31. Dezember 2006

 
.::[Hörbücher auf dem iPod]::.

An Weihnachten gab es mal wieder neue Hörbücher. Nachdem ich nun mein erstes Sach-Hörbuch mein eigen nenne und das beim Autofahren wohl weniger sinnvoll ist als im Zug, stand ich vor dem Punkt das Hörbuch iPod-tauglich zu machen. Anders als bei Audible oder iTunes gekaufte Hörbücher lassen sich importierte CDs nicht so einfach als Hörbuch auf dem iPod ansprechen. Nach dem Import als AAC (MPEG-4) muss man diese aus der Library löschen, auf die Dateiendung von M4A auf M4B ändern und neu importieren. Alles in allem sehr unpraktisch. Außerdem ist dann jeder Hörbuchtitel eine eigene Datei, was den iPod sehr schnell unübersichtlich werden lässt.

Ich habe mir nun das Programm iAudioBook von Franzis zugelegt. Man sollte hier die Light-Version herunterladen, die den vollen Funktionsumfang hat. Es fehlen lediglich ein paar Hörbücher, die es im Internet aber eh frei verfügbar gibt. Die 12,95 EUR sind dabei wirklich gut investiert.

iAudioBook liest alle Hörbuch-CDs ein, fasst die Titel auch CD-übergreifend zu einem Track zusammen und importiert die Datei in iTunes. Für alle Schritte verwendet die Software im Hintergrund iTunes selbst. Man muss sich beim Import um nichts kümmern, lediglich die CDs muss man noch selber wechseln. ;-)

Der Support von Franzis ist ebenfalls erstaunlich gut und schnell. Ich hatte einen Verbesserungsvorschlag, der innerhalb nur eines Arbeitstages durch ein Update umgesetzt wurde!

Nachteil der Software: Man will gleich alle Hörbücher aus dem CD-Regal importieren, was bei mir schon jetzt zu unkalkulierten Folgekosten geführt hat: Nächste Woche kommt mein neuer iPod 5G mit 80 GB Platz, denn mein iPod Nano 2G ist dann mit 8 GB doch zu klein.

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28. Dezember 2006

 
.::[Unified Communications and Collaboration | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.

Wir entwickeln uns in Richtung einer einheitlichen Geschäftswelt ? zu einem diversifizierten und doch vereinigten weltweiten Markt, in dem Kunden, Partner und Zulieferer über verschiedene Kulturen und Kontinente hinweg zusammenarbeiten. Ein globales Team ist immer aktiv und immer verbunden. Das erfordert neue Tools, damit Mitarbeiter ihre Arbeit und ihr Privatleben organisieren und Prioritäten setzen können. Unternehmerische Tätigkeit wird zunehmend transparenter, und die Gewährleistung von Verantwortlichkeit, Sicherheit und Datenschutz innerhalb und außerhalb des Unternehmens ist in immer höherem Maße notwendig.

Moderne Unternehmen stehen unter einem starken Druck der Mitbewerber, noch schneller und noch präziser zu arbeiten. IT-Abteilungen müssen optimierte Zusammenarbeits- und Kommunikationsdienste erbringen, und das mit weniger Kosten und weniger Ressourcen. Um diesem Druck zu begegnen, müssen Ihre Mitarbeiter in der Lage sein, jederzeit und überall auf die richtigen Daten und die richtigen Kontakte zuzugreifen. Vertraute, unkomplizierte Tools sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Lösungen für die einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit von Microsoft bieten informationsabhängigen Mitarbeitern leistungsfähige Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation, und das auf der Grundlage vertrauter Microsoft Office-Programme. Die IT-Abteilungen erhalten dabei robuste, skalierbare sowie servergestützte Funktionen, mit denen sich die vorhandenen Investitionen in das Windows Server System, den Active Directory-Verzeichnisdienst und die Verwaltungs- und Berichterstellungstools schützen lassen. Darüber hinaus umfassen die Microsoft Lösungen verschiedene Tools für die Integration von Anwendungen für Ihren Geschäftsbereich, mit denen Sie die Daten aus diesen Anwendungen in Dokumente, Aufgaben, Termine und andere wichtige Datentypen einbinden können. Alle diese Funktionen stehen über die vertrauten Windows Server-Verwaltungstools zur Verfügung, was sich äußerst positiv auf die Produktivität der Administratoren auswirkt.

