte Elemente
Dies hat zur Folge, dass bei einigen Migrationsszenarien doppelte Ordnernamen entstehen können. In vielen Unternehmen werden Altpostfächer Ordnernamen mit "Objekte" enthalten und neue Mitarbeiter bekommen Ordner mit "Elemente". Daher ist ein Zurücksetzen der Ordnernamen nach einer Migration auf die neuen Standards mit dem Outlook Parameter /ResetFolderNames in der Regel zu empfehlen.
Labels: Exchange Server, TechTalk
8. Januar 2007
.::[ Exchange Team Blog verweist auf chrischmi.de]::.
Labels: Chrischmi, Exchange Server, WebNews, WebZwoNull
28. Dezember 2006
.::[ Unified Communications and Collaboration | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.
Wir entwickeln uns in Richtung einer einheitlichen Geschäftswelt ? zu einem diversifizierten und doch vereinigten weltweiten Markt, in dem Kunden, Partner und Zulieferer über verschiedene Kulturen und Kontinente hinweg zusammenarbeiten. Ein globales Team ist immer aktiv und immer verbunden. Das erfordert neue Tools, damit Mitarbeiter ihre Arbeit und ihr Privatleben organisieren und Prioritäten setzen können. Unternehmerische Tätigkeit wird zunehmend transparenter, und die Gewährleistung von Verantwortlichkeit, Sicherheit und Datenschutz innerhalb und außerhalb des Unternehmens ist in immer höherem Maße notwendig.
Moderne Unternehmen stehen unter einem starken Druck der Mitbewerber, noch schneller und noch präziser zu arbeiten. IT-Abteilungen müssen optimierte Zusammenarbeits- und Kommunikationsdienste erbringen, und das mit weniger Kosten und weniger Ressourcen. Um diesem Druck zu begegnen, müssen Ihre Mitarbeiter in der Lage sein, jederzeit und überall auf die richtigen Daten und die richtigen Kontakte zuzugreifen. Vertraute, unkomplizierte Tools sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.
Lösungen für die einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit von Microsoft bieten informationsabhängigen Mitarbeitern leistungsfähige Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation, und das auf der Grundlage vertrauter Microsoft Office-Programme. Die IT-Abteilungen erhalten dabei robuste, skalierbare sowie servergestützte Funktionen, mit denen sich die vorhandenen Investitionen in das Windows Server System, den Active Directory-Verzeichnisdienst und die Verwaltungs- und Berichterstellungstools schützen lassen. Darüber hinaus umfassen die Microsoft Lösungen verschiedene Tools für die Integration von Anwendungen für Ihren Geschäftsbereich, mit denen Sie die Daten aus diesen Anwendungen in Dokumente, Aufgaben, Termine und andere wichtige Datentypen einbinden können. Alle diese Funktionen stehen über die vertrauten Windows Server-Verwaltungstools zur Verfügung, was sich äußerst positiv auf die Produktivität der Administratoren auswirkt.
Einstmals getrennte Kommunikationsverfahren werden nunmehr zusammengeführt. Beispielsweise lassen sich Voicemails und Faxnachrichten jetzt über den E-Mail-Posteingang abrufen. Arbeitsschritte und Terminpläne sind nicht länger durch nicht integrierte Kommunikationstools behindert. Mitarbeiter können rasch auf Nachrichten jeglicher Art über nur einen Posteingang und nur einen Satz von Kommunikations- und Zusammenarbeitstools zugreifen. So bleiben sie stets auf dem Laufenden, und ihre Produktivität leidet nicht.
E-Mail, Instant Messaging und Webkonferenzen stehen den Mitarbeitern nunmehr über die Anwendungen und Workflows zur Verfügung, mit denen sie längst arbeiten: in dem Messaging- und Collaboration-Client Microsoft Office Outlook 2007, einem Produktivitätsprogramm wie Microsoft Office Word 2007, einem Teamarbeitsbereich oder einer Geschäftsbereichsanwendung. Daten zur Verfügbarkeit und zum Aufenthaltsort anderer Personen (die Anwesenheitsinformationen) sind immer und überall verfügbar, unabhängig davon, welche Programme oder Geräte diese Mitarbeiter nutzen.
Informationsabhängige Mitarbeiter, Kunden und Partner verwenden in der Regel unterschiedliche Geräte und Einrichtungen für die Kommunikation, beispielsweise Nebenstellenanlagen, Telefonanlagen mit mehreren externen Leitungen, Mobiltelefone, PDAs, unternehmensinterne und öffentliche Instant-Messaging-Systeme sowie Computer innerhalb und außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Diese Vielfalt von Geräten und Kommunikationsarten stellt die IT-Abteilungen vor eine echte Herausforderung, wenn es darum geht, die Zusammenarbeit auf rasche, zuverlässige und obendrein sicherere Weise zu fördern.
Die Technologien von Microsoft zur einheitlichen Kommunikation und Zusammenarbeit vereinen Tools zur Zusammenarbeit und Kommunikation mit vertrauten Microsoft-Geschäftsanwendungen. Die Lösungen bieten eine breite Funktionalitätspalette, beispielsweise Anwesenheitsdaten, E-Mail mit Formatierungen oder Unified Messaging, und das sogar auf mobilen Geräten. Darüber hinaus erhalten Sie leistungsfähige Tools für die Suche, für das Workflowmanagement und für die Erstellung von Teamarbeitsbereichen.
Durch eine Integration von Microsoft Infrastrukturen mit Voice over IP Lösungen (VoIP) und anderen innovativen Technologien kann die Produktivität im Unternehmen bei gleichzeitiger Kostensenkung gesteigert werden. Mit dem Microsoft Office System 2007 und einem integrierten Ansatz für einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit lassen sich die Anforderungen der modernen Arbeitswelt erfüllen. VoIP-Lösungen können dabei direkt mit den Microsoft Produkten kommunizieren, Gateways von Drittanbietern gewährleisten die reibungslose Kommunikation mit klassischen Telefonanlagen. Eine Analyse der Produktivitätsinfrastruktur in einem Workshop der COMLINE AG stellt hier die Weichen für die Einführung von VoIP und innovativen Microsoft Technologien.
Labels: Exchange Server, INFOLINE, Outlook
27. Dezember 2006
.::[ Microsoft Exchange Server 2007 Migrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.
