16. November 2009

 
.::[Artikel in der IT-MITTELSTAND 11/2009: Mandantenfähige Infrastrukturen mit der ptecs GmbH]::.
Unter dem Kostendruck des Marktes stehen viele Unternehmen auch in der IT-Infrastruktur vor der klassischen Frage: Make or Buy?

Der interne IT-Betrieb muss sich dem Wettbewerb durch Hersteller und Provider stellen. Zusätzlich konsolidieren viele Kunden Ihre Systeme und erzielen Skalierungseffekte durch eine engere Bindung von Konzernunternehmen und Auslandsgesellschaften an die zentrale IT. Auf diesen Trend hat die ptecs GmbH schon früh reagiert und ihre Beratungskompetenz in Konsolidierungsprojekten und mandantenfähigen Infrastrukturlösungen ausgebaut.

Was zeichnet eine mandantenfähige Infrastruktur aus?

In ERP-Systemen ist Mandantenfähigkeit längst Normalität. In der Infrastruktur ist dies jedoch noch kein gängiger Standard. Eine mandantenfähige IT-Infrastruktur erlaubt eine Partitionierung der Systeme auf verschiedenen Ebenen. In einer mandantenfähigen IT-Infrastruktur müssen insbesondere folgende Punkte beachtet werden:

- Verhinderung des Querzugriffs zwischen Netzwerken
- Erstellung von expliziten Administrationsbereichen im Verzeichnisdienst
- Bereitstellung von dedizierten Speicherbereichen in den Fileservices
- Administration der Infrastruktur über Self-Service-Portale
- Bereitstellung von individuellen Desktopsystemen
- Abbildung von getrennten Webportalen als eigenständige Intranets
- Individuelle, abgetrennte Systeme zur Zusammenarbeit (Mail, UM)
- Definition von mehreren Adressbüchern im Mailsystem
- Ermittlung der genutzten Ressourcen für die Kostenverrechnung

In welcher Ausprägung die modular aufgebauten Komponenten zum Einsatz kommen, hängt von der konkreten Kundensituation ab. In konzerninternen Infrastrukturen werden darüber hinaus oftmals nur einige Komponenten für einzelne Tochterfirmen abgegrenzt. Andere Systeme werden für das Gesamtunternehmen implementiert (zum Beispiel Mail).

Unterstützung von internen und externen IT-Providern beim Aufbau von mandantenfähigen Infrastrukturen durch die ptecs GmbH - (c) by chrischmi.de

Wann benötigen Sie eine mandantenfähige Infrastruktur?

Eine von verschiedenen Unternehmen genutzte Infrastruktur wird in vielfältigen Situationen benötigt. In unserem Beispielszenario verfügen Ihre europäischen Vertriebstöchter über eigenständige IT-Inseln. Die IT-Verantwortung vor Ort liegt in der Hand von verschiedenen lokalen Dienstleistern. Im Rahmen der Einführung eines konzernweiten ERP-Systems soll auch die Infrastruktur auf eine einheitliche Plattform gebracht werden. Hierzu wird Ihr Active Directory um einzeln abgesicherte Verwaltungsbereiche erweitert. Für jedes Tochterunternehmen wird automatisiert ein eigenes Exchange- Adressbuch erstellt, in dem genau die Mitarbeiter gelistet werden, die in den Auslandsstandorten sichtbar sein sollen. Die Tochterunternehmen bewahren ihre Eigenständigkeit durch die Einführung eines Self-Service-Portals. Ein Zugriff auf zentrale Fileservices wird durch entsprechende Berechtigungen und die Anpassung Ihrer Firewall- Konfiguration gezielt gesteuert.

In welchen Bereichen kann Sie die ptecs GmbH unterstützen?