Einstmals getrennte Kommunikationsverfahren werden nunmehr zusammengeführt. Beispielsweise lassen sich Voicemails und Faxnachrichten jetzt über den E-Mail-Posteingang abrufen. Arbeitsschritte und Terminpläne sind nicht länger durch nicht integrierte Kommunikationstools behindert. Mitarbeiter können rasch auf Nachrichten jeglicher Art über nur einen Posteingang und nur einen Satz von Kommunikations- und Zusammenarbeitstools zugreifen. So bleiben sie stets auf dem Laufenden, und ihre Produktivität leidet nicht.

E-Mail, Instant Messaging und Webkonferenzen stehen den Mitarbeitern nunmehr über die Anwendungen und Workflows zur Verfügung, mit denen sie längst arbeiten: in dem Messaging- und Collaboration-Client Microsoft Office Outlook 2007, einem Produktivitätsprogramm wie Microsoft Office Word 2007, einem Teamarbeitsbereich oder einer Geschäftsbereichsanwendung. Daten zur Verfügbarkeit und zum Aufenthaltsort anderer Personen (die Anwesenheitsinformationen) sind immer und überall verfügbar, unabhängig davon, welche Programme oder Geräte diese Mitarbeiter nutzen.

Informationsabhängige Mitarbeiter, Kunden und Partner verwenden in der Regel unterschiedliche Geräte und Einrichtungen für die Kommunikation, beispielsweise Nebenstellenanlagen, Telefonanlagen mit mehreren externen Leitungen, Mobiltelefone, PDAs, unternehmensinterne und öffentliche Instant-Messaging-Systeme sowie Computer innerhalb und außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Diese Vielfalt von Geräten und Kommunikationsarten stellt die IT-Abteilungen vor eine echte Herausforderung, wenn es darum geht, die Zusammenarbeit auf rasche, zuverlässige und obendrein sicherere Weise zu fördern.

Die Technologien von Microsoft zur einheitlichen Kommunikation und Zusammenarbeit vereinen Tools zur Zusammenarbeit und Kommunikation mit vertrauten Microsoft-Geschäftsanwendungen. Die Lösungen bieten eine breite Funktionalitätspalette, beispielsweise Anwesenheitsdaten, E-Mail mit Formatierungen oder Unified Messaging, und das sogar auf mobilen Geräten. Darüber hinaus erhalten Sie leistungsfähige Tools für die Suche, für das Workflowmanagement und für die Erstellung von Teamarbeitsbereichen.

Voice over Paper AG

Durch eine Integration von Microsoft Infrastrukturen mit Voice over IP Lösungen (VoIP) und anderen innovativen Technologien kann die Produktivität im Unternehmen bei gleichzeitiger Kostensenkung gesteigert werden. Mit dem Microsoft Office System 2007 und einem integrierten Ansatz für einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit lassen sich die Anforderungen der modernen Arbeitswelt erfüllen. VoIP-Lösungen können dabei direkt mit den Microsoft Produkten kommunizieren, Gateways von Drittanbietern gewährleisten die reibungslose Kommunikation mit klassischen Telefonanlagen. Eine Analyse der Produktivitätsinfrastruktur in einem Workshop der COMLINE AG stellt hier die Weichen für die Einführung von VoIP und innovativen Microsoft Technologien.

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27. Dezember 2006

 
.::[Microsoft Exchange Server 2007 Migrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.