Über Leben und Arbeiten mit dem neuen Microsoft Exchange Server 2007 haben wir in der INFOLINE 3/2006 eingehend berichtet. Kunden, die über einen Wechsel auf die neue Version nachdenken, stehen also nun vor einer Migration. Die Wege, die eingeschritten werden müssen, sind auch hier abhängig von den Unternehmenszielen und -anforderungen. Denn nicht nur die Einführung einer neuen Version, sondern auch die Trennung oder Zusammenfassung von Exchange-Organisationen unterschiedlicher Unternehmen machen eine Migration notwendig. Wie schon im Artikel über Windows Migrationen sind auch hier verschiedene Szenarien möglich. Exchange 2007 liegt noch nicht in einer finalen Version vor, erste Migrationstest lassen aber bereits Aussagen zumindest für die Beta-Version zu.
Upgrade auf Exchange 2007 in einer bestehenden Exchange-Organisation
Die Aktualisierung der bestehende Exchange Server Version ist in Unternehmen unter anderem mit einem Wechsel der Hardware verbunden. Erhöhtes Mailaufkommen und Größe von verschickten Anlagen zwingen häufig dazu, die Datenkapazität und Performance der Server zu erhöhen. An dieser Stelle muss daher darauf hingewiesen werden, dass Exchange Server 2007 ausschließlich auf 64bit-Hardware betrieben werden kann.
Grundsätzlich kann Exchange 2007 in eine Organisation installiert werden, die Exchange Server 2000 oder Exchange Server 2003 enthält. Dabei wird zunächst das Schema des Active Directory für die neuen Funktionen von Exchange erweitert. Nach Installation des neuen Servers werden die Maildaten der Benutzer und die Öffentlichen Ordner übernommen und die Routing-Topologie angepasst. Aus Sicht des Kunden erfolgen, wie auch bei der Migration in früheren Versionen, nur geringfügige Unterbrechungen der Produktivität. Die Übernahme der Postfachdaten erfolgt zeitgesteuert außerhalb der Produktivzeit und das vom Benutzer eingestellte Outlook-Profil wird nicht verändert. Es handelt sich um eine ?sanfte Migration?. Dies ist die einfachste Variante einer Migration, die jedoch aufgrund wesentlicher Änderungen in der Architektur in Exchange Server 2007 gegenüber früheren Versionen, einer strukturierten Vorgehensweise auf Basis des Phasenmodells (siehe Artikel in diesem Heft) bedarf.
Migration zwischen Exchange-Organisationen
Unternehmen, die miteinander Fusionieren oder Unternehmensteile innerhalb eines Konzerns, die ein- oder ausgegliedert werden, müssen erhebliche Änderungen an ihrer Mail-Infrastruktur vornehmen. Dies kann jedoch auch den Start in eine neue Welt mit Exchange Server 2007 bedeuten. Migrationen zwischen Exchange-Organisationen sind mit einem wesentlich höheren Aufwand verbunden und die Migrationwege hierfür sind komplex.
In einem ersten Schritt wird häufig eine neue Exchange-Organisation aufgebaut, in die die vorhandenen Daten der Benutzer, der Öffentlichen Ordner und ggf. die Verteilerlisten importiert werden müssen. In kleineren Umgebungen kann dieser Prozess ohne die Bereitstellung einer Koexistenzphase mit dem Alt-System durchgeführt werden. Die Datenübernahme muss allerdings in der Regel am Wochenende und in einem Prozessschritt erfolgen. Diese ?harte Migration? kann durchaus in einigen Umgebungen sinnvoll sein und wird durch den Einsatz der COMLINE Migrations-Tools und -Scripte automatisiert.
In sehr großen Exchange-Organisationen muss der Wechsel von Benutzern und Daten zwischen über eine längere Zeit gestreckt werden. Während dieser Koexistenz muss die Kommunikation zwischen bereits migrierten Benutzern und Benutzen im Alt-System reibungslos verlaufen. In früheren Versionen von Exchange Server war dies nur mit erheblichem Aufwand möglich, sodass Produkte von Dritt-Herstellern zum Einsatz kamen. Die Kosten für eine Migration wurden dadurch erheblich gesteigert, sodass viele Kunden einer ?harte Migration? den Vorzug gaben. An dieser Situation und somit am grundsätzlichen Vorgehen beim Aufbau einer Koexistenz zwischen einer Exchange 2003- und einer Exchange 2007 ? Organisation ändern sich nichts.
Zunächst erfolgt bei diesem Migrationsweg eine Synchronisation der Empfängerobjekte, die über das kostenlos von Microsoft bereitgestellte Identity Integration Feature Pack erfolgen kann. Theoretisch können bereits im Anschluss direkt alle Mailboxen in die neue Organisation verschoben werden und somit die Migrationsphase erheblich abgekürzt werden. Wird eine längere Zeit der Koexistenz benötigt, müssen allerdings noch Exchange Server 2000 oder Exchange Server 2003 in der neuen Organisation installiert werden. Nach Erstellung entsprechender Connectoren übernehmen sie das Mailrouting zwischen den Systemen. Für die Synchronisation der Frei/Gebucht Zeiten im Kalender und die Übernahme der Öffentlichen Ordner Daten wird das InterOrg Replication Tool aus Exchange Server 2003 eingesetzt.
Der Migrationsschritt in eine neue Exchange-Organisation ist immer mit der Erstellung eines neuen Outlook-Profils verbunden. Der Benutzer sieht demnach nach der Übernahme seiner Daten unter Umständen andere Outlook-Einstellung. Aber auch das neue Profil muss zunächst erstellt werden. Das neue Outlook 2007 kann diese Aufgabe für jeden Benutzer selbständig übernehmen. Nach Eingabe des Benutzernamens und der Mailadresse durch den Benutzer sucht Outlook im Active Directory nach dem zugeordneten Server und erstellt selbständig das Profil. Die aufwendige Erstellung und Verteilung eines Outlook-Standardprofils entfällt hiermit.
Fazit
Migrationswege für Mailsysteme müssen auf die Situation im Unternehmen angepasst werden. Die Komplexität aber auch die Bedeutung einer reibungslosen Migration von Mailsystemen steigt mit der Größe der Organisation. Ohne strukturiertes Vorgehen auf Basis des Phasenmodells sind Migrationen in der Regel nicht erfolgreich durchzuführen. Aus dieser Erfahrung hat die COMLINE einen Standardworkshop für die Planung einer Exchange-Migration entwickelt. Er dient als Basis für den gemeinsamen Erfolg.
Labels: Exchange Server, INFOLINE
.::[ Das COMLINE Phasenmodell für Microsoft Migrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.