Die ptecs GmbH unterstützt sowohl Provider als auch Anwenderunternehmen bei den anstehenden Herausforderungen:

- ptecs kalkuliert die Kosten für Ihre zu erbingenden IT-Services und hilft bei der Auswahl eines für Sie geeigneten Providers.
- ptecs übernimmt die Transformation Ihrer Infrastruktur in eine gehostete Infrastruktur und stellt ein Koexistenzszenario her.
- ptecs unterstützt Ihr Unternehmen als zertifizierter Microsoft Online Services Advisor in der Migration auf die Cloud-Services von Microsoft.
- ptecs versetzt Ihre zentrale IT in die Lage, als konzerninterner IT-Provider auch bisher nicht zentral versorgte Insellösungen zu integrieren.
- ptecs baut für Ihre IT oder Ihren Provider eine mandantenfähige Hosting-Infrastruktur auf und kümmert sich auch um die Schnittstellen zu den vorhandenen Abrechnungssystemen.
- ptecs entwickelt eigene Softwarelösungen, um Ihre Microsoft Infrastrukturen mandantenfähig zu machen.

Referenzprojekt: Hosting-Infrastruktur bei der active logistics Gruppe

Die active logistics GmbH in Herdecke ist Europas führendes Dienstleistungsunternehmen und Systemhaus für die Logistikbranche. Michael Otto, Bereichsleiter strategische IT Planung bei active logistics, stand vor einer doppelten Herausforderung: "Zum Einen wollten wir die Infrastrukturen aller Tochterunternehmen vereinheitlichen und zentralisieren. Zudem forderten immer mehr Kunden von uns, dass wir die Gesamtverantwortung für den Betrieb unserer Softwarelösungen vom Managed Desktop bis zum Host übernehmen. Unsere Lösungen bieten große Vorteile, insbesondere da die gesamte IT-Landschaft von uns betrieben werden kann."

Die ptecs GmbH hat im active logistics Rechenzentrum im hessischen Niederaula eine mandantenfähige IT-Infrastruktur für die Kunden der active logistics implementiert. Während active logistics in den ERP-Systemen auf den unterschiedlichsten Plattformen schon seit jeher eine Mandantenfähigkeit liefert, war dies in der Windows-Welt vor dem Projekt nicht möglich. Die Administration der neuen IT-Plattform wurde im Zuge des Projekts weitgehend zentralisiert und durch ptecs automatisiert. "Wir bieten unseren Kunden und Tochterunternehmen nun zusätzliche Dienstleistungen und das bei einem durch die Zentralisierung sogar verringerten Personalaufwand." so Michael Otto. Die einzelnen Unternehmen wurden von ptecs als Mandanten abgebildet. Jeder Mandant verfügt über dedizierte Exchange Adressbücher und Dateiablagebereiche. Es werden je nach Anforderung unterschiedlichste Citrix Desktops inkl. MS Office und Sonderlösungen bereitgestellt, mit denen der Zugriff auf die Serversysteme und den IBM Host ermöglicht wird. Durch die ptecs-Lösung "Sender Based Routing for Exchange Server" (ptecs ExSBR) wird es ermöglicht, die E-Mails je nach Kunde über unterschiedliche Provider ins Internet zu routen.

Software-Lösungen der ptecs GmbH zur Unterstützung von mandantenfähigen Infrastrukturen

Die heutigen Microsoft Applikationen können durch eine entsprechende Anpassung weitestgehend mandantenfähig konfiguriert werden. Die ptecs GmbH hat ergänzende Lösungen entwickelt, um dies zu optimieren. So ermöglicht ptecs mit der Lösung ExSBR durch ein individuelles Mail-Routing den Betrieb von verschiedenen Firmen oder Unternehmensteilen innerhalb einer gemeinsamen Exchange- Infrastruktur. Durch individuelle Portallösungen kann optional die Identitätsverwaltung durch den Mandanten selbst übernommen werden oder auf die Abteilungsebene delegiert werden. Die Lösungen der ptecs GmbH senken bereits bei Kunden jeder Größenordnung in Europa und Amerika die Kosten in der Implementierung und im Betrieb mandantenfähiger Infrastrukturen.

Über die ptecs GmbH

Die ptecs GmbH plant und implementiert seit über zehn Jahren Systeme im Microsoft Mittelstands- und Großkundenumfeld. Lösungen für einen effizienten Betrieb von Windows Client Infrastrukturen von Microsoft, Citrix, enteo und anderen Partnern sind der Ursprung des Unternehmens. Heute führt das Unternehmen Migrationsprojekte auf die Microsoft Plattform durch und ist der Spezialist für den Aufbau von Microsoft Rechenzentren. Lösungen im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit vervollständigen das Portfolio.