Über Leben und Arbeiten mit dem neuen Microsoft Exchange Server 2007 haben wir in der INFOLINE 3/2006 eingehend berichtet. Kunden, die über einen Wechsel auf die neue Version nachdenken, stehen also nun vor einer Migration. Die Wege, die eingeschritten werden müssen, sind auch hier abhängig von den Unternehmenszielen und -anforderungen. Denn nicht nur die Einführung einer neuen Version, sondern auch die Trennung oder Zusammenfassung von Exchange-Organisationen unterschiedlicher Unternehmen machen eine Migration notwendig. Wie schon im Artikel über Windows Migrationen sind auch hier verschiedene Szenarien möglich. Exchange 2007 liegt noch nicht in einer finalen Version vor, erste Migrationstest lassen aber bereits Aussagen zumindest für die Beta-Version zu.

Upgrade auf Exchange 2007 in einer bestehenden Exchange-Organisation

Die Aktualisierung der bestehende Exchange Server Version ist in Unternehmen unter anderem mit einem Wechsel der Hardware verbunden. Erhöhtes Mailaufkommen und Größe von verschickten Anlagen zwingen häufig dazu, die Datenkapazität und Performance der Server zu erhöhen. An dieser Stelle muss daher darauf hingewiesen werden, dass Exchange Server 2007 ausschließlich auf 64bit-Hardware betrieben werden kann.

Grundsätzlich kann Exchange 2007 in eine Organisation installiert werden, die Exchange Server 2000 oder Exchange Server 2003 enthält. Dabei wird zunächst das Schema des Active Directory für die neuen Funktionen von Exchange erweitert. Nach Installation des neuen Servers werden die Maildaten der Benutzer und die Öffentlichen Ordner übernommen und die Routing-Topologie angepasst. Aus Sicht des Kunden erfolgen, wie auch bei der Migration in früheren Versionen, nur geringfügige Unterbrechungen der Produktivität. Die Übernahme der Postfachdaten erfolgt zeitgesteuert außerhalb der Produktivzeit und das vom Benutzer eingestellte Outlook-Profil wird nicht verändert. Es handelt sich um eine ?sanfte Migration?. Dies ist die einfachste Variante einer Migration, die jedoch aufgrund wesentlicher Änderungen in der Architektur in Exchange Server 2007 gegenüber früheren Versionen, einer strukturierten Vorgehensweise auf Basis des Phasenmodells (siehe Artikel in diesem Heft) bedarf.

Migration zwischen Exchange-Organisationen

Unternehmen, die miteinander Fusionieren oder Unternehmensteile innerhalb eines Konzerns, die ein- oder ausgegliedert werden, müssen erhebliche Änderungen an ihrer Mail-Infrastruktur vornehmen. Dies kann jedoch auch den Start in eine neue Welt mit Exchange Server 2007 bedeuten. Migrationen zwischen Exchange-Organisationen sind mit einem wesentlich höheren Aufwand verbunden und die Migrationwege hierfür sind komplex.

In einem ersten Schritt wird häufig eine neue Exchange-Organisation aufgebaut, in die die vorhandenen Daten der Benutzer, der Öffentlichen Ordner und ggf. die Verteilerlisten importiert werden müssen. In kleineren Umgebungen kann dieser Prozess ohne die Bereitstellung einer Koexistenzphase mit dem Alt-System durchgeführt werden. Die Datenübernahme muss allerdings in der Regel am Wochenende und in einem Prozessschritt erfolgen. Diese ?harte Migration? kann durchaus in einigen Umgebungen sinnvoll sein und wird durch den Einsatz der COMLINE Migrations-Tools und -Scripte automatisiert.

In sehr großen Exchange-Organisationen muss der Wechsel von Benutzern und Daten zwischen über eine längere Zeit gestreckt werden. Während dieser Koexistenz muss die Kommunikation zwischen bereits migrierten Benutzern und Benutzen im Alt-System reibungslos verlaufen. In früheren Versionen von Exchange Server war dies nur mit erheblichem Aufwand möglich, sodass Produkte von Dritt-Herstellern zum Einsatz kamen. Die Kosten für eine Migration wurden dadurch erheblich gesteigert, sodass viele Kunden einer ?harte Migration? den Vorzug gaben. An dieser Situation und somit am grundsätzlichen Vorgehen beim Aufbau einer Koexistenz zwischen einer Exchange 2003- und einer Exchange 2007 ? Organisation ändern sich nichts.