Ein kleiner Rückblick in die Geschichte der Microsoft Betriebssysteme verdeutlicht die enge zeitliche Abfolge, in der Unternehmen einen Versionswechsel bei Microsoft Betriebssystemen unterlaufen haben. Im Fachjargon werden solche Wechsel als ?Migration? oder ?Upgrade? bezeichnet. Hinter diesen harmlosen Begrifflichkeiten verbirgt sich allerdings ein erheblicher Eingriff in die Infrastruktur des Kunden. Bei derartigen Projekten kommen einerseits zum Teil völlig neue Technologien zum Einsatz, andererseits gehört das Wissen um die Vorgehensweise nicht zum täglichen Handwerkszeug der IT-Abteilung. Bedenken und Ängste der Kunden sind somit vorprogrammiert. Die COMLINE AG hat jedoch ein seit Jahren bewährtes Vorgehensmodell entwickelt entlang dessen Migrationsprojekte mit höchstem Niveau durchgeführt werden. Das COMLINE Phasenmodell.

Das COMLINE Phasenmodell
Ziel des Modells ist es, entlang eines definierten Vorgehensmodells eine Migration hinsichtlich des Designs, der Planung und der Durchführung zum Erfolg zu verhelfen. Der Kunde erhält dabei einen Überblick über den Ablauf der Migration, die jeweiligen Aufgabenpakte und den Einfluss der Migration auf seine Produktivumgebung. Es werden zunächst fünf Phasen unterschieden:
- Vorprojektierung
- Umsetzungsplanung
- Umsetzung
- Schulung der Administratoren
- Testbetrieb und Übergang zur Betriebsführung
Wo stehe ich? Wo möchte ich stehen?
Zwei wesentliche Fragen in einem Projekt, in dem unter Umständen jeder einzelne Client ?angefasst? sprich migriert werden muss. Die Vorprojektierung liefert hier die ersten Antworten, indem die bestehende Infrastruktur des Kunden erfasst und analysiert wird. In den anschließenden Workshops werden gemeinsam mit dem Kunden die Rahmenparameter für das Projekt festgelegt. Hierzu gehören immer das Design der Zielumgebung und die Festlegung des Migrationsweges aber auch die Definition, welche Möglichkeiten der neuen Technologien wirksam eingesetzt werden können. Die Vorprojektierung mündet in eine schriftliche Zusammenfassung, die in Form einer ?road-map? die wesentlichen Parameter der neuen Umgebung und die zur Migration notwendigen Schritte enthält. Ein Beispiel für eine Vorprojektierungsphase mit intensiven Workshops befindet sich in der Success Story ?IT-Fitness bei Europas größtem Möbelunternehmen? weiter hinten in dieser Ausgabe der INFOLINE.
Wie komme ich dorthin?
Diese Frage sollte nicht nur beantwortet sondern die vielschichtigen Antworten, die sich ergeben müssen dokumentiert werden. Neben der Festlegung von Projekt-Meilensteinen und der Definition der Rahmenbedingungen (Festlegung des Service Levels, Berücksichtigung der internen Personalressourcen, uvm.) erstellt die COMLINE daher ein Konzept für die Migration. Die Inhalte ergeben sich aus der in der Vorprojektierung ermittelten Zieldefinition. Das Design des Active Directory, Infrastruktur und Funktionsdesign, Applikation-Integration-Design und Migrationsdesign sind somit integraler Bestandteil des Konzeptes, ebenso wie die Planung von Fall-Back-Strategien. Gleichzeitig erhält der Kunde eine Dokumentation seiner Zielstruktur, die sowohl als Referenz im laufenden Betrieb als auch als Basis des Changemanagement dienen kann. Umsetzungsplanung bedeutet auch, das geplante Design und den Migrationsweg im Labor zu testen und die entsprechenden Ergebnisse als Rückkopplung in die Konzepte einzuarbeiten. Je nach Komplexität der Aufgabe wird der Umsetzung der Lösung ein Pilot vorangehen müssen. Ein besonders schönes Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzungsplanung bei unserem Kunden Webasto finden Sie in der Rubrik Referenzen auf unserer Homepage.
Wer macht Was bis Wann?
Immer wieder eine problematische Frage? Nein, denn für den erfahrenen Dienstleister sind die Struktur und der Ablauf eines Projektes keine Überraschung. Natürlich müssen diese Fragen beantwortet werden, aber in der Regel lassen sich die Aufgabenpakete während der Umsetzung transparent auf die Projektpartner verteilen. Die Entscheidung welche Pakete durch die COMLINE durchgeführt werden, müssen vom Kunden getroffen werden. Dabei zeigt sich jedoch in der Regel, dass die IT-Abteilungen unserer Kunden nach Begleitung der beiden ersten Phasen und einem kurzen Migrationscoaching einen Großteil der Migrationsarbeiten, insbesondere bei Clientmigrationen selbständig durchführen. Die Consultants der COMLINE helfen dann wieder, wenn schwierigere Servermigrationen, finale Tests sowie die Abschaltung der Alt-Systeme auf der Agenda der Projektplanes stehen. Ein Beispiel der Umsetzung einer zugegebenen sehr komplexen Migration an 144 Standorten bei der Polizei Rheinland-Pfalz haben wir für Sie unter www.comlineag.de veröffentlicht.
Wer soll das bedienen?
Die Frage ist kurz zu beantworten. Von der IT-Abteilung wird in der Regel erwartet, dass Sie die neuen Technologien beherrscht, die gerade erst eingeführt wurden. Daher wird die Phase Schulung der Administratoren nur aus Gründen der Übersichtlichkeit nach der Umsetzung genannt. Sie beginnt jedoch mit dem ersten Workshop, indem bereits ein erheblicher Wissenstransfer durch die Consultants der COMLINE stattfindet. Dennoch muss eine strukturierte Weiterbildung nicht nur begleitend zu den Projektphasen sondern auch nach der Übername der Systeme durch den Kunden stattfinden. Die COMLINE führt den Wissenstransfer abgestimmt auf die Vorkenntnisse und den Bedarf des Kunden durch, wobei eine entsprechende Berücksichtigung im Projektplan und Budget stattfinden muss. Die Durchführung von Workshops zur Weiterbildung der Administratoren und Entscheidungsträger bildeten auch im Projekt unseres Kunden EDEKA eine wichtige Basis (Nachzulesen in der INFOLINE 2/2005).
Was geschieht nach der Migration?
Das Training im Testlabor sowie den Support während der Migration führt bei unseren Kunden häufig zu der Frage, ob die COMLINE auch nach Projektabschluss noch unterstützende Aufgaben übernehmen kann. Dies führte zum Aufbau zahlreicher Kundensituationen in denen die COMLINE neben dem Training-on-the-Job beim Kunden vor Ort auch eine komplette oder teilweise Übernahme der Betriebsführung übernommen hat. Seit mehreren Jahren betreibt die COMLINE beispielsweise die Serversysteme der ThyssenKrupp Aufzüge GmbH in Neuhausen bei Stuttgart. Die Systeme befinden sich in der Verantwortung der COMLINE und werden durch ein Team von mehreren Mitarbeitern direkt am Produktionsstandort betreut (wir berichteten in der INFOLINE 4/2004).