Im Geschäftsbereich Business Productivity Solutions hat ptecs drei Themenfelder konzentriert:

- Information Worker Solutions (Exchange Server, SharePoint, Office Servers, Office System, ptecs Office-Solutions)
- Enterprise Infrastructure Solutions (Windows Server, Active Directory, System Center, Forefront, ptecs Infrastructure-Solutions)
- Hosting Infrastructure Solutions (Mandantenfähige Infrastrukturen, IT-Provider, ptecs Hosting-Solutions)

In weiteren Bereichen übernehmen wir die Bereitstellung von IT-Endgeräten und Applikationen am Arbeitsplatz wie auch im Rechenzentrum. Hier werden Microsoft Produkte wie Windows 7 und System Center sowie die aktuellen Virtualisierungstechnologien von Microsoft, Citrix und VMware adressiert.

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14. November 2009

 
.::[Samsung Omnia Pro B7610: Ein Tutorial]::.
Seit zwei Wochen habe ich ein neues Windows Mobile Handy. zum Samsung Omnia Pro wurde im Netz schon viel geschrieben, daher werde ich an dieser Stelle keinen vollständigen Test oder Review schreiben, sondern die Dinge sammeln, die mir aufgefallen sind. Der Artikel richtet sich somit eher an andere Omnia Pro Besitzer als an Interessenten. Mein primäres Ziel ist eine Art Doku für den nächsten Hard Reset. ;-) Dieses Tutorial wird laufend erweitert.

Samsung und Vodafone bewerben das Handy als updatefähig auf Windows Mobile 6.5. Es gibt im Netz auch schon Testberichte mit Fotos und Videos, in denen Vorab-Geräte mit Windows Phone 6.5 getestet wurden. Aber es wird aktuell Windows Mobile 6.1 aufgeliefert, ein Update ist nicht verfügbar. Weder Vodafone noch Samsung können eine Aussage treffen, wann 6.5 kommt. Einige Mail-Antworten hören sich so an, als sei man sich nicht sicher, ob es denn kommt. Hier kann ich nur ein regelmässiges Nachfragen bei beiden Unternehmen raten. Vodafone und Samsung freuen sich sicher über Post.

Das Omnia Pro kommt mit einem extremen Customizing und ein bisschen Vodafone Branding. Wer Windows Mobile kennt, wird es kaum wiederfinden, weil Samsung eine eigene Oberfläche drüber gesetzt hat. Die muss man erstmal anpassen. Grundsätzlich gibt es zwei Modi: Den Work und den Life Modus. Der Unterschied ist eine andere Oberfläche, allerdings lassen sich beide Varianten komplett umbauen. Ich nutze das Umschalten nicht, schließlich schalte ich auch im Real Life ;-) nicht hart zwischen Arbeit und Privat. Wenn man das Handy auch als MP3-Player und Videobetrachter einsetzen will, OK, dann mag es sinnvoll sein, in den Life-Modus rüberzuschalten. Für mich würde es erst dann zum einsatz kommen, wenn ich auch meine private SIM-Karte parallel einbauen könnte...

Den Heute-Bildschirm habe ich mit Samsung Today konfiguriert. Dieses Today-Plugin will exklusiv den ganzen Heute-Bildschirm für sich haben und kann die wesentlichen Dinge wie Termine etc anzeigen. Es passt zum Design des Handys und ist soweit funktional, aber sicher kein Muss.

Das Startmenu ersetzt Samsung durch ein Finger-kompatibles Fullscreen-Menu. Standardmässig werden hier vier Bildschirmseiten mit Programmen angeboten, alles andere findet man unter "Andere". Ich habe hier erstmal alles (!) auf "Andere" verschoben und dann mit ein wenig Plan und Konzept folgende Anwendungen wieder ins Hauptmenu aufgenommen:

Seite 1:

- Telefon
- Telefonbuch
- Anrufliste
- SMS-MMS
- E-Mail
- ActiveSync
- Internet Explorer
- Opera Browser
- Google Maps
- Internet Freigabe
- Uhr
- Touch-Kalender

Seite 2:

- Kamera
- Fotoalbum
- Eigene Dateien
- FM-Radio
- Rechner
- Messenger
- Würfel ;-)
- RSS Reader
- Smart Search

Auf Seite 2 bleibt damit noch Platz für drei eigene Anwendungen. Alle weiteren Anwendungen sind bei mir entsprechend unter "Andere" zu finden. Während sich "Andere" alphabetisch sortiert, hat im Hauptmenu jede Applikation ihren festen Platz.

