30. März 2009
.::[ Bluetooth-Modul am Mac wird nicht gefunden]::.
Mir scheint, mein iMac hat ein Problem mit dem internen Bluetooth-Modul. Nach einem Neustart hatte ich es schon mehrfach, dass Maus und Tastatur nicht erkannt werden. Ein Reset hat da meist geholfen.
Aber heute wollte mein Apfel nicht glauben, dass er eingebautes Bluetooth-Modul hat und forderte mich auf, sicherzustelln, dass ich es richtig angeschlossen habe. Da es sich um ein internes Modul handelt, ein sehr witzige Forderung. In zahlreichen Diskussionsrunden in den Mac-Foren werden ähnliche Probleme beschrieben. Oftmals hat ein Hardware-Austausch geholfen. Zwei Hinweise fand ich besonders witzig: Bei einigen Modellen soll es helfen, das Gerät nach links zu kippen, dann geht alles wieder. Und ein anderes Benutzer war fest davon überzeugt, dass es eine Auswirkung hat, wenn man nach dem Ausschalten einmal den Rechner auch physikalisch komplett vom Strom trennt.
Was soll ich sagen? Letzter Hinweis war erfolgreich. Scheinbar lebt ein kleines Stück Mac auch nach dem Ausschalten weiter. Wie auch immer, ein kurzes Stecker ziehen hat mich echt weitergebracht und mein Bluetooth-Desktop funktioniert wieder. Aber diese Erfahrung lehrt mich, dass ich die Kabeltastatur von Apple weiterhin am Rechner lasse. Man weiß ja nie.
Werde das Problem beobachten und ggf. doch mal den Hardware-Service vom Obsthändler in Anspruch nehmen müssen.
Aber heute wollte mein Apfel nicht glauben, dass er eingebautes Bluetooth-Modul hat und forderte mich auf, sicherzustelln, dass ich es richtig angeschlossen habe. Da es sich um ein internes Modul handelt, ein sehr witzige Forderung. In zahlreichen Diskussionsrunden in den Mac-Foren werden ähnliche Probleme beschrieben. Oftmals hat ein Hardware-Austausch geholfen. Zwei Hinweise fand ich besonders witzig: Bei einigen Modellen soll es helfen, das Gerät nach links zu kippen, dann geht alles wieder. Und ein anderes Benutzer war fest davon überzeugt, dass es eine Auswirkung hat, wenn man nach dem Ausschalten einmal den Rechner auch physikalisch komplett vom Strom trennt.
Was soll ich sagen? Letzter Hinweis war erfolgreich. Scheinbar lebt ein kleines Stück Mac auch nach dem Ausschalten weiter. Wie auch immer, ein kurzes Stecker ziehen hat mich echt weitergebracht und mein Bluetooth-Desktop funktioniert wieder. Aber diese Erfahrung lehrt mich, dass ich die Kabeltastatur von Apple weiterhin am Rechner lasse. Man weiß ja nie.
Werde das Problem beobachten und ggf. doch mal den Hardware-Service vom Obsthändler in Anspruch nehmen müssen.
17. März 2009
.::[ Integrierte Outlook Suche findet Einträge im Kalender nicht]::.
Ich hatte in Outlook ein Problem mit der integrierten Suche. Nutzt man in Outlook die "Instant Search", also eine gleich beim ersten zeichen startende Suche, dann wird in der aktuellen Ansicht des geöffneten Ordners direkt nach Objekten gesucht. Im Kalender schaltet dabei die Ansicht von der Tages/Wochen/Monatsansicht auf eine Listenansicht um. Standardmäßig wird hier die Ansicht "Alle Termine" bzw. "All Appointments" verwendet.
Hat man hier aber eine eigene gefilterte Listenansicht definiert, dann kann es sein, dass diese von Outlook zur Darstellung der Suchergebnisse herangezogen wird. Die Suche erfolgt entsprechend nur noch innerhalb des Filters der Ansicht, alle anderen Elemente werden "unterschlagen". Man erkennt dies nur über den Hinweis "Filter angewandt" bzw. "Filter applied" im Kopf der Suche und in der Statuszeile. Über einen Link in der Ergebnisliste (bei mir in englisch "Try Searching Again in All Calendar Items.") kann man dann die erneute Suche auf alle Kalendereinträge ausweiten.