Keine Fragen mehr!
Dann stellen wir auf den nächsten Seiten kurz Migrationswege vor, die sich auf aktuelle Produkte und Betriebssysteme beziehen und berichten über aktuell anstehende Fragestellungen und Projekte unserer Kunden.

Labels: Active Directory, Exchange Server, INFOLINE
23. August 2006
.::[ Ein Tag mit Microsoft Exchange Server 2007 und dem Office 2007 Ökosystem | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Am Ende dieses Jahres wird ein Feuerwerk neuer Produkte aus dem Hause Microsoft erwartet. Nach dem Release der neuen Server Version, Microsoft Windows Server 2003 R2 folgen nun auch das neue Client-Betriebssystem Microsoft Windows Vista. In Redmond hat man sich aber auch verstärkt Gedanken über eine vereinfachte Bereitstellung von Informationen und eine effizientere Zusammenarbeit gemacht. Als Resultat wird voraussichtlich noch in diesem Jahr der Microsoft Exchange Server 2007 und das neue Microsoft Office System zur Verfügung stehen. Zusammen mit den Windows SharePoint Services wird die Integration komplettiert. Die INFOLINE berichtet, wie zukünftig ein Tag im Leben des Homo Mobilis aussehen kann.
Wir schreiben den 16. Januar 2007. Ich brauche erstmal einen Kaffee. Der soll auch in der Besprechung fließen, die um 9.00 Uhr stattfinden sollte. Diese muss aber verschoben werden und ich mache mich wieder auf die Suche nach freien Zeiten im Kalender der Teilnehmer. Aber heute nicht, denn ich arbeite in einer neuen Infrastruktur mit Microsoft Exchange Server 2007 und Microsoft Office 2007. Daher lasse ich mir einen Besprechungszeitraum vom Server suchen, an dem meine Kollegen Zeit haben. Jetzt brauche ich noch den Besprechungsraum. Hier werden mir alle Räume präsentiert, die frei sind, die Kontrolle führt der Server durch, nicht ich. Also, die jeweils optimalen Vorschläge werden mir von Outlook präsentiert und ein Klick weiter bin ich die Mühe los. Langsam stellt sich die Vermutung ein, dass mein Exchange Server Logik versteht. Dahinter steht aber ein einmalig auf dem Server konfiguriertes Regelwerk für die Ressourcenverwaltung inklusive Regeln für die Behandlung von Konflikten. Das wird die Assistenzen freuen.
Gestartet bin ich heute Morgen übrigens mit einem neuen Office. Skeptisch war ich schon, da die IT mein Outlook-Profil noch nicht eingestellt hatte und ich doch auf einem neuen Server arbeiten sollte. Beim Start von Outlook ergibt sich: Nur der Benutzername und das Kennwort ist erforderlich und alles Weitere geschieht von selbst. Outlook findet mein Postfach, ich kann arbeiten.
Wie auch immer, ich fahre jetzt zum Kunden. Das Telefon steht nicht still und somit habe ich schon die nächste Aufgabe. Die Besprechung muss jetzt noch einmal verschoben werden. Aber wie? Ich bin im Auto unterwegs, habe nur mein Telefon zur Verfügung und ich kann die Assistenzen nicht erreichen. Na, da rufe ich doch mal die Nummer an, die gestern aus der IT gegeben wurde. Es solle sich da der Exchange Server melden, wurde gesagt. Der Exchange Server kann telefonieren? Das muss ich ausprobieren. Und wirklich, es meldet sich die freundliche Stimme des in Exchange integrierten Microsoft Speech Servers, dem ich die Verschiebung des Besprechungstermins anvertraue. Die Nachfrage, ob alle Teilnehmer informiert werden sollen, beantworte ich positiv und bin wieder fein raus. War nicht so viel Arbeit, wie erwartet. Da ich Ihn gerade in der Leitung habe, lasse ich mir noch die eingegangenen Emails vorlesen. Also kann der Exchange Server wohl jetzt auch sprechen.
SPAM-Mails bekomme ich seid der Einführung des neuen Systems nur noch selten. Als Erklärung wurde mir berichtet, dass ein Exchange Server in einem vorgelagerten Netzwerk steht und nun alle Arbeiten übernimmt, um den Emails mit Viren und SPAM-Mails keine Chance lassen.
Am nächsten Tag bin ich mit der Bahn unterwegs und erwische einen Zug ohne Steckdosen. Arbeiten mit dem Laptop ist daher nicht lange möglich. Ich nutze die Zeit um Mails, Faxe und Voicemail zu bearbeiten. Die bekomme ich aufgrund der Unified Messaging Funktionalität von Exchange alle in mein Postfach. Den Zugriff habe ich über mein SmartPhone hergestellt und synchronisiere Kalender, Kontakte und Aufgaben mit dem Server. Der Exchange Server ist hier aber schon wieder der aktivere Part. Über die Direct Push-Funktion von Exchange ActiveSync bekomme ich die Informationen, wenn sie in meinem Postfach eingehen. Ich brauche mich also wieder nicht zu kümmern.
Zuhause angekommen muss ich mich noch einmal mit meinem Laptop ins Internet bewegen. Ich nutze dies, um kurz über Outlook Web Access meine Abwesenheitsassistenten zu konfigurieren. Nun muss der Kunde nicht unbedingt erfahren, dass ich nach Italien fahre. Für die externe Kommunikation wähle ich daher eine andere Formulierung als für die Kollegen. Jetzt nur doch die Dauer der Abwesenheit einstellen und die Abwesenheitsnotiz wird auch nur bis zu diesem Zeitpunkt versendet werden. Die Logik im Hintergrund übernimmt, da bin ich mittlerweile sicher, wieder der Exchange Server.
Labels: Exchange Server, INFOLINE, Windows Phone
.::[ Mobiler Zugriff auf Outlook Informationen | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Die Möglichkeit, jederzeit auf Termine, Kontakte und E-Mails im Unternehmensnetz zugreifen zu können ist für den Information Worker heute Alltag. Der Homo Mobilis fordert aber nun verstärkt auch eine Möglichkeit unterwegs Mails zu senden, Termine zu planen oder Kontakte zu verwalten. Windows Mobile Pocket PCs und SmartPhones lösen im Team mit Exchange Server 2003 diese Aufgabe.
Exchange Server 2003 erlaubt heute einen Zugriff über verschiedenste Technologien:
- Outlook Web Access
- Outlook Anywhere
- Outlook Mobile Access
- Exchange Server ActiveSync
In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Technologien anhand der Implementierungen bei der BLANCO Gruppe und in unserem eigenen Hause vor.