Das Samsung TouchWiz UI gefällt mir recht gut, allerdings finde ich in den Einstellungen nichts wieder. Daher habe ich unter Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Samsung TouchWiz UI das UI ausgeschaltet. Häh? Ja, das kann man machen. Einzige mir bekannte Konsequenz ist, dass dann der Start-Button oben wieder das normale Windows Mobile Menu zeigt und auch andere Dinge aus dem klassischen Windows Mobile, wie dessen Einstellungsmenu, wieder zugänglich werden. Das TouchWiz Menu erreicht man weiterhin übr die Hardware-Taste zwischen Annehmen und Auflegen, weitere Einschränkungen habe ich nicht entdeckt.

Das Handy mag dem Privatanwender Kosten sparen, dazu wählt es gern die Vodafone Live! Verbindung. Für einen Inhaber einer "echten" Internet-Flatrate ist das aber nervig, denn so wechselt das System ständig zwischen dem Internet-Zugang über web.vodafone.de und dem Live-Zugang über wap.vodafone.de. Leider kann man das nicht global ausschalten. Aber für viele Anwendungen gibt es Registry-Keys oder Menupunkte zum Ändern:

- Für Google Maps einfach HKLM > Software > Google > GoogleMaps > Preferred Network und HKLM > Software > Google > GoogleMaps > Supports_Extended_WiFi von 1 auf 0 setzen.
- In Pocket Outlook (E-Mail) kann man für POP3- und IMAP4-Konten in den Erweiterten Servereinstellungen das Netzwerk  auf "My Internet" umstellen. Den Link dorthin der Kontenkonfiguration sieht man oft nicht, weil die Bildschirmtastatur gern drüber liegt...
- Unter HKLM > Comm > ConnMgr > Destinations findet man die Verbindungseinstellungen. Hier steht das Vodafone-Live-Netzwerk "My WAP Networks" auf schreibgeschützt. ReadOnly von 1 auf 0 ändern und schon kann man nach einem Soft Reset des Handys auch diese Einstellung verändern.
Google Maps wird in einer veralteten Version vorinstalliert. Auf vielen Windows Mobile Handys (zum Beispiel HP iPAQ Voice Messenger) liegt Google Maps im ROM des Geräts, ein richtiges Update ist nicht möglich. Beim Omnia Pro dagegen einfach auf dem Gerät in Google nach GMM (Google Maps Mobile) suchen, das CAB runterladen und drüber installieren.

Eine coole Funktion ist der Etikette Modus. Diesen einfach unter Einstellungen > Bewegungseinstellungen > Etikette-Modus einschalten. Danach kann man das Handy einfach mit dem Display nach unten auf den Tisch legen und es klingelt nicht mehr. Perfekt fürs Meeting oder Restaurant. Sogar während eines eingehenden Anrufs funktioniert das: Legt man das handy ist, ist Ruhe, nimmt man es wieder in die Hand, fängt es an zu klingeln.

Stellt man das Omina Pro so ein, dass es sich über USB gegenüber einem PC als Speichermedium ausgibt, dann gibt es Probleme mit dem Aufladen über das Micro-USB-Kabel. Im Massenspeicher-Modus will das Handy eingeschaltet bleiben, um zum Beispiel mit einem HAMA USB-Ladegerät zu laden. Also besser unter Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > USB-Anschluss auf ActiveSync stellen.

Abschliessend empfehle ich den Kauf einer 3M Vikuiti DQC-160 Displayschutzfolie. Ansonsten wird man nicht lange Spaß mit seinem Handy haben.