Ich habe etwas gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass mir hier eine Ansicht böse mitspielt. Nachdem eine komplette Neuerstellung des Windows Search Index keine Lösung gebracht hat und ich das Problem eingrenzen konnte (Problem betrifft nur den Kalender und besteht nur in Outlook selbst), habe ich die entsprechende gefilterte Ansicht als Ursache des Problems identifiziert und einfach gelöscht.
Mir ist nicht bekannt, wie man eine Ansicht für die Standard-Such-Ansicht definieren kann. Im Zweifel muss man also die von Outlook hierfür auserkorenen Ansicht löschen und neu erstellen.
Hat man hier aber eine eigene gefilterte Listenansicht definiert, dann kann es sein, dass diese von Outlook zur Darstellung der Suchergebnisse herangezogen wird. Die Suche erfolgt entsprechend nur noch innerhalb des Filters der Ansicht, alle anderen Elemente werden "unterschlagen". Man erkennt dies nur über den Hinweis "Filter angewandt" bzw. "Filter applied" im Kopf der Suche und in der Statuszeile. Über einen Link in der Ergebnisliste (bei mir in englisch "Try Searching Again in All Calendar Items.") kann man dann die erneute Suche auf alle Kalendereinträge ausweiten.

Ich habe etwas gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass mir hier eine Ansicht böse mitspielt. Nachdem eine komplette Neuerstellung des Windows Search Index keine Lösung gebracht hat und ich das Problem eingrenzen konnte (Problem betrifft nur den Kalender und besteht nur in Outlook selbst), habe ich die entsprechende gefilterte Ansicht als Ursache des Problems identifiziert und einfach gelöscht.
Mir ist nicht bekannt, wie man eine Ansicht für die Standard-Such-Ansicht definieren kann. Im Zweifel muss man also die von Outlook hierfür auserkorenen Ansicht löschen und neu erstellen.
10. März 2009
.::[ Essen in Köln: China-Restaurant Konfuzius]::.
Eins vorweg: Ich bin eigentlich nie ein großer Freund der asiatischen Küche gewesen. Aber seitdem ich in Köln wohne, gehe ich recht regelmässig und gern ins Restaurant Konfuzius am Ebertplatz in der Nähe des Eigelsteintores. Das Konfuzius ist nicht unbedingt das typische europäisierte China-Restaurant sondern bietet eine hervorragende Küche mit traditionellen Zubereitungsarten sowie eine umfangreiche Tee-Karte. Besonders zu empfehlen sind die Hotcooked-Gerichte in noch am Tisch bruzzelnden gusseisernen Pfannen. Vorweg lässt man sich am Besten von Frau Jin und Ihrem Team einen vielfältigen Teller mit "Dim Sim" zusammenstellen. Als Tee empfehle ich den Anti-Aging-Tee, dessen Namen man nicht allzu wörtlich nehmen muss. ;-) In jedem Fall sollte man sich ein wenig Zeit für die umfangreiche Speisekarte nehmen. Das Personal erläutert aber auch gern die Besonderheiten der einzelnen Gerichte.
Restaurant Konfuzius
Thürmchenswall 3
50668 Köln
Telefon 0221/1392937
Telefax 0221/1391648
Restaurant Konfuzius
Thürmchenswall 3
50668 Köln
Telefon 0221/1392937
Telefax 0221/1391648
Labels: Cologne
9. März 2009
.::[ Tastaturbelegung auf dem Mac]::.