Outlook Web Access
Unternehmen nutzen schon seit einiger Zeit Technologien wie Microsoft Outlook Web Access (OWA), um mobil auf Outlook Daten zugreifen zu können. OWA erlaubt einen Zugriff auf den Exchange Server aus dem Webbrowser heraus. Da es sich jedoch immer um einen Online-Zugriff handelt, kann mit OWA keine Offline-Synchronisation von Daten vorgenommen werden.
Die BLANCO Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von Systemlösungen für Arbeitsplätze in der Haushaltsküche, der Gemeinschaftsverpflegung und in medizinischen Funktionsbereichen, hat diesen Trend frühzeitig erkannt. BLANCO setzt im Vertrieb auf ein bundesweites Netz von Außendienstmitarbeitern. Gemeinsam mit der COMLINE AG hat die BLANCO IT-Abteilung BITS daher in den vergangenen Jahren ihre Infrastruktur erfolgreich auf den Homo Mobilis eingestellt. Zunächst wurden die vorhandenen Windows NT Domänen auf einen unternehmensweiten Verzeichnisdienst auf Basis des Windows Server 2003 Active Directory konsolidiert. Dies erlaubte besonders den Pendlern zwischen BLANCO Standorten eine vereinfachte Benutzeranmeldung. Durch die anschließende Exchange Server 2003 Migration wurden die Hälfte der Exchange Systeme eingespart. Die meisten europäischen Postfächer wurden auf einem zentralen Exchange Server in der Oberderdinger Unternehmenszentrale zentriert. Heute sind lediglich noch in den größeren Standorten in das Gesamtsystem eingebundene Exchange Server vorhanden. OWA wurde bei BLANCO schon in der Version von Exchange Server 5.5 vereinzelt genutzt, mit Office Outlook Web Access 2003 stieg jedoch die Akzeptanz der Anwender. Die sichere Veröffentlichung von OWA erfolgte über einen auf Linux basierenden Apache Server.
Outlook Anywhere
Die Lücke der Offline Synchronisation von Outlook Daten wurde mit Exchange Server 2003 geschlossen. Die in der kommenden Version Outlook Anywhere genannte Technologie (heute "RPC over HTTPS") gibt dem Homo Mobilis die Möglichkeit, Microsoft Outlook 2003 über HTTPS zu synchronisieren. Wie OWA ist Outlook Anywhere auch aus anderen Unternehmensnetzen, also durch fremde Firewalls und Proxyserver hindurch, nutzbar.
Von den etwa 200 System Engineers der COMLINE AG arbeitet ein sehr großer Anteil überwiegend bei Kunden vor Ort. Die Mitarbeiter sind daher vor allem unterwegs auf Outlook Informationen angewiesen. Neben OWA hat die COMLINE AG daher bereits vor zwei Jahren Outlook Anywhere auf Basis von Exchange Server 2003 eingeführt. Zusätzlich zu einem Clustersystem, das die Exchange Datenbanken verwaltet, wurde dazu ein Exchange Frontend-Server aufgebaut. Der Frontend-Server ist dabei für die Bereitstellung von OWA und Outlook Anywhere verantwortlich. Die Sicherheit des Zugangs wird über einen Microsoft Internet Security and Acceleration Server sichergestellt. Die INFOLINE berichtete hier über den Einsatz von Client Zertifikaten in der letzten Ausgabe. Diese Technologie arbeitet für den Anwender verborgen im Hintergrund. Nach einer einmaligen Konfiguration des Outlook Clients arbeitet Outlook 2003 auch über einen Wireless LAN Hotspot im Hotel oder aus einem Kundennetz online wie im eigenen Unternehmensnetz.
Outlook Mobile
Mobile Endgeräte wie PDAs und SmartPhones werden heute immer stärker von den Anwendern nachgefragt. Wird hier keine zentrale Richtlinie für den Einkauf gesetzt, sind die Kosten im Betrieb der Endgeräte nicht tragbar. Während OWA und Outlook Anywhere auf Notebook-Benutzer ausgerichtet sind, geht Exchange Server 2003 heute noch einen Schritt weiter und unterstützt Windows Mobile Endgeräte ohne Zusatzsoftware. Über das bereits vorhandene ActiveSync Protokoll wird eine direkte Synchronisation gegen den Server über Wireless LAN, GPRS oder UMTS durchgeführt. Seit diesem Jahr ist dabei sogar eine Push-Mail-Funktionalität möglich. Hier schickt der Exchange Server als aktiver Part neue E-Mails oder Termine auf das SmartPhone. Das Endgerät verfügt damit immer über den gleichen Datenbestand wie das Outlook Postfach, die mühsame manuelle Übertragung von Kontaktinformationen oder Termin-Erinnerungen entfällt. Selbst eine Löschung der mobilen Daten im Falle eines Diebstahls wird dabei unterstützt, um sensible Unternehmensdaten zu schützen.
Unternehmen wie die BLANCO Gruppe oder die COMLINE AG setzen daher schon heute strategisch beim Einkauf neuer Endgeräte auf das Betriebssystem Windows Mobile 5. In subventionierten Mobilfunkverträgen sind Windows Mobile SmartPhones und Pocket PCs bereits sehr kostengünstig zu erhalten. Da die serverseitige Technologie kostenlos im Server enthalten ist, halten sich die Investitionskosten also im Rahmen. Die Veröffentlichung von Exchange Server ActiveSync kann dabei wie bei BLANCO über Linux-Systeme oder wie bei der COMLINE AG über reine Microsoft Technologie erfolgen. Um in der Übergangszeit auch mit Bestandsgeräten, wie Symbian SmartPhones von SonyEricsson oder Nokia, auf Exchange zugreifen zu können, haben die COMLINE Berater auf dem BLANCO Frontend-Server Outlook Mobile Access (OMA) implementiert. Outlook Mobile Access stellt einen sehr einfachen Zugriff auf den Exchange Server zur Verfügung, der auch mit schmalen Bandbreiten einen performanten Zugriff ermöglicht.
Ausblick in die Zukunft
Mobile Technologien sind auf dem Vormarsch. Microsoft unterstützt den Homo Mobilis in Microsoft Office 2003 und Exchange Server 2003 durch innovative Lösungen. Die Nutzung der reinen Technik wird dabei für den Endanwender immer einfacher. Die Betriebskosten können durch serverseitige Verwaltung und ein hohes Maß an Standardisierung gesenkt werden. Und bald lernt der Exchange Server über Outlook Voice Access sprechen?