TomTom Navigator 6 hat auf dem Samsung, wie auf vielen anderen neueren Handys seine Probleme mit der Bildschirmauflösung und dem internen GPS-Device. Bei 480x800 (Hochformat) zeigt TTN nur unscharfe Miniaturbilder, bei 800x480 (Querformat) sieht man gleich zweieinhalb TTN-Bildschirme nebeneinander. Mit WVGAFIX3 lässt sich das Bild auf VGA oder QVGA reduzieren und TTN kommt damit klar. Falls dies andere Applikationen nicht verkraften, hilft denen ein Softreset. Das GPS-Device hat TTN nicht gefunden bzw. keinen Fix bekommen. Hier hat mir GPSGate geholfen. GPSGate hängt sich zwischen Navigationssoftware und dem GPS-COM-Port und sorgt parallel mit Web-Unterstützung für einen extrem schnellen Fix von 2-3 Sekunden. WVGAFIX3 ist kostenlos, GPSGATE ein kostenpflichtiges Produkt.

Weitere Tipps, Tricks und Tweaks? Die Kommentarfunktion freut sich.

Stand: 14.11.2009

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15. September 2009

 
.::[Toller Service von DHL]::.
Für meine Radtour habe ich mir ein Paket per DHL an eine Packstation im Harz schicken lassen. Leider ist es dort nicht angekommen. Der Status des Pakets scheint DHL nicht klar zu sein. Je nachdem wen man bei DHL oder bei Packstation fragt, bekommt man völlig unterschiedliche Auskünfte.

Zuletzt wurde mein Paket gestern früh in einer Zustellbasis gescannt, danach verliert sich die Spur. Laut Internet-Tracking soll das Paket 'heute' zugestellt werden, womit die Website offensichtlich den gestrigen Montag meint.

Die DHL Hotline sagte mir heute mittag eine Zustellung zu, es könne jedoch 18 Uhr werden. Also habe ich brav am Zielort des Pakets gewartet. Um 18 Uhr meinte man dann auf Nachfrage, dass das Paket nach Köln unterwegs sei.

Die Packstation Hotline war der Meinung, es sei im Harz, wohin es geht und woher es kommt, konnte man nicht sicher sagen. Und warum es statt Paket als Päckchen behandelt wird, weiß auch niemand. Zwischendrin kam noch die Auskunft, dass es an einen anderen Kunden gegangen sei, der es der Packstation entnommen hätte. Meinem Hinweis nach meinem Herzstillstand, ob das evtl. der Kölner Kollege an der absendenden Packstation gewesen sein könne, schloss sich der DHL Hotliner aber dann doch an.

Es gibt aller Wahrscheinlichkeit nach also einen DHL Zusteller, der seit zwei Tagen mit dem Paket durch die Gegend fährt. Nach fast 5 Stunden Warten in Blankenburg habe ich mich dann gegen das Aufstellen eines Zelts vor der Packstation entschieden und bin weiter gefahren.

Vielleicht kommt das Paket mal im Harz an, vielleicht geht es irgendwann mal nach Köln zurück. Oder es kommt anders. Und gegen Mittag habe ich das Konzept der Packstation und den Service von DHL noch gelobt.

(Blog-Eintrag per Mail, daher ggf. Fehler in der GrossKleinSchreibung etc.)


9. September 2009

 
.::[Dresden - Köln 2009]::.
Nach der Microsoft Partnerkonferenz in Dresden geht es heute mit dem Rad nach Hause. Dabei nehme ich natürlich das Treckingrad und nicht Birdy. Hier die für meinen neuen Garmin Edge 605 geplante Strecke:



Mit GPSies.com, dem Radroutenplaner NRW, diversen Radtourenportalen sowie Garmin RoadTrip wurde die Route am Mac geplant. Genial finde ich, dass es sehr viele Strecken schon fertig zum Download gab. Ich bin gespannt, ob ich auch wirklich die geplante Strecke fahre. ;-) Es geht also über 900 km von Dresden nach Köln:

- von Dresden an der Elbe entlang über Meißen, Torgau und Wittenberg nach Dessau
- über den Europa-Fernradweg R1 von Dessau über Bernburg, Blankenburg, Goslar, Einbeck, - Nieheim, Detmold und Gütersloh nach Münster
- über den Dortmund-Ems-Kanal und den Rhein-Herne-Kanal von Münster über Dortmund nach Duisburg
- am Rhein entlang von Duisburg mit einem Umweg über Kaarst nach Köln

Ich würde mich aber nicht wundern, wenn brutto hinterher eher 1.000 km auf dem Tacho stehen. Hier sollte die Windows-Mobile-Applikation TrackMe meine aktuelle Position über GPS bzw. CellID anzeigen:



Eine größere Ansicht gibt es direkt auf Google Maps.