Zunächst erfolgt bei diesem Migrationsweg eine Synchronisation der Empfängerobjekte, die über das kostenlos von Microsoft bereitgestellte Identity Integration Feature Pack erfolgen kann. Theoretisch können bereits im Anschluss direkt alle Mailboxen in die neue Organisation verschoben werden und somit die Migrationsphase erheblich abgekürzt werden. Wird eine längere Zeit der Koexistenz benötigt, müssen allerdings noch Exchange Server 2000 oder Exchange Server 2003 in der neuen Organisation installiert werden. Nach Erstellung entsprechender Connectoren übernehmen sie das Mailrouting zwischen den Systemen. Für die Synchronisation der Frei/Gebucht Zeiten im Kalender und die Übernahme der Öffentlichen Ordner Daten wird das InterOrg Replication Tool aus Exchange Server 2003 eingesetzt.

Der Migrationsschritt in eine neue Exchange-Organisation ist immer mit der Erstellung eines neuen Outlook-Profils verbunden. Der Benutzer sieht demnach nach der Übernahme seiner Daten unter Umständen andere Outlook-Einstellung. Aber auch das neue Profil muss zunächst erstellt werden. Das neue Outlook 2007 kann diese Aufgabe für jeden Benutzer selbständig übernehmen. Nach Eingabe des Benutzernamens und der Mailadresse durch den Benutzer sucht Outlook im Active Directory nach dem zugeordneten Server und erstellt selbständig das Profil. Die aufwendige Erstellung und Verteilung eines Outlook-Standardprofils entfällt hiermit.

Fazit

Migrationswege für Mailsysteme müssen auf die Situation im Unternehmen angepasst werden. Die Komplexität aber auch die Bedeutung einer reibungslosen Migration von Mailsystemen steigt mit der Größe der Organisation. Ohne strukturiertes Vorgehen auf Basis des Phasenmodells sind Migrationen in der Regel nicht erfolgreich durchzuführen. Aus dieser Erfahrung hat die COMLINE einen Standardworkshop für die Planung einer Exchange-Migration entwickelt. Er dient als Basis für den gemeinsamen Erfolg.

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.::[Windows Active Directory Domänenmigrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.

Es gibt viele gute Gründe eine neue Version des Windows Betriebssystems einzuführen. In der Regel kann der Softwareriese aus Redmond in den alle fünf Jahre neu erscheinenden Versionen Technologiesprünge implementieren, die den Kundenanforderungen an Produktivität und Sicherheit entsprechen. Daher ist es ratsam, diese Technologien auch einzusetzen. Wer zu lange mit veralterten Systemen arbeitet, verliert auch schließlich den Support und hat somit zumindest ein Sicherheitsproblem. Aber auch andere Aspekte wie ?Mergers & Acquisitions? machen eine Migration notwendig, wenngleich hier ganz andere Unternehmensziele eine Rolle spielen und somit auch andere Vorgehensweisen notwendig sind. Einen kleinen Überblick in Form von drei Szenarien gibt der folgende Artikel.

Einführung eines neuen Betriebssystems

Wenn der Support für die Server-Hardware in einem Unternehmen abläuft, wir häufig auch über den Einsatz eines neuen Betriebssystems nachgedacht. Im Bereich der Anwendungsserver wird dann lediglich die Plattform für die Anwendung modernisiert. Spätestens wenn es aber um die Modernisierung der Domänencontroller geht, die den Verzeichnisdienst von Microsoft, das Active Directory, bereitstellen, steht der eigentliche Umbau der Infrastruktur an. Aus der Perspektive des Kunden sollte die Änderung, die nun an seiner Domänenumgebung geringfügig sein. In diesem Falle sind sie es auch, da ein Upgrade der bestehenden Domänenstruktur leicht möglich ist. In der Regel empfiehlt die COMLINE die Installation eines weiteren Domänencontrollers der neuen Betriebssystemversion in die bestehende Domänenstruktur. Dieses Verfahren kann als ?Upgrade? bezeichnet werden, wobei allerdings aus Sicherheitsgründen keine direkte Aktualisierung eines bestehenden Domänencontrollers stattfindet. Da hier insbesondere die notwendigen Änderungen am Schema, als auch Kompatibilitätsaspekte zu beachten sind, kommt das Phasenmodell (siehe Artikel in diesem Heft) der COMLINE wenn auch in vereinfachter Form zum Einsatz.