Über Tastaturbelegungen und deren Vor- und Nachteilen lässt sich vortrefflich streiten. Letztendlich hat da jeder seine Vorlieben. Ich bin seit über 20 Jahren an das klassische deutsche QWERTZ-Layout mit den Sonderbelegungen unter Windows gewöhnt. Seit einigen Jahren setze ich auf die Variante "Deutsch (IBM)", um bei CAPS-Lock anstelle der über Shift erreichbaren Sonderzeichen weiterhin Punkt, Komma und die Zahlenreihe zu bekommen. Ebenso hat man in all den Jahren natürlich auch viele Sondertasten und Tastenkombinationen lieb gewonnen. In den Blogs thinkin' lisa und erasetotheleft wird eine Möglichkeit beschrieben, Tasten auf dem Mac umzubelegen. Die dort beschriebene DefaultKeyBinding.txt ergänzt die Wiederbelebung von POS1 und ENDE oder der Bildlauftasten für Mac OS. Ich habe diese Grundlage nun bei mir um diverse Einträge ergänzt. Insbesondere fehlte mir das ALTGR+Q auf dem Mac, an das dortige ALT+L zum Erzeugen eines @ werde ich mich nie gewöhnen. Hier meine Ergänzungen zu dem in den Blogs verwendeten Veränderungen:
"$^\UF702" = "moveWordLeftAndModifySelection:"; /* strg+shift+links */
"$^\UF703" = "moveWordRightAndModifySelection:"; /* strg+shift+rechts */
"^\UF702" = "moveWordLeft:"; /* strg+links wird wort nach links */
"^\UF703" = "moveWordRight:"; /* strg+rechts wird wort nach rechts */
"^c" = "copy:"; /* strg+c wird kopieren */
"^v" = "paste:"; /* strg+v wird einfügen */
"^x" = "cut:"; /* strg+x wird ausschneiden */
"^z" = "undo:"; /* strg+z wird rückgängig */
"^s" = "saveDocument:"; /* strg+s wird speichern */
"~q" = ("insertText:", "@"); /* altgr+q wird das @ */
Leider funktionieren nicht alle Tasten in jeder Applikation. Aber das Tastaturlayout hilft sicher immer mal wieder über die eine oder andere Schwierigkeit für neue Mac-Benutzer hinweg. Ebenso werden die Menschen, die sich zwischen beiden Welten bewegen, die eine oder andere Anregung hier oder den anderen beiden Blogs nutzen können.
"$^\UF702" = "moveWordLeftAndModifySelection:"; /* strg+shift+links */
"$^\UF703" = "moveWordRightAndModifySelection:"; /* strg+shift+rechts */
"^\UF702" = "moveWordLeft:"; /* strg+links wird wort nach links */
"^\UF703" = "moveWordRight:"; /* strg+rechts wird wort nach rechts */
"^c" = "copy:"; /* strg+c wird kopieren */
"^v" = "paste:"; /* strg+v wird einfügen */
"^x" = "cut:"; /* strg+x wird ausschneiden */
"^z" = "undo:"; /* strg+z wird rückgängig */
"^s" = "saveDocument:"; /* strg+s wird speichern */
"~q" = ("insertText:", "@"); /* altgr+q wird das @ */
Leider funktionieren nicht alle Tasten in jeder Applikation. Aber das Tastaturlayout hilft sicher immer mal wieder über die eine oder andere Schwierigkeit für neue Mac-Benutzer hinweg. Ebenso werden die Menschen, die sich zwischen beiden Welten bewegen, die eine oder andere Anregung hier oder den anderen beiden Blogs nutzen können.
5. März 2009
.::[ Hauseinstürze in Köln]::.
Hier im Kölner Georgsviertel sind alle nach dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs sehr betroffen. Ich wohne nur wenige hundert Meter von der Unglücksstelle entfernt, immerhin weit genug entfernt von den Problemzonen, in denen Anwohner nun in Angst leben. In der Südstadt und der Altstadt fragen sich die Menschen nicht erst jetzt, ob das eigene Haus, die eigene Wohnung und der eigene kleine Laden noch sicher sind.