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1. September 2009

 
.::[Apple Mac OS X Snow Leopard und Microsoft Exchange Server]::.
Mit "nur" drei Tagen Verspätung hat amazon.de es geschafft, das als pünktlich angekündigte neue Mac OS X auszuliefern. Heute Abend habe ich nun das Vergnügen gehabt, Snow Leopard zu installieren. Die Aktualisierung von 10.5.6 auf 10.6 ging dabei gewohnt unspektakulär vonstatten. Aufgrund der Beschränkung auf die Intel-Architektur waren jedoch im Hintergrund große Umbrüche notwendig. Alle Binaries wurden ausgetauscht mit dem Ergebnis einer deutlichen Speicherplatzeinsparung auf der Systemplatte.

Apple Mac OS X 10.6 Snow Leopard

Im Apple Adressbuch und in Apple iCal ist nun ein direkter Zugriff auf Microsoft Exchange Server 2007 möglich. Wie bereits Microsoft Forefront seit ein paar Wochen, nutzen nun auch die Apple Tools endlich die Exchange Webservices und stellen damit einen zuverlässigen und performanten Zugriff bereit.

Kontoeinstellungen im Apple Mac OS X Snow Leopard Adressbuch

Unter Angabe von Server, User, Password und Mail Address verbinden sich die Programme, legen die weiteren Einstellungen fest und synchronisieren die erforderlichen Daten aus dem Postfach. Begeistert hat mich dabei, dass sofort alle Ordner aus dem Postfach zur Verfügung stehen. Mein Kontaktearchiv oder der Abwesenheitskalender meines Teams stehen somit auch nativ auf dem Mac zur Verfügung.

Servereinstellungen in Apple Mac OS X Snow Leopard iCal

In der Regel werde ich natürlich weiterhin Entourage aufgrund der tieferen Integration nutzen, aber insbesondere Menschen ohne Microsoft Office:Mac bzw. mit der Home and Student Edition (ohne Entourage), werden die neuen Funktionen zu schätzen wissen. Ich hoffe nun, dass zeitnah das bereits für Juli angekündigte SyncPhone auf den Markt kommt, damit ich das Apple Adressbuch auch für die Telefonieintegration mit meiner Siemens SX353 Anlage nutzen kann.

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24. August 2009

 
.::[Microsoft Support Lifecycle Policy]::.
Bei der Erstellung meiner Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server habe ich über die Supportlaufzeiten von Outlook und Exchange gesucht. Sinnvollerweise habe ich hier mal die Zeiten Windows Server, Exchange Server und Outlook in Versionen seit Exchange 5.5 zusammengestellt. Die Laufzeiten des Active Directory entsprechen dabei denen von Windows Server.

Unter Mainstream Support versteht Microsoft die Möglichkeit, Support Cases eröffnen zu können. In dieser Zeit werden Fehler in den Produkten behoben und die Support KB gepflegt. Um darüber hinaus Support zu bekommen, bedarf es eines Extended Support Agreements. Aber auch dieses kann nur über begrenzte Zeiten abgeschlossen werden. Details beschreibt Microsoft in seiner Support Lifecycle Policy.