Mergers & Acquisitions

Unternehmenskäufe und ?verkäufe aber auch Zusammenschlüsse von Unternehmen sind sehr häufig und führen in der Regel zu einer großen Arbeitsbelastung in der IT-Abteilung. Das ist rasch einzusehen, ist doch eine solche Änderung im Unternehmen entweder mit einer vollständigen Ausgliederung aller IT-Systeme aus einem Unternehmen oder mit einer Zusammenführung aller IT-Systeme zweier Unternehmen verbunden. Somit ergibt sich ein wesentlich komplexeres Szenario als bei einem Upgrade. In einem ersten Schritt muss das Zielsystem neu geplant und aufgebaut werden. In der Regel wird es sich um eine oder mehrere Active Directory Domänen handeln, die jedoch unter Umständen auf einer aktuelleren Betriebssystemversion und somit auf einem anderen Schema basieren als das Quellsystem. In einem weiteren Schritt muss eine Koexistenz etabliert werden, sodass Zugriffe auf Ressourcen der Quellumgebung für eine Übergangszeit gewährleistet ist. Im Anschluss daran erfolgt die Übernahme der Ressourcen (Server, Daten, Benutzer- und Gruppenkonten, etc.), die benötigt werden. Die Übernahme der Server, Daten und Clientmaschinen in eine neue Domänenstruktur sollte dabei mit einem sehr geringen Produktionsausfall verbunden sein. Ein solches Verfahren wird häufig auch als ?Interforest Migration? bezeichnet und ist mit deutlich höheren Aufwänden als ein Upgrade verbunden.

Microsoft hat für die Migration eine neue Version des Active Directory Migration Tools (ADMT 3) bereitgestellt, welches auch für Migrationen mit mehreren tausend Benutzern eingesetzt werden kann. Darüber hinaus benutzt die COMLINE in solchen Migrationsprojekten eine Fülle von Tools, zum Beispiel Unterstützung bei der Fileservermigration leisten. Mit einer hinreichenden Planung unter Berücksichtigung des COMLINE Phasenmodells kommt es beispielsweise bei der Clientmigration zu keinem Produktionsausfall.

Restrukturierung

Unter Restrukturierung versteht man in diesem Fall Änderungen an der bestehenden Domänenstruktur, die zur Auflösung von Domänen oder Verschiebung von Objekten zwischen Domänen führen. Anlass für eine Restrukturierung besteht, wenn die aktuelle Domänenstruktur nicht oder nicht mehr den Unternehmenserfordernissen entspricht. In der Vergangenheit wurden häufig zu viele Domänen innerhalb einer Struktur erstellt, da man versuchte den Aufbau des Unternehmens im Active Directory darzustellen. Dies führte zur ineffektiven Administration und Problemen bei der Konsolidierung von Systemen und Prozessen in der Unternehmens-IT. Das Active Directory bietet aber hinreichende Werkzeuge, um unabhängige Unternehmensteile dennoch zentral zu Administrieren. Die Anzahl der Domänen kann demnach reduziert werden, wobei die Verfahren und Tools, für eine Restrukturierung denen im vorangegangenen Abschnitt entsprechen. Die Migration von Objekten (Benutzer, Gruppen, Computer) und der Ressourcen erfolgt bei einer Restrukturierung innerhalb einer gegebene Domänenstruktur und wird daher als ?Intraforest Migration? bezeichnet.