Noch ist unklar, ob es Todesopfer gegeben hat, einige Personen werden noch vermisst. Bedenkt man aber die möglichen Worst-Case-Szenarien ist Köln wahrscheinlich noch gut weggekommen. Eine Stunde vorher wäre die Straße voller Schüler des gegenüberliegenden Gymnasiums gewesen, vor gut eine Woche ging der Rosenmontagszug direkt an der heutigen Unglücksstelle vorbei... Die Menschen in den eingestürzten Gebäuden sind buchstäblich in letzter Sekunde gerettet worden. Vom Erkennen der Katastrophe bis zum Einsturz waren es nur drei Minuten.

In der südlichen Altstadt ist das halbe Georgsviertel gesperrt (siehe provisorische Zeichnung oben). Ich wohne in einer der ganz wenigen Straßen, die zumindest vom Rhein her voll zugänglich sind. Viele Straßen wurden für alle ausser Anwohnern abgeriegelt, ein großes Gebiet rund um die Unfallstelle ist komplett geräumt worden. So schützt man die Anwohner vor möglichen Folgerutschen und sichert sich die Anfahrtswege für Einsatzkräfte und schweres Räumgerät. Durch den Abriß weiterer Nebengebäude hinter dem Stadtarchiv will man nun von hinten beginnen, den Schutt abzutragen. Ein Zugang von vorn ist nicht möglich, da hier der U-Bahn-Tunnel instabil geworden ist. Die Hoffnung, Überlebende in den Trümmern zu finden, geht schon jetzt gegen Null.
Größere Kartenansicht
Neben den großen und vielen kleinen menschlichen Schicksalen hat die Stadt Köln wohl den Verlust ihres in Deutschland einmaligen Archivs zu verkraften. Viele Dokumente aus dem ganzen letzten Jahrtausend, insbesondere seit dem Mittelalter, sind verloren. Einiges wird man retten können, doch aufgrund des eingedrungenden Grundwassers und einer Schlechtwettervorhersage ist damit zu rechnen, dass der Ausfall immens sein wird.
Noch ist unklar, ob es Todesopfer gegeben hat, einige Personen werden noch vermisst. Bedenkt man aber die möglichen Worst-Case-Szenarien ist Köln wahrscheinlich noch gut weggekommen. Eine Stunde vorher wäre die Straße voller Schüler des gegenüberliegenden Gymnasiums gewesen, vor gut eine Woche ging der Rosenmontagszug direkt an der heutigen Unglücksstelle vorbei... Die Menschen in den eingestürzten Gebäuden sind buchstäblich in letzter Sekunde gerettet worden. Vom Erkennen der Katastrophe bis zum Einsturz waren es nur drei Minuten.

In der südlichen Altstadt ist das halbe Georgsviertel gesperrt (siehe provisorische Zeichnung oben). Ich wohne in einer der ganz wenigen Straßen, die zumindest vom Rhein her voll zugänglich sind. Viele Straßen wurden für alle ausser Anwohnern abgeriegelt, ein großes Gebiet rund um die Unfallstelle ist komplett geräumt worden. So schützt man die Anwohner vor möglichen Folgerutschen und sichert sich die Anfahrtswege für Einsatzkräfte und schweres Räumgerät. Durch den Abriß weiterer Nebengebäude hinter dem Stadtarchiv will man nun von hinten beginnen, den Schutt abzutragen. Ein Zugang von vorn ist nicht möglich, da hier der U-Bahn-Tunnel instabil geworden ist. Die Hoffnung, Überlebende in den Trümmern zu finden, geht schon jetzt gegen Null.
Größere Kartenansicht
Neben den großen und vielen kleinen menschlichen Schicksalen hat die Stadt Köln wohl den Verlust ihres in Deutschland einmaligen Archivs zu verkraften. Viele Dokumente aus dem ganzen letzten Jahrtausend, insbesondere seit dem Mittelalter, sind verloren. Einiges wird man retten können, doch aufgrund des eingedrungenden Grundwassers und einer Schlechtwettervorhersage ist damit zu rechnen, dass der Ausfall immens sein wird.