Labels: Exchange Server, INFOLINE, Outlook, Windows Phone
.::[ Microsoft Exchange Server 2007 - Sicherer Zugriff auf gewünschte Informationen von überall | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Drei Säulen
Kosten ärgern jedes Unternehmen. Ihre Verringerung ist ein wichtiges Ziel der Unternehmensführung. Eine Möglichkeit zur Reduktion von Kosten ist die Steigerung der Effizienz. Da ein großer Teil der Unternehmenskommunikation über Mail, Telefon und Fax getätigt wird, fallen in diesen Bereichen hohe Kosten an. Dieser Kostenfaktoren können durch den Einsatz von Microsoft Exchange Server 2007 reduziert werden. Die Kostenreduktion basiert auf drei Säulen:
- Integrierte Schutzfunktionen
- Zugriff von überall
- Effizienter Betrieb
Integrierte Schutzfunktionen
Microsoft Exchange Server 2007 wird eine integrierte Anti-Spam und Anti-Virus-Komponente beinhalten. Die Rolle eines vorgelagerten Mailrelays kann somit in Zukunft ebenfalls durch den Exchange Server übernommen. Der Nachfolger des Produktes Antigen, Microsoft Forefront Security for Exchange Server, liegt ebenfalls in der Beta-Version vor und wird diese Anti-Virus- und Anti-Spam-Dienste außerhalb des Unternehmensnetzwerkes (DMZ) übernehmen. Die zeitraubende Sichtung von nicht relevanten Informationen wird hierdurch reduziert und der Schutz vor Viren gesichert.
Innerhalb der Exchange-Organisation und mit dem vorgelagerten Mailrelay werden zukünftig alle Nachrichten verschlüsselt übertragen. Hierbei kann in Abhängigkeit von Unternehmensvorgaben oder gesetzlichen Vorgaben der Mailverkehr eingeschränkt bzw. nach vorgegeben Regeln an Empfänger stattfinden oder unterbunden werden.
Zugriff von überall
Der Zugriff auf die Exchange-Daten wird noch einmal deutlich verbessert. Mobile Benutzer werden in Zukunft mit fast jeder Hardware und von überall auf Unternehmensdaten zugreifen können. Schon heute nutzen 41% der Benutzer im Internet entweder einen Laptop oder ein Smartphone, mit dem Emails übertragen werden. Hier kann die Unterstützung des mobilen Arbeitsplatzes zu einer Steigerung der Effizienz führen, indem der vereinfachte Zugriff auf Unternehmensdaten bei gleichzeitiger Absicherung und Kontrolle des Zugriffes erfolgt.
Der Zugriff auf den Microsoft Exchange Server 2007 erfolgt mithilfe der Synchronisation von Microsoft Outlook über das Internet (Outlook Anywhere - RPC), über einen beliebigen Browser mithilfe von Outlook Web Access (OWA über SSL) oder die Informationen werden direkt auf ein mobiles Endgerät übertragen (Direct Push über HTTPS). Alle Zugriffe werden konsequent abgesichert und Informationen nur über verschlüsselte Kanäle ausgetauscht.
Zukünftig werden Informationen aus weiteren Quellen, wie Fax und Voice im Postfach des Benutzers sichtbar werden. Microsoft Exchange Server 2007 bietet Unified Messaging Unterstützung, wobei alle Filter- Markierungs- und Suchfunktionen von Microsoft Outlook auf diese Informationen anwendbar sind. In Verbindung mit dem Microsoft Speech Server 2004 lässt sich eine Sprachsteuerung des Postfaches durchführen. Das Produkt muss jedoch nicht zusätzlich erworben werden, sondern ist im Microsoft Exchange Server 2007 enthalten. Dadurch können beispielsweise Termine durch einen Anruf beim Exchange Server verschoben und die betroffenen Teilnehmer automatisch vom Exchange Server durch Aktualisieren der Besprechungsanfrage informiert werden.
Effizienter Betrieb
Der Betrieb von Servern als Kostenfaktur führte in den letzten Jahren zu einem Trend der Server-Konsolidierung und Virtualisierung. Der Microsoft Exchange Server 2007 wird ausschließlich auf 64-bit Hardware betrieben werden können. Hierdurch werden deutlich mehr Benutzer auf einem System arbeiten und zusätzlich die neuen Unified Messaging Komponenten nutzen können.
Bereits eine kurzzeitige Unterbrechung beim Zugriff auf das Mailsystem führt in zahlreichen Unternehmen zu heller Aufregung. Die Kosten für eine solche Arbeitsunterbrechung sind in der Regel nicht tragbar, müssen jedoch gegen die Kosten eines Cluster-Systems gerechnet werden. Der Betrieb des Microsoft Exchange Server 2007 wird mit einer Art "Schattendatenbank" möglich sein. Es erfolgt eine Replikation der Daten auf ein lokales Subsystem (Continuous Replication), sodass in vielen Fällen die Anschaffung teurer Speichersysteme entfallen kann. Die Sicherung der Datenbanken und Transaktionsprotokolle können in größeren Abständen und vom "Schattensystem" durchgeführt werden. Entsprechend stellt sich eine Zeit- und Kostenersparnis dar. Microsoft gibt eine Wiederherstellungszeit für eine Exchangedatenbank nach einem Katrostrophenfall von typischerweise 10 Minuten an.
Unternehmen, die einem höheren Service Level (7x24) unterliegen, können weiterhin die Cluster-Dienste des Microsoft Windows Server 2003 Enterprise Edition nutzen. Mit der Einführung des Cluster Continuous Replication des Exchange Servers werden die Vorteile des Continuous Replication genutzt, ohne einen gemeinsamen Zugriff auf ein Speichersystem einführen zu müssen. Die Nutzung teurer cluster-zertifizierter Hardware ist dann bei ähnlicher Ausfallsicherheit nicht mehr notwendig.
Die effiziente Überwachung der Serversysteme übernimmt, wie bei Microsoft üblich, der Microsoft Operations Manager (MOM), für den selbstverständlich entsprechende Management Packs zur Verfügung gestellt werden.
Automatisiertes Patchmangement wird bereits seit längerem für Betriebssysteme zur Verfügung gestellt. Dies wird auch in Zusammenhang mit dem Release des System Center Configuration Managers für die Microsoft Exchange Infrastruktur möglich sein.
Ausblick
Die dargestellten Neuerungen in Microsoft Exchange Server 2007 beziehen sich auf Informationen zur Beta-Version des Produktes. In Redmond behält man sich vor, bis zum Release noch Änderungen durchzuführen. Der Fahrplan ist jedoch eng und man wird mit dem Release zum Ende dieses Jahres rechnen können. Kunden, für die ein Hardwareaustausch ansteht, können diesen dann direkt mit dem Einsatz des neuen Servers verbinden. Da für den Microsoft Exchange Server 2000 der Mainstream-Support bereits abgelaufen ist, ist auch hier Handlungsbedarf gegeben. Auf in eine Welt, in der jetzt auch der Exchange Server sprechen kann!