Fazit

Für eine Fülle von Business Szenarien gibt es Lösungen, um die bestehenden Infrastrukturen basierend auf Microsoft Active Directory anzupassen oder zu verändern. Im Vordergrund sollten dabei immer die Ziele des Unternehmens stehen. Dabei ist gemeinsam mit dem Kunden zu ermitteln, welche Zielstrukturen aufgebaut werden müssen und welche Wege rasch und effizient eine Migration ermöglichen. Die COMLINE hat hierfür einen Standardworkshop für die Migration von Microsoft Domänenstrukturen und des Active Directory entwickelt, in dem diese und weitere Fragen beantwortet werden.

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.::[Das COMLINE Phasenmodell für Microsoft Migrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006]::.

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte der Microsoft Betriebssysteme verdeutlicht die enge zeitliche Abfolge, in der Unternehmen einen Versionswechsel bei Microsoft Betriebssystemen unterlaufen haben. Im Fachjargon werden solche Wechsel als ?Migration? oder ?Upgrade? bezeichnet. Hinter diesen harmlosen Begrifflichkeiten verbirgt sich allerdings ein erheblicher Eingriff in die Infrastruktur des Kunden. Bei derartigen Projekten kommen einerseits zum Teil völlig neue Technologien zum Einsatz, andererseits gehört das Wissen um die Vorgehensweise nicht zum täglichen Handwerkszeug der IT-Abteilung. Bedenken und Ängste der Kunden sind somit vorprogrammiert. Die COMLINE AG hat jedoch ein seit Jahren bewährtes Vorgehensmodell entwickelt entlang dessen Migrationsprojekte mit höchstem Niveau durchgeführt werden. Das COMLINE Phasenmodell.

Das COMLINE Phasenmodell

Ziel des Modells ist es, entlang eines definierten Vorgehensmodells eine Migration hinsichtlich des Designs, der Planung und der Durchführung zum Erfolg zu verhelfen. Der Kunde erhält dabei einen Überblick über den Ablauf der Migration, die jeweiligen Aufgabenpakte und den Einfluss der Migration auf seine Produktivumgebung. Es werden zunächst fünf Phasen unterschieden:

- Vorprojektierung

- Umsetzungsplanung

- Umsetzung

- Schulung der Administratoren

- Testbetrieb und Übergang zur Betriebsführung

Wo stehe ich? Wo möchte ich stehen?

Zwei wesentliche Fragen in einem Projekt, in dem unter Umständen jeder einzelne Client ?angefasst? sprich migriert werden muss. Die Vorprojektierung liefert hier die ersten Antworten, indem die bestehende Infrastruktur des Kunden erfasst und analysiert wird. In den anschließenden Workshops werden gemeinsam mit dem Kunden die Rahmenparameter für das Projekt festgelegt. Hierzu gehören immer das Design der Zielumgebung und die Festlegung des Migrationsweges aber auch die Definition, welche Möglichkeiten der neuen Technologien wirksam eingesetzt werden können. Die Vorprojektierung mündet in eine schriftliche Zusammenfassung, die in Form einer ?road-map? die wesentlichen Parameter der neuen Umgebung und die zur Migration notwendigen Schritte enthält. Ein Beispiel für eine Vorprojektierungsphase mit intensiven Workshops befindet sich in der Success Story ?IT-Fitness bei Europas größtem Möbelunternehmen? weiter hinten in dieser Ausgabe der INFOLINE.

Wie komme ich dorthin?

Diese Frage sollte nicht nur beantwortet sondern die vielschichtigen Antworten, die sich ergeben müssen dokumentiert werden. Neben der Festlegung von Projekt-Meilensteinen und der Definition der Rahmenbedingungen (Festlegung des Service Levels, Berücksichtigung der internen Personalressourcen, uvm.) erstellt die COMLINE daher ein Konzept für die Migration. Die Inhalte ergeben sich aus der in der Vorprojektierung ermittelten Zieldefinition. Das Design des Active Directory, Infrastruktur und Funktionsdesign, Applikation-Integration-Design und Migrationsdesign sind somit integraler Bestandteil des Konzeptes, ebenso wie die Planung von Fall-Back-Strategien. Gleichzeitig erhält der Kunde eine Dokumentation seiner Zielstruktur, die sowohl als Referenz im laufenden Betrieb als auch als Basis des Changemanagement dienen kann. Umsetzungsplanung bedeutet auch, das geplante Design und den Migrationsweg im Labor zu testen und die entsprechenden Ergebnisse als Rückkopplung in die Konzepte einzuarbeiten. Je nach Komplexität der Aufgabe wird der Umsetzung der Lösung ein Pilot vorangehen müssen. Ein besonders schönes Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzungsplanung bei unserem Kunden Webasto finden Sie in der Rubrik Referenzen auf unserer Homepage.