Support von Microsoft Windows Server

Support Laufzeiten von Windows NT 4.0 Server, Windows 2000 Server, Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 (General Availability, Mainstream Support, Extended Support)


Support von Microsoft Exchange Server

Support Laufzeiten von Exchange Server 5.5, Exchange 2000 Server, Exchange Server 2003, Exchange Server 2007 (General Availability, Mainstream Support, Extended Support)


Support von Microsoft Outlook

Support Laufzeiten von Outlook 97, Outlook 98, Outlook 2000, Outlook 2002, Outlook 2003, Outlook 2007 (General Availability, Mainstream Support, Extended Suppprt)

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.::[Outlook Client Support Matrix für Microsoft Exchange Server]::.
Nachdem ich in Diane Poremsky's Newsletter Exchange Messaging Outlook gelesen habe, dass der kommende Microsoft Outlook 2010 Client nicht mit Exchange 2000 Server funktionieren wird, habe ich mal die mir bekannten Möglichkeiten in einer Support Matrix zusammengestellt:

Outlook Client Support Matrix for Exchange Server (c) by chrischmi.de

In der Matrix unterscheide ich verschiedene Kategorien:

1) Clients, die von Microsoft getestet wurden
2) Clients, die nicht getestet wurden, aber möglicherweise doch funktionieren
3) Clients, von denen bekannt ist, dass sie nicht funktionieren

Einige Clients sind dabei zwar supported, aber laufen nur mit eingeschränkter Funktionalität. Der Cached Mode der aktuelleren Outlook Clients funktioniert zum Beispiel erst mit Exchange Server 2003 vollständig.

Microsoft testet mit der Allgemeinen Verfügbarkeit (General Availability, GA) eines neuen Exchange Servers alle supporteten Outlook Clients. Outlook Versionen, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung (Release To Manufacturing, RTM) von Exchange Server nicht zumindest in der Extended Support Phase sind, werden (logischerweise) nicht mehr getestet.

Ergänzungen und Anmerkungen sind natürlich wie immer in den Kommentaren erwünscht.

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20. August 2009

 
.::[Neue Version von ptecs ExSBR - Sender Based Routing for Exchange Server]::.
Eine neue Version von ptecs ExSBR, dem Exchange Hub Transport Agent der ptecs GmbH, ist erschienen. ExSBR erweitert den Microsoft Mailserver um die Funktion des sogenannten Sender Based Routing. In Abhängigkeit vom Absender einer Nachricht wird die Mail über verschiedene Connectoren geroutet. Exchange selbst routet dagegen immer nur empfängerbezogen.

ptecs ExSBR erlaubt die flexible Nutzung eines Exchange Servers durch mehrere Kunden für Managed Service Provider, Internet Service Provider und Hoster. Ebenso nutzen ptecs-Kunden das Tool zur Unterscheidung des Routing in Enterprise-Umgebungen.

Die Entscheidung über den richtigen Connector nimmt ExSBR standardmäßig anhand der SMTP-Domäne des Absenders vor. Ist eine Ausnahme über einen ExSBR-Connector definiert greift ptecs ExSBR in das Exchange-Routing ein und teilt die Nachricht diesem Connector zu. Andernfalls wird die Nachricht dem Routing von Microsoft Exchange überlassen.

In der neuen Version kann das Routing zusätzlich anhand der Gruppenmitgliedschaften des Absenders erfolgen. Ist er direkt oder indirekt Mitglied einer speziellen ExSBR-Gruppe, wird ebenfalls ein gesonderter Connector verwendet.

Bei den ExSBR-Connectoren handelt es sich um ganz normale SMTP Send Connectors von Exchange Server mit einer speziellen Konfiguration des Adressraums. Daher kann ptecs ExSBR vollständig über die Exchange Management Console und die PowerShell administriert werden. Die Installation und das Erlernen von dedizierten Administrationstools ist nicht erforderlich.

ptecs ExSBR läuft ab Microsoft Exchange Server 2007 mit Service Pack 1. Versionen vor SP1 werden nicht unterstützt. Die ptecs GmbH hat ExSBR bereits auf diversen Betaversionen sowie auf dem aktuellen Release Candidate von Microsoft Exchange Server 2010 erfolgreich getestet und plant einen Support der neuen Exchange Version mit dem finalen RTM-Release.

Weitere Informationen sowie eine Demoversion gibt es unter info at msio dot de.