Labels: Exchange Server, INFOLINE
.::[ Messaging und Collaboration - Die Welt hat sich verändert | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Die Geschichte der E-Mail
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Aufbau eines IP-Netzwerkes wurden ursprünglich aufgrund militärischer Überlegungen vorangetrieben. In den Jahren des "Kaltes Krieges" wurde in Amerika das so genannte ARPANET entwickelt, welches heute als Ursprung des Internet gesehen wird. Eine der ersten Anwendung aus dem ARPANET ermöglichte das Versenden elektronischer Post: Die E-Mail war geboren. Wie häufig in der Geschichte der Menschheit wurden die neuen technischen Möglichkeiten in ganz unverhoffter Art genutzt. Die Initiatoren der ARPANET sahen keine Beweggründe sich näher mit den Möglichkeiten zu Befassen und waren vom Siegeszug der E-Mail überrascht. Letztlich wurde die neue Kommunikationsform von Benutzern angenommen, um private Informationen auszutauschen und das Gesamtvolumen des elektronischen Mailverkehrs überstieg bereits 1971 das Datenvolumen, das über Telnet und FTP abgewickelt wurde.
Warum setzte sich E-Mail durch?
Eine E-Mail-Nachricht kann innerhalb weniger Minuten ihrem Adressaten, gleich wo auf der Welt zugestellt werden. Der Empfänger muss nicht unmittelbar erreichbar sein. Das Schreiben und Beantworten kann also zu einer passenden Zeit geschehen, unabhängig von den unterschiedlichen Zeitzonen auf der Erde. Neben Text kann eine E-Mail auch weitere Daten, wie Grafiken, Tondateien oder Programmdateien enthalten. Die Nachrichten können einfach leicht archiviert oder automatisch bearbeitet (z. B. automatische Beantwortung, Weiterleitung) werden. Damit ergeben sich letztlich auch Änderungen in der Kommunikation, die für viele Unternehmen deutliche Vorteile bringt.
Die Auswirkungen der E-Mail-Kommunikation im Unternehmen
Die Einführung von E-Mail führt häufig zu einer allgemein verbesserte Informationslage der Mitarbeiter auf allen Hierarchiestufen, sodass Kompetenzen in Unternehmen breiter gestreut werden können. Es kann also zeitnah mehr Information an jedem Arbeitsplatz bereitgestellt werden, so dass die Entscheidungen dort getroffen werden können, wo die Probleme anfallen. In der Soziologie wird davon ausgegangen, dass die Möglichkeiten der E-Mail-Kommunikation zu einer verstärkten Teambildung mit flachem Hierarchie-Ansatz geführt haben (Quelle: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 47. Jahrg. 1995). Dies entspricht Unternehmens-Zielen, für deren Erreichung häufig eigene Abteilungen für Personalentwicklung gegründet werden. Bei schwierigen Entscheidungen können mehr Mitarbeiter am Entscheidungsprozess teilnehmen, wobei Argumente und Ideen innerhalb kurzer Zeit ausgetauscht werden können. Die Anzahl zeitaufwendiger und somit teurer Sitzungen kann verringert werden, ohne dass darunter die Qualität leidet. Der so genannte "lange Dienstweg" in einem Unternehmen weicht also zunehmend einer Kommunikation in "Echtzeit".
E-Mail und mehr
Neben E-Mail sind weitere Dienste entwickelt worden, um die Kommunikation schneller und effizienter zu Gestalten. Die Hersteller integrieren heute zunehmend Unified Messaging Dienste wie Instant Messaging, Voicemail oder Fax in ihre Kommunikations-Software. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe der Infoline die Produkte im Bereich "Messaging und Collaboration" von Microsoft, IBM und Novell vor. Mit allen Herstellern verbinden uns fruchtbare Partnerschaften und teilweise gemeinsam durchgeführte Projekte. Zudem gelten Sie im Bereich "Messaging und Collaboration" hinsichtlich ihrer Lösungskompetenz und ihrer Marktreife als tonangebend.
Der Marktanteil dieser Hersteller im Markt für integrierte Kommunikationsprodukte spiegelt diesen Vorsprung wieder und entspricht auch der Verteilung bei unseren Kunden.
Welches Produkt zum Einsatz kommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Unter vielen anderen, sind Aspekte der Integration in die bestehende Infrastruktur oder auch die Kosten für den Wechsel auf ein anderes System zu betrachten. Die COMLINE AG sieht sich hier als unabhängigen Berater, der für den Kunden das jeweils für Ihn geeignete Produkt implementieren kann.
Labels: Exchange Server, INFOLINE
22. November 2004
.::[ Zuweisung des Global Catalogs für Outlook]::.
Alternativ kann man jedoch über folgenden Registry Key den nächsten GC, also in der Regel den DC der Client Site, auch für Outlook verwenden:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Exchange\Exchange Provider]
"Closest GC"=dword:00000001
Über den folgenden Key lässt sich alternativ der zu verwendende GC auch fest vorgeben:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Exchange\Exchange Provider]
"DS Server"="FQDN des GC"
Eine Konfiguration über eine Group Policy scheint von Microsoft nicht vorgesehen zu sein, hier muss man ein eigenes ADM-File für die GPO-Konsole bauen.
Der Schlüssel wirkt sich auf Outlook 2000, 2002 (XP) und 2003 aus.
Weitere Informationen zu den Keys gibt es in der Microsoft Knowledgebase.
Labels: Exchange Server, TechTalk
19. November 2004
.::[ ESM Security Karteikarte]::.
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Exchange\ExAdmin]
"ShowSecurityPage"=dword:00000001
Der Key zieht sofort ohne Neustart des System Managers.
Labels: Exchange Server, TechTalk
14. Mai 2004
.::[ You Had Me At EHLO...]::.
Die Mutter aller Weblogs...! ;-)
Labels: Exchange Server, WebNews, WebZwoNull
27. Januar 2004
.::[ Serverkonsolidierung mit Exchange Server 2003 bei der Unternehmensgruppe Henke-Sass-Wolf | Artikel aus INFOLINE 1/2004]::.
Schon kurz nach Veröffentlichung des finalen Codes haben die Tuttlinger Henke-Sass-Wolf Unternehmensgruppe und andere Kunden mit der COMLINE AG bereits die neue Version des führenden Mailsystems eingeführt. Exchange Server 2003 bietet die Möglichkeit, auch in verteilten WAN-Umgebungen mit einer zentralen Exchange Umgebung zu arbeiten. Dies ermöglichte der HSW Gruppe alle sechs Standorte mit nur einem Exchange Server anzubinden.