Wer macht Was bis Wann?

Immer wieder eine problematische Frage? Nein, denn für den erfahrenen Dienstleister sind die Struktur und der Ablauf eines Projektes keine Überraschung. Natürlich müssen diese Fragen beantwortet werden, aber in der Regel lassen sich die Aufgabenpakete während der Umsetzung transparent auf die Projektpartner verteilen. Die Entscheidung welche Pakete durch die COMLINE durchgeführt werden, müssen vom Kunden getroffen werden. Dabei zeigt sich jedoch in der Regel, dass die IT-Abteilungen unserer Kunden nach Begleitung der beiden ersten Phasen und einem kurzen Migrationscoaching einen Großteil der Migrationsarbeiten, insbesondere bei Clientmigrationen selbständig durchführen. Die Consultants der COMLINE helfen dann wieder, wenn schwierigere Servermigrationen, finale Tests sowie die Abschaltung der Alt-Systeme auf der Agenda der Projektplanes stehen. Ein Beispiel der Umsetzung einer zugegebenen sehr komplexen Migration an 144 Standorten bei der Polizei Rheinland-Pfalz haben wir für Sie unter www.comlineag.de veröffentlicht.

Wer soll das bedienen?

Die Frage ist kurz zu beantworten. Von der IT-Abteilung wird in der Regel erwartet, dass Sie die neuen Technologien beherrscht, die gerade erst eingeführt wurden. Daher wird die Phase Schulung der Administratoren nur aus Gründen der Übersichtlichkeit nach der Umsetzung genannt. Sie beginnt jedoch mit dem ersten Workshop, indem bereits ein erheblicher Wissenstransfer durch die Consultants der COMLINE stattfindet. Dennoch muss eine strukturierte Weiterbildung nicht nur begleitend zu den Projektphasen sondern auch nach der Übername der Systeme durch den Kunden stattfinden. Die COMLINE führt den Wissenstransfer abgestimmt auf die Vorkenntnisse und den Bedarf des Kunden durch, wobei eine entsprechende Berücksichtigung im Projektplan und Budget stattfinden muss. Die Durchführung von Workshops zur Weiterbildung der Administratoren und Entscheidungsträger bildeten auch im Projekt unseres Kunden EDEKA eine wichtige Basis (Nachzulesen in der INFOLINE 2/2005).

Was geschieht nach der Migration?

Das Training im Testlabor sowie den Support während der Migration führt bei unseren Kunden häufig zu der Frage, ob die COMLINE auch nach Projektabschluss noch unterstützende Aufgaben übernehmen kann. Dies führte zum Aufbau zahlreicher Kundensituationen in denen die COMLINE neben dem Training-on-the-Job beim Kunden vor Ort auch eine komplette oder teilweise Übernahme der Betriebsführung übernommen hat. Seit mehreren Jahren betreibt die COMLINE beispielsweise die Serversysteme der ThyssenKrupp Aufzüge GmbH in Neuhausen bei Stuttgart. Die Systeme befinden sich in der Verantwortung der COMLINE und werden durch ein Team von mehreren Mitarbeitern direkt am Produktionsstandort betreut (wir berichteten in der INFOLINE 4/2004).

Keine Fragen mehr!

Dann stellen wir auf den nächsten Seiten kurz Migrationswege vor, die sich auf aktuelle Produkte und Betriebssysteme beziehen und berichten über aktuell anstehende Fragestellungen und Projekte unserer Kunden.

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