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19. August 2009

 
.::[Aktivierungsprobleme in Office 2010 Technical Preview]::.
Wer zu den glücklichen Beta-Testern von Office 2010 gehört, bekommt nach unter Umständen nach 30 Tagen die Aufforderung, zu aktivieren. Das Problem ist derzeit primär in Word 2010 bekannt. Beim Starten meldet Word, dass das Produkt in x Tagen abläuft. Im Office Menu findet man im Punkt "Word" die Lizenzoptionen. Die Seite sah bei mir so aus:

Office 2010 Activation in Word 2010

Hier sollte man lediglich über die Schaltfläche "Licensing Operations" den Product Key neu eingeben und dann das Produkt neu aktivieren ("Activate Product"). Allerdings kann Word unter Umständen das Ergebnis nicht korrekt zurückschreiben, weil ihm Rechte in der Registry im Bereich "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\OfficeSoftwareProtectionPlatform" fehlen. Der Workaround ist einfach: Word beenden, im Windows Explorer die WINWORD.EXE im Office-Programmverzeichnis lokalisieren und explizit über "Run as Administrator" starten. Dann den Vorgang wiederholen.

Office 2010 Activation in Word 2010

Und schon ist Word erfolgreich aktiviert.

Anmerkung: Dies ist natürlich keine Anleitung zum illegalen Umgehen der Produktaktivierung, sondern funktioniert selbstverständlich nur mir einem gültigen Product Key von Microsoft Connect.

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16. August 2009

 
.::[OB-Wahl in Köln 2009: Klüngel oder Kurth?]::.
Bei der Kommunalwahl in Köln habe ich als Zugezogener ("Imi") ein Problem. Zu vielen Themen in den Programmen der Parteien habe ich einfach (noch) keine Meinung. Daher fällt mir die Wahl einer Partei ebenso schwer wie die des Direktkandidaten in meinem Wahlkreis. Dazu kommt, dass die Kölner Politik über viele Jahre für den sogenannten Kölner Klüngel bekannt ist. Allein diese Verniedlichung mit einer eigenen Vokabel ist an sich schon ein kleiner Skandal. In anderen Regionen nennt man das schlicht und einfach Korruption.

Bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister ist meine Entscheidung dagegen längst gefallen. Ernsthafte Chancen haben hier nur drei Kandidaten:

- Jürgen Roters (SPD), unterstützt von den Grünen
- Peter Kurth (CDU)
- Ralph Sterck (FDP)

Ich habe mir alle drei im Lokalfernsehen (übers Web, liebe GEZ!) und über deren Online-Aktivitäten angesehen und meinen Favoriten auch live angeschaut. Die Wahl ist meines Erachtens einfach: Entweder man wählt jemanden aus der etablierten Kölner Klüngel-Politik oder aber Peter Kurth.

Peter Kurth ist gebürtiger Rheinländer aus der Kölner Nachbarstadt Siegburg, aber er hat mit der Kölner Politikszene nichts zu tun. Nach einer Tätigkeit als Finanzstaatssekretär und Finanzsenator in Berlin hat er viele Jahre Erfahrung im Management als Vorstand des privaten Entsorgungsunternehmens ALBA AG gesammelt. Diese Erfahrung kann er sicher bei einer Reorganisation der Verwaltung und dem Konglomerat der städtischen Eigenbetriebe gebrauchen. Sein erklärtes Ziel ist es, hier mehr Kontrolle seitens der Stadt zu bekommen. Dies will er unter anderem durch die Besetzung von Aufsichtsräten durch Experten statt Parteifunktionären erreichen.

Inhaltlich scheinen mir seine Positionen wohl überlegt, wobei mir hier in vielen Punkten die Abgrenzung zu seinen Mitbewerbern schwer fällt. Abschließend ein paar Links zur eigenen Meinungsbildung:

- Die Welt: Keine unregierbare Stadt
- scherzinfarkt.net: Warum ich Peter Kurth wähle
- center.tv: Kommunalwahl Köln
- koeln.de: Auch Roters war für die Sparkasse tätig
- Bürgerinitiative Aufbruch für Köln
- Peter Kurth: Politik wird anders
- Jürgen Roters: Verantwortung für Köln
- Ralph Sterck: Köln kann mehr

In zwei Wochen heißt es also Klüngel oder Kurth? Meine Entscheidung ist schon lange gefallen.

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