Der Kunde Henke-Sass-Wolf
Die Unternehmensgruppe HSW ist ein Verbund von drei mittelständischen Industrieunter-nehmen:
- Henke-Sass, Wolf GmbH in Tuttlingen
- thermohauser E. Busch GmbH in Uhingen
- Nolte und Grzeszik GmbH in Göttingen
Insgesamt beschäftigt die Gruppe etwa 500 Mitarbeiter an den Standorten Tuttlingen, Uhingen und Göttingen sowie den Auslandsstandorten in Polen und den Vereinigten Staaten.
Situation analysieren
Die Unternehmen der HSW Gruppe setzten vor Projektbeginn verschiedene Mailsysteme ein. Neben Lotus Domino wurden noch Mercury Mailserver und POP3-Server betrieben. Die verschiedenen Systeme arbeiteten unabhängig voneinander und kommunizierten über das Internet. Die Auslandsstandorte in den USA und in Polen arbeiteten bis zum Projektbeginn mit Sammelpostfächern lokaler Provider. Die Benutzer hatten auf Geschäftsreisen keinen Zugriff auf Ihre Mails.
Ziele festlegen
Die wichtigsten Ziele des Projekts waren nach anfänglichen Workshops mit der COMLINE AG schnell definiert. "Wir wollen die Kommunikation zwischen unseren Standorten und mit unseren Außendienstmitarbeitern optimieren und besser absichern." formulierte der Projektleiter der HSW Gruppe Bernhard Mattes seinen Hauptwunsch. Schon nach kurzer Zeit stand fest, dass dieses Ziel am besten durch eine Citrix Metaframe Farm erreicht werden konnte. Diese sollte durch eine redundante Firewall-Lösung vor dem unbefugten Zugriff geschützt werden. Die verschiedenen Mailsysteme des Unternehmens sollten durch einen gemeinsamen Mailserver ersetzt werden.
Insbesondere die neuen Funktionen für Mobilbenutzer und der komfortable Outlook Client überzeugten die HSW Gruppe schon sehr früh auf den neuen Exchange Server 2003 zu setzen. "Gerade für Außendienstler bringt Exchange 2003 mit einem völlig neuem Web Access und verbesserter Offline Synchronisation gewaltige Fortschritte." informierte Bernd Ihle, Leiter Microsoft Solutions bei COMLINE den Kunden.
Sicherheit schaffen
Am Standort Tuttlingen wurden zwei Firewall-Appliances auf Basis von Astaro Security Linux installiert. Neben der Firewall-Funktion wurden die Astaros bei HSW auch als zentrale Internet-Proxy-Server eingerichtet. VPN-Verbindungen wurden für die Niederlassungen und für einzelne Benutzer hergestellt. Durch den Einsatz zweier identischer Firewalls wurde die Hochverfügbarkeit dieser Services erreicht. "Das Umschalten von einem Astaro Server auf den anderen geschieht völlig automatisch im Hintergrund." ist Mattes von der neuen Lösung überzeugt.
Standorte anbinden
In Tuttlingen wurde eine Terminalserverumgebung für die Außenwerke und Tochterunter-nehmen aufgebaut. Vier Citrix Metaframe XP Server arbeiten im Load Balancing und stellen den Mitarbeitern neben einigen anderen Applikationen unter anderem Outlook 2002 zur Verfügung. Durch eine Zuweisung der lokalen Home-Laufwerke des jeweiligen Außenwerks wurde es den Mitarbeitern ermöglicht, Daten zwischen der Zentralumgebung und den lokalen Fileservern auszutauschen.
Mailsysteme konsolidieren
In Tuttlingen wurde parallel zum bisherigen Mailsystem Lotus Notes ein Exchange Server 2003 auf Windows Server 2003 implementiert und der Altdatenbestand auf das neue System übernommen. Für den Standort Uhingen wurde die Übernahme der Daten des Mercury Mailservers der Schwesterfirma thermohauser über den Pegasus Client und das Protokoll IMAP4 in den Exchange Server 2003 übernommen. In Kürze sollen auch die Benutzer von Nolte & Grzeszik in Göttingen mit Outlook 2002 unter Citrix arbeiten.

Auch beim Mailsystem wurde auf Sicherheit durch eine entsprechende Konfiguration und den Virenscanner NAI McAfeee GroupShield großen Wert gelegt. "Neben Viren nimmt die Anzahl der Spaßmails immer weiter zu. Dies verursacht ein großes Datenbankwachstum." ist EDV-Leiter Werner Hipp besorgt. "GroupShield wurde daher neben dem Virenschutz auch die Aufgabe der Filterung bestimmter Anhänge zugetragen."
Mobilbenutzer integrieren
Für die beiden Auslandsstandorte in den Vereinigten Staaten und Polen und die Außen-dienstmitarbeiter der HSW Unternehmensgruppe wurde auf dem Exchange Server der Outlook Web Access 2003 (OWA) in verschlüsselter Form eingerichtet. Es handelt sich dabei um eine Abbildung der Funktionalität von Microsoft Outlook 2003 innerhalb des Internet Explorers. "Dank Outlook Web Access 2003 können meine Außendienstler jetzt einfach über das Internet auf ihre Mails und Termine zugreifen. Dies bringt uns entscheidende Vorteile im Wettbewerb." meinte der Vertriebsleiter Thomas Ziesemer begeistert. Alternativ können einzelne Mitarbeiter über einen VPN-Zugang auf das LAN zugreifen und dabei über Outlook hinaus auch die weiteren Citrix Anwendungen nutzen.
Fazit
Durch die Einführung von Exchange Server 2003 und Citrix Metaframe wurde die Mailumgebung der Unternehmensgruppe Henke Sass-Wolf erfolgreich konsolidiert. Das Netzwerk wurde durch eine hochverfügbare Firewall-Lösung abgesichert. "Wir sehen bereits heute eine deutliche Steigerung der Produktivität unserer Mitarbeiter in der Bürokommunikation durch das unternehmensweit einheitliche Mailsystem" sagt Projektleiter Bernhard Mattes. "Bei der Migration haben wir von der langjährigen Erfahrung unseres Partners COMLINE profitiert." In einem nächsten Schritt soll die Kommunikation zwischen Outlook 2003 und Exchange 2003 über die neue Technologie "RPC over HTTPS" evaluiert werden, um den Außendienstmitarbeitern auch eine direkte Synchronisation von Outlook 2003 über das Internet zu ermöglichen.
Labels: Exchange Server, INFOLINE











